{"id":469,"date":"2024-01-19T02:16:11","date_gmt":"2024-01-19T01:16:11","guid":{"rendered":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/?p=469"},"modified":"2024-01-19T02:16:36","modified_gmt":"2024-01-19T01:16:36","slug":"ab-ins-kuhle-nass","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/2024\/01\/19\/ab-ins-kuhle-nass\/","title":{"rendered":"Ab ins k\u00fchle Nass"},"content":{"rendered":"\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"672\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/img-20240118-wa001626802793223462426038-672x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-468\" srcset=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/img-20240118-wa001626802793223462426038-672x1024.jpg 672w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/img-20240118-wa001626802793223462426038-197x300.jpg 197w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/img-20240118-wa001626802793223462426038-600x914.jpg 600w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/img-20240118-wa001626802793223462426038.jpg 688w\" sizes=\"auto, (max-width: 672px) 100vw, 672px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Wir sind die letzten 2 Tage extra nicht mehr \u00fcber 1000 H\u00f6henmeter wandern gewesen, weil wir heute tauchen wollen. Das, worauf wir uns die ganze Zeit am meisten gefreut haben. Wir haben alles gut vorbereitet, reserviert, bezahlt und waren in stetigem Kontakt. Als wir heute nach 2 Stunden Schotterpiste, welche vor uns bew\u00e4ssert wurde, damit die Stra\u00dfe nicht all zu sehr staubt, in Villa Traful ankamen, waren die erste Worte, die wir zu h\u00f6ren bekamen: &#8220;Heute ist die Tauchschule geschlossen, der Wind ist zu stark&#8221;. Bl\u00f6derweise habe ich es direkt verstanden und musste gl\u00fccklicherweise direkt schmunzeln. Es musste ja so kommen. Es h\u00e4tte mich etwas \u00fcberrascht, wenn mal alles nach Plan l\u00e4uft. Ich denke mir, naja gut, dann heute also nicht Tauchen, aber sie setzen sich mit uns zusammen, versuchen eine andere L\u00f6sung zu finden, da wir aber morgen wieder nach El Chocon fahren, sind all die Versuche vergebens. Gustavo ist etwas genervt, weil er es mir unbedingt erm\u00f6glichen wollte, dass ich tauchen kann, aber meine G\u00fcte. Jetzt ist es nun mal so. Es gibt wohl noch einen anderen Ort zum Tauchen, Villa La Angostura. Also machen wir uns weiter \u00fcber Schotterpisten auf den Weg dorthin. Die Landschaft ist wundersch\u00f6n, die Stra\u00dfe abenteuerlich. Wir fahren entlang der &#8220;Ruta 40 &#8211; Ruta de siete Lagos&#8221;, Route der sieben Seen. Dementsprechend oft gibt es Aussichtspunkte und es werde viele Fotos geschossen. In Villa La Angostura angekommen, finden wir die Tauchschule direkt am Strand und wir d\u00fcrfen heute tats\u00e4chlich noch tauchen, m\u00fcssen aber noch 2 Stunden warten, aber ich meine, wir sind am Strand. Ich muss mich trotzdem erstmal etwas bewegen und gehe in den direkt angrenzenden Nationalpark, in den wir gestern urspr\u00fcnglich gehen wollten, Bosque de Arrayanes. Als es nach 1 km immer noch nur steil bergauf geht, beschlie\u00dfe ich umzudrehen. Einmal darf ich nicht zu hoch steigen, wegen des Tauchens und 2. habe ich nur Latschen an, auch wenn ich damit schon ziemlich viele Leute in ihrem hohen Wanderschuhen \u00fcberholt habe, aber ich will mir keine Blasen laufen. Also noch etwas entspannen am Strand und dann geht es auch schon los. Ich qu\u00e4le mich in den Taucheranzug. Ich habe einen besonders dicken bekommen, damit ich nicht friere, da das Wasser nur 14\u00b0C hat. Wir bekommen eine sehr kurze und pr\u00e4gnante Einweisung, die Handzeichen werden wiederholt, dass man sich unter Wasser verst\u00e4ndigen kann, falls etwas nicht in Ordnung ist und das technische Equipment wird nochmal gecheckt. Kurz danach steigen wir auch schon ins Wasser und als mein Gesicht das erste Mal in den See eintaucht, sp\u00fcre ich, dass das Wasser wirklich sehr kalt ist. Wir lassen die Luft aus unseren Jacken und tauchen ab&#8230;Diese Atmosph\u00e4re, ich liebe es. Man h\u00f6rt nur seinen Atem bzw. die Blubberblasen vom ausatmen und die Luft, die man aus dem Tank zieht. Auch wenn es nicht viel zu sehen gibt, ich genie\u00dfe die Leichtigkeit im Wasser. Alles andere scheint nicht mehr relevant. Man ist v\u00f6llig aus der Welt. Da der See so nah an dem Nationalpark ist, sind hier einige B\u00e4ume ins Wasser gefallen. Bei vielen erkennt man noch, dass es B\u00e4ume sind, einige erinnern eher an riesiges Treibholz, da es schon so lange hier im Wasser liegt. Sie bilden Tunnel und wir tauchen hindurch. Manchmal ziemlich eng, weil man auch nicht so Recht einsch\u00e4tzen kann, wie hoch man ist, da man ja die Gasflasche auf dem R\u00fccken hat. Immer wenn ich stecken bleibe muss ich anfangen zu lachen. Muss mich aber auch genauso schnell wieder ein bekommen, da das unter Wasser echt etwas ung\u00fcnstig ist. Ab und zu scheint die Sonne von oben durch und es gibt eine ganz tolle Stimmung, da das Wasser die Sonnenstrahlen verst\u00e4rkt. Ich genie\u00dfe dieses Lichterspiel. Aber nach 40 min ist es auch schon vorbei uns wir Str\u00e4nden wieder. Erst jetzt merke ich, wie sehr ich eigentlich friere. Ich habe absolut kein Gef\u00fchl mehr in meinen H\u00e4nden und ich hatte Handschuhe an. Ich bekomme gottseidank ein Cape zum Hineinschl\u00fcpfen, der schwarze Sand w\u00e4rmt zus\u00e4tzlich und ein Sandwich gibt neue Energie. Wir sitzen noch etwas mit dem Tauchlehrer am See zittern um die Wette aber irgendwann muss man dann doch das Auto Namens &#8220;Sauna&#8221; in Anspruch nehmen und sich wieder auf den Weg nach Bariloche machen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir sind die letzten 2 Tage extra nicht mehr \u00fcber 1000 H\u00f6henmeter wandern gewesen, weil wir heute tauchen wollen. Das, worauf wir uns die ganze Zeit am meisten gefreut haben. Wir haben alles gut vorbereitet, reserviert, bezahlt und waren in stetigem Kontakt. 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