{"id":534,"date":"2024-02-02T02:48:01","date_gmt":"2024-02-02T01:48:01","guid":{"rendered":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/?p=534"},"modified":"2024-02-02T02:53:45","modified_gmt":"2024-02-02T01:53:45","slug":"zu-schon-um-wahr-zu-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/2024\/02\/02\/zu-schon-um-wahr-zu-sein\/","title":{"rendered":"Zu sch\u00f6n, um wahr zu sein?"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/pxl_20240130_18363419824373786904894206925-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-533\" srcset=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/pxl_20240130_18363419824373786904894206925-768x1024.jpg 768w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/pxl_20240130_18363419824373786904894206925-225x300.jpg 225w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/pxl_20240130_18363419824373786904894206925-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/pxl_20240130_18363419824373786904894206925-600x800.jpg 600w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/pxl_20240130_18363419824373786904894206925.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ausschlafen, aufstehen, W\u00e4sche abnehmen, Sachen packen und Carol davon \u00fcberzeugen, dass mein Porridge schmeckt. Hat gottseidank geklappt. Nach dieser kleinen, man k\u00f6nnte es fast schon Morgenroutine nennen, sammeln wir Patrick und Nils in ihren Hostels ein und gehen gemeinsam zum und in bzw auf den Leuchtturm Faro de Cabo Polonie. Die Brise in 38 m H\u00f6he ist sehr angenehm und deshalb halten wir es sehr lange hier oben aus. Wir haben direkten Blick auf die Seel\u00f6wenkolonie. Auch ihnen ist zu hei\u00df und sie tummeln sich heute fast alle im Wasser. Als wir die Blickrichtung wechseln, entdecken wir Delfine, wieder T\u00fcmmler und sie umranden einmal das gesamte kleine Kap auf dem wir uns gerade befinden, mitten durch die Seel\u00f6wenkolonie. Wir k\u00f6nnen sie wieder sehr lange beobachten, vom Leuchtturm aus perfekt und wieder sind wir unheimlich froh, diese Momente miteinander teilen zu k\u00f6nnen, aber auch geschenkt zu bekommen. Danach noch gemeinsam Algen- und Fischb\u00e4llchen und Tintenfischringe im Lo de Dani verschlingen. Unser Timing ist heute sogar ohne vorherige Planung perfekt, sodass wir um 2 Uhr wieder in den Truck, der uns \u00fcber Strand, Sandd\u00fcne und Kiefernwald wieder zur\u00fcck zum Busbahnhof von Cabo Polonio bringt. Wir haben die Prime Position, ich sitze auf der oberen Plattform ganz vorn. Von der Sonne gew\u00e4rmt und vom Fahrtwind gek\u00fchlt, super Kombination. Damit ihr einen kompletten \u00dcberblick \u00fcber meinen Tag bekommt, kommt jetzt eine ziemlich wilde Information f\u00fcr manche: Cannabis ist hier ja legal und wirklich jeder raucht hier. Ich bin prinzipiell offen f\u00fcr alles auf dieser Reise, aber Rauchen kommt f\u00fcr mich ja absolut nicht in Frage. Cannabis ist eine Pflanze und wenn das hier legal ist und ich hier \u00fcberall die Pflanzen wachsen sehe und wei\u00df, wo es herkommt, f\u00fchle ich mich recht sicher, dass ich nicht irgendeinen Quatsch verkauft bekomme und dass sie sehr gut wissen wie viel oder eben wie wenig man konsumieren sollte. Nun zum Punkt, man kann ja Cannabis auch essen und an vielen H\u00fctt steht, dass es Magic Brownies g\u00e4be, also Schokokuchen mit Cannabis. Genau so einen haben wir uns gestern gekauft. Heute habe ich ein Viertel der eigentlichen Portion gegessen, also nur einen kleinen Bissen und nach 2h zu Beginn unserer Busfahrt fing ich an, die Wirkung zu merken. Erst f\u00fchlte es sich an, als w\u00fcrde man etwas beschwippst sein, doch dann wurden meine Augen ziemlich m\u00fcde und alle Eindr\u00fccke also alle Bewegungen, Ger\u00e4usche und Licht\u00e4nderungen habe ich viel st\u00e4rker wahrgenommen. Wenn ich die Augen geschlossen habe, konnte ich super tr\u00e4umen, die Bewegungen des Busses wurden in das Video, das sich vor mir abgespielt hat, eingef\u00fcgt, ganz viele bunte Wellen entstanden durch das Schaukeln im Bus. Die Busfahrt w\u00fcrde zur super Achterbahnfahrt. Aus Umgebungsger\u00e4uschen wurde ein neues Lied komponiert und ich fing gedanklich an zu tanzen. Was ich aber auch hatte, waren leichte Kopfschmerzen, also hat sich auch meine Aufmerksamkeit darauf konzentriert. Mein Kopf f\u00fchlte sich an, als w\u00fcrde er mir z\u00e4hfl\u00fcssig langsam davon flie\u00dfen. Wenn ich mit meinen Gedanken in einem Tunnel war, fing mein Kopf an, langsam die Form des Tunnels anzunehmen. Dieses Gef\u00fchl fand ich sehr unangenehm und ich war gottseidank noch so bei Sinnen, dass ich, immer wenn es zu diesen gedanklichen Kopfverformungen kam, mich zwang, die Augen zu \u00f6ffnen und ich war wieder zur\u00fcck in der Realit\u00e4t, zwar m\u00fcde, aber ich war gut bei Sinnen. Ich bin insgesamt froh, dass ich diese Erfahrung machen konnte und auch froh, dass ich nur ein Viertel des Brownies gegessen habe. Nach gut 3 Stunden kamen wir in Punta del Este an, suchten uns ein Hostel und gingen noch kurz an den Strand, um den Sonnenuntergang anzuschauen. Danach nur noch eine ziemlich gro\u00dfe St\u00e4rkung und ab ins Bett.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ausschlafen, aufstehen, W\u00e4sche abnehmen, Sachen packen und Carol davon \u00fcberzeugen, dass mein Porridge schmeckt. Hat gottseidank geklappt. Nach dieser kleinen, man k\u00f6nnte es fast schon Morgenroutine nennen, sammeln wir Patrick und Nils in ihren Hostels ein und gehen gemeinsam zum und in bzw auf den Leuchtturm Faro de Cabo Polonie. 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