{"id":937,"date":"2024-04-22T00:38:20","date_gmt":"2024-04-21T22:38:20","guid":{"rendered":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/?p=937"},"modified":"2024-04-22T01:53:37","modified_gmt":"2024-04-21T23:53:37","slug":"uber-den-wolken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/2024\/04\/22\/uber-den-wolken\/","title":{"rendered":"\u00dcber den Wolken"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"719\" src=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/pxl_20240421_18182018442672202364827425214-1024x719.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-936\" srcset=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/pxl_20240421_18182018442672202364827425214-1024x719.jpg 1024w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/pxl_20240421_18182018442672202364827425214-300x211.jpg 300w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/pxl_20240421_18182018442672202364827425214-768x540.jpg 768w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/pxl_20240421_18182018442672202364827425214-1536x1079.jpg 1536w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/pxl_20240421_18182018442672202364827425214-600x422.jpg 600w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/pxl_20240421_18182018442672202364827425214.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>\u00dcber den Wolken oder besser zwischen den Wolken fand ich mich heute wieder. Eigentlich wollte ich zusammen mit Yuval wandern gehen, aber schlussendlich war ich doch allein unterwegs, weil sie doch etwas anderes vorhatte. Das Wetter war perfekt, nicht zu warm und kein Regen. Klitschnass geschwitzt war ich trotzdem, als ich den Gipfel des Cerro Manquehue erreichte, was aber vor allem daran lag, dass der Weg quasi ohne gro\u00dfe Schn\u00f6rkeleien direkt schnurstracks zum Gipfel f\u00fchrte, also sehr steil war und in der letzten H\u00e4lfte wieder mehr kraxeln als wandern war. Aber genau das mag ich ja. Der Weg f\u00fchrte vorbei an Kakteen, die doppelt so gro\u00df waren wie ich und schlie\u00dflich gab es nur noch einen schmalen &#8220;Trampelpfad&#8221; zwischen riesigen Agaven. Auf dem Weg zum Gipfel habe ich mir etwas Sorgen gemacht, wie ich hier wieder heile herunterkommen soll, da ich meine St\u00f6cke heute nicht dabei hatte und jedes Mal, wenn ich mich umgedreht habe, um zu realisieren, wie steil der Weg wirklich ist, hat es ein wenig Schwindel in mir hervorgerufen. Oben angekommen, stand wieder meine obligatorische Snackpause an. Die Sicht ver\u00e4nderte sich mit jeder Sekunde. Als ich ankam, hatte man einen super Ausblick \u00fcber ganz Smog-Santiago, als h\u00e4tte man einen Graufilter vor die Augen geschoben. Eine Minute sp\u00e4ter, hatte es sich fast vollst\u00e4ndig zugezogen. Was man allerdings immer sehen konnte, waren die Gipfel der Anden. \u00dcber allem trohnten sie die ganze Zeit. Mal hier, mal dort und dann klarte die Sicht wieder etwas auf und so weiter und so fort. Als ich gerade wieder absteigen wollte, flog direkt \u00fcber mich ein Kondor hinweg, ich erschreckte mich erstmal halb zu Tode, weil sie ja wirklich riesig sind und dann war es einfach nur episch. Einem Kondor bei der Jagd zuzusehen hat schon etwas majest\u00e4tisches. Und endlich konnte ich das hei\u00df ersehnte Foto schie\u00dfen. Ein Andenkondor in seinem nat\u00fcrlich Habitat mit den Anden im Hintergrund. Das machte meinen Tag perfekt. Als ich beim Abstieg von Stein zu Stein h\u00fcpfte und einen nach dem anderen \u00fcberholte, merkte ich wieder, dass ich doch mehr auf meine F\u00e4higkeiten vertrauen sollte. Nur noch die Serpentinen zusammen mit den Taxis, die die anderen Wanderer abholen, herunterlaufen und der Bus bringt mich zur\u00fcck in die Stadt. Vielleicht werde ich im n\u00e4chsten Leben ja auch ein Vogel, wenn ich mich jetzt schon so wohl f\u00fchle in so luftigen H\u00f6hen.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00dcber den Wolken oder besser zwischen den Wolken fand ich mich heute wieder. Eigentlich wollte ich zusammen mit Yuval wandern gehen, aber schlussendlich war ich doch allein unterwegs, weil sie doch etwas anderes vorhatte. Das Wetter war perfekt, nicht zu warm und kein Regen. 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