{"id":863,"date":"2024-04-08T02:59:29","date_gmt":"2024-04-08T00:59:29","guid":{"rendered":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/?p=863"},"modified":"2024-04-08T03:00:03","modified_gmt":"2024-04-08T01:00:03","slug":"bikenwine","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/2024\/04\/08\/bikenwine\/","title":{"rendered":"Bike&#8217;n&#8217;Wine"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/pxl_20240407_15111127126212317482704083791-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-862\" srcset=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/pxl_20240407_15111127126212317482704083791-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/pxl_20240407_15111127126212317482704083791-300x225.jpg 300w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/pxl_20240407_15111127126212317482704083791-768x576.jpg 768w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/pxl_20240407_15111127126212317482704083791-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/pxl_20240407_15111127126212317482704083791-600x450.jpg 600w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/04\/pxl_20240407_15111127126212317482704083791.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Der beste Wein kommt wohl aus Mendoza. So sagt man zumindest \u00fcberall in Argentinien. Bei unserer heutigen Fahrradtour, was eine sehr typische Besch\u00e4ftigung hier ist, haben wir 4 der unz\u00e4hligen Winzereien der Gegend besucht. Mit unserem Winepass und den R\u00e4dern, die wir uns gestern extra schon geholt haben, um heute fr\u00fcher loszukommen, ging es heute Morgen 8:30 in das Weinanbaugebiet Luj\u00e0n de Cuyo. Im Winepass enthalten waren 4 Winzereien: Kaiken, Alta Vista, Clos de Chacras und Tierras Altas. Wir fuhren also erstmal zu derjenigen, die am weitesten von unserem AirBnb entfernt lag, um uns dann wieder zur\u00fcck zu arbeiten. Mendoza ist perfekt zum Radfahren. Ich kann es nicht anders sagen, neben jeder Stra\u00dfe gibt es einen Radweg. Einmal quer durch die Stadt von Nord nach S\u00fcd verl\u00e4uft sogar ein riesiger Weg, der nur f\u00fcr Radfahrer geeignet ist, nebendran verl\u00e4uft eine exakt genauso breite Stra\u00dfe, die nur f\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4nger gedacht ist. Beides wird hier sehr gut angenommen. Bei der Winzerei Kaiken angekommen, durften wir uns einen Wein aus dem Sortiment aussuchen und dann das riesige Gel\u00e4nde erkunden, wobei das heutige Foto des Tages entstanden ist. Es hat sich definitiv gelohnt, hierher zu fahren. Egal wie anstrengend der Weg war und egal wie mich das Quietschen meines Fahrrads genervt hat, mit Musik in den Ohren und dieser Entsch\u00e4digung sind alle Strapazen direkt wie weggeblasen. Wir setzen uns ins Gras zwischen die Reben und quatschen etwas w\u00e4hrend wir den Wein genie\u00dfen. Da wir noch 3 Winzereien vor uns haben, geht es nach einer kleinen Erkundungstour auch direkt weiter zu Alta Vista, etwas n\u00e4her Richtung Stadt. Bereits hier f\u00e4llt mir auf, wie unterschiedlich Winzereien sein k\u00f6nnen. Sie ist deutlich kleiner und wir d\u00fcrfen wie auch bei den letzten beiden nicht die Bodega\/Weinberge besichtigen, aber wir bekommen auch hier wieder ein Glas Wein, setzen uns in den Garten und genie\u00dfen einfach die Ruhe und die Zeit. Ich stelle wieder einmal fest, dass es unheimlich wichtig ist, sich in die Natur zu begeben. Es erdet mich einfach extrem und ich lege sp\u00e4testens jetzt zu 100% fest, dass ich sp\u00e4ter definitiv ein Haus in der N\u00e4he zur Natur haben werde. Mir gef\u00e4llt es hier einfach zu sehr. Vor einem Natursteinhaus mit einem Glas Wein im Schatten zu sitzen w\u00e4hrend man den V\u00f6geln beim Zwitschern zuh\u00f6rt und der Blick durch die sonnengetr\u00e4nkten Reben streift. Da f\u00e4llt jeglicher Stress sofort ab. Die Gl\u00e4ser d\u00fcrfen wir, wie schon bei der ersten Winzerei, behalten. Mein Rucksack ist zwar gro\u00df, aber wenn das so weiter geht, dann wird&#8217;s eng. Mit Shakira in den Ohren fahren oder besser tanzen wir auf dem Fahrrad weiter und schaffen auf dem Weg erstmal eine Grundlage, dass wir weiter trinken k\u00f6nnen und der Weg durch Schlangenlinien nicht noch l\u00e4nger wird. Jetzt sind wir wirklich schon in der Stadt und nach unserer Anmeldung wird uns auch das Tor ge\u00f6ffnet. Auch hier ist, versteckt hinter den Mauern eine kleine s\u00fc\u00dfe Winzerei. Dadurch auch wieder v\u00f6llig anders. Da wir nicht mehr all zu viel Zeit haben und es uns hier bei Clos de Chacras eh am wenigsten bisher gef\u00e4llt, wird der Wein recht schnell am Teich getrunken und wir radeln noch schnell kurz vor Ladenschluss zu Tierras Altas. Wir m\u00fcssen die Schnellstra\u00dfe \u00fcberqueren und stehen wieder vor einem Tor, was uns wieder nach Anmeldung mit unserem Namen ge\u00f6ffnet wird. Wieder d\u00fcrfen wir uns einen Wein aussuchen und gehen damit in den Garten, wo ein riesiger Jenga-Turm auf uns wartet, dem wir nicht widerstehen k\u00f6nnen. Eine Jenga-Partie und 1 Weinglas sp\u00e4ter, wird hier alles zusammen gepackt und wir genie\u00dfen die Heimfahrt mit 2 Gl\u00e4sern Rotwein, einem Ros\u00e9 und einem Wei\u00dfwein im Bauch. Was uns bei der Hinfahrt gar nicht so aufgefallen ist, es ging scheinbar die ganze Zeit bergauf, dadurch haben wir auf dem R\u00fcckweg das Gl\u00fcck, dass wir fast 45 Minuten entspannt auf unseren Radwegen in die Stadt rollen k\u00f6nnen. Einmal haben wir uns nat\u00fcrlich etwas verfahren und ausgerechnet dann, wenn wir mal nicht auf dem Radweg, sondern auf dem Gehweg sind, passiert es. Yuval f\u00e4hrt vorneweg und ist ziemlich nah an 2 Hunden vorbeigefahren, die sich nat\u00fcrlich bedroht gef\u00fchlt haben, aber sie war zu schnell wieder weg. Da ich direkt dahinter war, habe ich ihren \u00c4rger abbekommen und einer der beiden Hunde bei\u00dft mich in die Wade. Fluchend fahre ich weiter. Naja, auch sowas passiert, aber bei dem Fahrtwind, der untergehenden Sonne und dem Radwegenetz hier vergisst man das auch alles schnell wieder. Entspannt, zufrieden und ausgepowert kommen wir in unserer Unterkunft an. Um es mit Yuval&#8217;s Worten zu sagen: &#8220;Das war ein sehr guter Tag. Das war sogar ein sehr sehr guter Tag. Vielleicht war es sogar der beste Tag!&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der beste Wein kommt wohl aus Mendoza. So sagt man zumindest \u00fcberall in Argentinien. Bei unserer heutigen Fahrradtour, was eine sehr typische Besch\u00e4ftigung hier ist, haben wir 4 der unz\u00e4hligen Winzereien der Gegend besucht. 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