{"id":422,"date":"2024-01-07T00:13:29","date_gmt":"2024-01-06T23:13:29","guid":{"rendered":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/?p=422"},"modified":"2024-01-07T01:35:37","modified_gmt":"2024-01-07T00:35:37","slug":"laaaaaaanger-tag-in-buenos-aires","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/2024\/01\/07\/laaaaaaanger-tag-in-buenos-aires\/","title":{"rendered":"Laaaaaaanger Tag in Buenos Aires"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/pxl_20240106_17503054323471585853960557583-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-421\" srcset=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/pxl_20240106_17503054323471585853960557583-768x1024.jpg 768w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/pxl_20240106_17503054323471585853960557583-225x300.jpg 225w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/pxl_20240106_17503054323471585853960557583-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/pxl_20240106_17503054323471585853960557583-600x800.jpg 600w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/pxl_20240106_17503054323471585853960557583.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Auch wenn der Nachtbus von Santa Rosa nach Buenos Aires super komfortabel war, so konnte ich trotz dessen nicht wirklich schlafen. Wir kamen \u00fcberp\u00fcnktlich an, sogar eine dreiviertel Stunde eher als geplant, was so viel hei\u00dft, wie 6:15 Uhr. Dank des riesigen Busbahnhofes, der eher vergleichbar mit einem sehr gro\u00dfen Bahnhof in Deutschland oder sogar einem Flughafen war, bis Terminal 60 konnte ich schauen, danach ging es aber definitiv noch weiter, konnte ich schon mal etwas Zeit beim Fr\u00fchst\u00fcck totschlagen, denn die L\u00e4den, selbst die B\u00e4cker wachen immer erst sp\u00e4t auf in S\u00fcdamerika. Ein wenig im Reisef\u00fchrer nebenbei gest\u00f6bert und siehe da, gar nicht weit entfernt ist das Reserva Ecol\u00f3gica Costanera Sur, also ein Naturreservat und es \u00f6ffnet schon 8 Uhr seine Pforten. Dass ich direkt wieder ein wenig wandern werde, h\u00e4tte ich nicht gedacht. Dass ich jedoch in einer Sumpflandschaft von M\u00fccken aufgefressen werde, h\u00e4tte man sich irgendwie denken k\u00f6nnen. Der Park ist wohl eine ehemalige M\u00fcllhalde und wurde renaturiert. Das ist wirklich sehr gut gelungen. Unz\u00e4hlige V\u00f6gel zwitschern mir zu, bunte Schmetterlinge sausen durch die Luft und die Porte\u00f1os, die Einwohner von Buenos Aires, nutzen die Natur um beim Laufen oder Radfahren abzuschalten. Ich komme mir hier fast unsportlich vor, da so viele Leute am Joggen sind. Dann entdecke ich einen Holzsteg, hier ist es ruhiger. Hier kann man besser die Tiere und die Natur beobachten und genie\u00dfen. Ich entschlie\u00dfe mich dazu etwas Yoga zu machen, da ich wirklich ziemlich k.o. bin und ich hier nur von Gezwitscher umgeben bin. Ein herrlicher Ort. Eine halbe Stunde kommt keiner vorbei. Ich gehe in die andere Richtung weiter und der Steg zieht sich durch den gesamten Park. Es gibt so viel zu entdecken. Vogelliebhaber mit Ferngl\u00e4sern und riesigen Objektiven an ihrer Kamera kreuzen immer wieder meinen Weg. Ich genie\u00dfe diese Stille noch ein letztes Mal bevor ich mich in die Gro\u00dfstadttrubel wage. Wir versuchen es mal, Bargeld zu holen. Zu meinem Gl\u00fcck, gibt es keine Schlange bei Western Union. Ich komme direkt dran. Ein paar Minuten und Formalit\u00e4ten sp\u00e4ter verlasse ich mit einem riesigen Stapel Geld die Filiale. Ich komme mir vor wie ein Schwerverbrecher. Aber es werden nun mal nur 1000er-Scheine ausgegeben, was ca. 1\u20ac ist. Mit meinem pers\u00f6nlichen Geldtransport mache ich mich auf die Suche nach einem Hostel. Schon die Frau in der Bank hat mich schief angeschaut, als ich ihr gesagt habe, ich wei\u00df noch nicht, wo ich \u00fcbernachten werde. Sie wollte es wissen, aber ich hatte keine Antwort darauf. Trotz dessen habe ich ein tolles Hostel mitten im Zentrum gefunden. Kurz ausruhen, ein paar Empanadas um die Ecke holen und dann f\u00e4ngt die Free-Walking-Tour durch das Zentrum auch schon an. Wir beginnen beim Kongress, dem heutigen Foto des Tages. Ich habe auch noch nirgends so viele Zebrastreifen, wie in Buenos Aires gesehen. Wir lernen viel \u00fcber die Geschichte und Politik und nat\u00fcrlich auch die derzeitige Situation von Argentinien, welche ja etwas heikel ist. Hyperinflation, Regierungswechsel,&#8230; 2 Liter Cola, um mich wach zu halten und nicht zu dehydrieren. Es ist wieder ordentlich hei\u00df. Das Allerwichtigste, was wir uns bei der Tour \u00fcber Argentinier merken sollen: &#8220;Man kann alles wechseln, die Kleidung, den Partner, das Haus, die Arbeit, das Geschlecht, aber niemals den Fu\u00dfballclub. Den bekommt man vererbt, der steckt in der DNA!&#8221; Der Abschluss der Tour am Plaza de Mayo mit dem Casa Rosada (Pr\u00e4sidentensitz) bedeutet auch des Ende des heutigen Tages f\u00fcr mich. Nur noch duschen und im 6er-Schlafsaal in meinem Bett chillen und gerade den Beitrag schreiben. Ach und dann muss ich ja auch noch \u00fcberlegen, was ich morgen so anstelle. Das berichte ich euch dann aber morgen. Bis dahin! Chau, chau!<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch wenn der Nachtbus von Santa Rosa nach Buenos Aires super komfortabel war, so konnte ich trotz dessen nicht wirklich schlafen. Wir kamen \u00fcberp\u00fcnktlich an, sogar eine dreiviertel Stunde eher als geplant, was so viel hei\u00dft, wie 6:15 Uhr. 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