{"id":672,"date":"2024-03-03T02:04:16","date_gmt":"2024-03-03T01:04:16","guid":{"rendered":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/?p=672"},"modified":"2024-03-03T02:06:40","modified_gmt":"2024-03-03T01:06:40","slug":"wenn-sich-qualen-lohnt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/2024\/03\/03\/wenn-sich-qualen-lohnt\/","title":{"rendered":"Wenn sich Qu\u00e4len lohnt&#8230;"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"562\" src=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/img_20240302_193256_07423207100725159686711-1024x562.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-671\" srcset=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/img_20240302_193256_07423207100725159686711-1024x562.jpg 1024w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/img_20240302_193256_07423207100725159686711-300x165.jpg 300w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/img_20240302_193256_07423207100725159686711-768x421.jpg 768w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/img_20240302_193256_07423207100725159686711-600x329.jpg 600w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/img_20240302_193256_07423207100725159686711.jpg 1280w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es hat nicht viel \u00dcberzeugung gebraucht, lediglich eine Online-Registrierung und schon war ich mit UV heute morgen fr\u00fch auf den Beinen. Der Weg f\u00fchrt uns direkt ins Tal &#8220;Ca\u00f1adon de la Oveja&#8221; zun\u00e4chst durch einen Wald und sowie wir ein paar H\u00f6henmeter machen, werden die B\u00e4ume durch Steine ausgetauscht und der Blick \u00f6ffnet sich. Die Wettervorhersage f\u00fcr heute sah ziemlich schlecht aus mit viel Regen. Wir werden von Sonnenstrahlen gekitzelt, w\u00e4hrend der Mond noch immer hoch am Himmel steht. Wir k\u00f6nnen uns also nicht beschweren. Wir qu\u00e4len und den Berg nach oben, um anschlie\u00dfend mit Weitsicht und unglaublich vielseitigen Ausblicken 1 Stunde weiter taleinw\u00e4rts zu gehen. Ein wenig um die Ecke und wir ersp\u00e4hen unser Ziel, die &#8220;Cueva de Jimbo&#8221;. Noch viel weiter oben auf der anderen Seite des Tales. Da wir keinen Trampelpfad dorthin entdecken und wissen, dass es definitiv keinen markierten Wanderweg dorthin gibt, waren wir unheimlich froh, dass wir sie so einfach ersp\u00e4ht haben, es bedeutete aber auch, dass wir erst nach unten ins Tal, den Fluss queren und auf der anderen Seite wieder hoch m\u00fcssen. Da ich mehr Erfahrung von uns beiden habe, liegt es in meiner Hand, den Weg auszuw\u00e4hlen. Dadurch, dass die Berge recht steil sind und alles nur loser Schutt ist, entscheide ich mich dazu im Gletscherflussbett nach oben zu steigen, wo die Steine etwas gr\u00f6\u00dfer und festeren Halt haben. Immer wieder ein Blick hinter beziehungsweise unter mich, aber UV schl\u00e4gt sich wirklich gut. Soetwas macht definitiv nicht jeder mit. Im Nachhinein bedanke ich mich bei ihr, dass sie mit mir dort aufgestiegen ist und sie sich bei mir, dass ich sie dort hochgequ\u00e4lt habe. Als wir oben ankommen, sind sofort alle Fl\u00fcche und Bedenken verflogen. Wer denkt, dass ich in der Antarktis genug Eis gesehen habe, t\u00e4uscht sich. Wir sehen eine riesige Gletscherh\u00f6hle. Es reizt mich sehr hindurch zu gehen, aber diese Gefahr kann ich nicht auf mich nehmen. Gefahren, f\u00fcr die ich selbst verantwortlich bin ja, aber von einem Eisklotz erschlagen zu werden, steht nicht auf meiner Bucket-List. Vor 2 Jahren ist n\u00e4mlich genau das mit einem Touristen passiert und seitdem ist der Tunnel gesperrt. Diesmal bleibe ich also brav und befolge die Aufforderung, den Tunnel nicht zu betreten. Es ist trotzdem ein unglaublich traumhafter Anblick. Wieder einmal nicht von dieser Welt und doch unglaublich, dass es von dieser Welt ist und unsere Erde in der Lage ist, so etwas unglaublich Sch\u00f6nes zu kreieren. Wir haben unsere Mittagspause hier, aber als es anf\u00e4ngt zu schneien entscheiden wir uns f\u00fcr den Abstieg. Von oben haben wir einen kleinen Trampelpfad entdeckt und gehen diesen entlang, die Sonne kommt heraus und der Himmel schenkt uns 2 Regenb\u00f6gen. Wir k\u00f6nnten nicht gl\u00fccklicher sein. &#8220;Radio Patricia&#8221; l\u00e4uft jetzt wieder auf Hochtouren. F\u00fcr alle, die noch nicht wissen, was das ist: Sowie ich gl\u00fccklich bin und es mir gut geht, muss ich beim Wandern anfangen zu singen. Wir haben die kompletten 4 Stunden auf dem R\u00fcckweg gesungen. UV ist der perfekte Wanderpartner daf\u00fcr, da sie jedes Lied und jeden Liedtext kennt. Der R\u00fcckweg f\u00fchrt uns unten im Tal entlang des Flusses. Die vielen Wildpferde scheinen den Weg auch regelm\u00e4\u00dfig zu nehmen, er ist komplett zertrampelt, dadurch sehr sumpfig und ein paar mal stecken unsere Schuhe im Schlamm, was aber absolut kein Problem ist, da wir 3 mal den Fluss queren m\u00fcssen und unsere Schuhe so wieder sauber werden. Da es Ende des Sommers ist, ist der Flusspegel entsprechend hoch vom vielen Gletscherwasser und wir haben keine M\u00f6glichkeit trocken auf die andere Seite zu kommen. Es ist au\u00dferdem alles extrem gr\u00fcn durch das viele Wasser. Wir kommen v\u00f6llig zufrieden und ersch\u00f6pft wieder am Taleingang an und werden per Anhalter direkt zu einer hei\u00dfen Suppe gebracht. Dieses Gef\u00fchl nach einer solchen Wanderung &#8211; unbeschreiblich sch\u00f6n!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es hat nicht viel \u00dcberzeugung gebraucht, lediglich eine Online-Registrierung und schon war ich mit UV heute morgen fr\u00fch auf den Beinen. Der Weg f\u00fchrt uns direkt ins Tal &#8220;Ca\u00f1adon de la Oveja&#8221; zun\u00e4chst durch einen Wald und sowie wir ein paar H\u00f6henmeter machen, werden die B\u00e4ume durch Steine ausgetauscht und der Blick \u00f6ffnet sich. 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