{"id":3603,"date":"2025-09-25T16:36:50","date_gmt":"2025-09-25T14:36:50","guid":{"rendered":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/?p=3603"},"modified":"2025-10-06T17:20:53","modified_gmt":"2025-10-06T15:20:53","slug":"kilimanjaro-tag-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/2025\/09\/25\/kilimanjaro-tag-3\/","title":{"rendered":"Kilimanjaro: Tag 3"},"content":{"rendered":"\n<p>Shira-Camp &#8211; Lava-Tower &#8211; Barranco-Camp (10km, 1550hm, 7h)<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"576\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/1000294155-576x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3602\" srcset=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/1000294155-576x1024.jpg 576w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/1000294155-169x300.jpg 169w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/1000294155-768x1365.jpg 768w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/1000294155-864x1536.jpg 864w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/1000294155-1152x2048.jpg 1152w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/1000294155-600x1067.jpg 600w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/1000294155-scaled.jpg 1440w\" sizes=\"auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Blick auf den Mount Meru<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Ich wache auf, aber eigentlich m\u00f6chte ich nur liegen bleiben. Zum ersten Mal in meinem Leben muss ich sagen: &#8220;Ich will nicht wandern!&#8221;. Aber ich wei\u00df genau, es kann nur voran gehen. Also werden meine Medikamente herausgekramt. Eine Tablette gegen mein Fieber, eine gegen \u00dcbelkeit und Erbrechen und eine gegen Durchfall. Nach einer halben Stunde ging&#8217;s mir gut und ich konnte meine Sachen packen. Nach einem guten Fr\u00fchst\u00fcck, auch wenn ich nicht wirklich was essen konnte, ging es los und wie immer mussten wir auf Avi warten, der sich immer versp\u00e4tete, weil es ihm wichtig war, immer frisch rasiert am Berg unterwegs zu sein. Die Sonne ist noch nicht \u00fcber den Berg gekommen. Der Boden glitzert und zum Sonnenaufgang entsteht eine super sch\u00f6ne Stimmung. Der Mount Meru zeigt sich von seiner sch\u00f6nsten Seite. Wir lassen ihn hinter uns, k\u00f6nnen uns aber immer wieder umdrehen. Wir wandern gemeinsam mit den Portern (Tr\u00e4gern) gem\u00e4chlich bergauf. Ein Porter sammelt flei\u00dfig M\u00fcll auf und steckt es bei unserem Isack in den M\u00fcllbeutel. Isack erkl\u00e4rt mir, dass die Porter, wenn sie dabei erwischt werden, dass sie m\u00fcll hinterlassen, 10kg M\u00fcll einsammeln m\u00fcssen. Wenn Zigarettenstummel hinterlassen werden, m\u00fcssen sie 10kg Zigarettenstummel einsammeln. Immer weiter nach oben, ziehen langsam dunkle Wolken auf, was mir gar nicht gef\u00e4llt. Irgendwie schafft es der Wind, den Regen und die Gewitterwolken die gesamte Zeit um uns herum zu wehen. Doch das Wetter wird immer ungem\u00fctlich. Bei 4600 H\u00f6henmetern angekommen, sind wir beim Lava-Tower, einer Gesteinsformation, bei dem die Lawa einen hohen Turm gebildet hat. Der Lava-Tower ist f\u00fcr alle Gruppen der Ort, an dem Mittag gegessen wird. Gut, dass Zelte aufgeschlagen wurden, denn hier kann man nicht eine Minute gem\u00fctlich drau\u00dfen sitzen. Wir sitzen im Zelt in dem unser Mittag auf Gas zubereitet wird und somit das Zelt f\u00fcr alle w\u00e4rmt. Wir bekommen selbst hier ein 3 G\u00e4nge Men\u00fc serviert. Das Innere des Zeltes ist mittlerweile komplett nass geschwitzt. W\u00e4hrend wir im Warmen sitzen, wechselt das Wetter. Keiner will nach drau\u00dfen. Doch irgendwann m\u00fcssen wir durch die T\u00fcr treten. Man kann keine 10 m weit schauen. Dort, wo eben noch der Lava-Tower war, ist jetzt eine wei\u00dfe Wand. Gl\u00fcck im Ungl\u00fcck haben wir, da es hagelt anstatt zu regnen. Nachdem wir bisher die gesamte Zeit bergauf gelaufen geht es nun bergab. Der Lava-Tower wurde erklommen, um uns weiter an die H\u00f6he zu akklimatisieren. Entspannt geht es jetzt also wieder runter. Wir haben alle flinke F\u00fc\u00dfe und \u00fcberholen alle unsicheren Wanderer. Je weiter wir absteigen, desto besser wird das Wetter wieder. Den Weg kann man schon erahnen. Auch der vom morgigen Tag ist schon sichtbar. Nachdem wir um die Ecke gebogen sind, k\u00f6nnen wir das Camp sehen. Wir m\u00fcssen immer noch weiter nach unten. Unseren Weg begleiten ein paar Wasserf\u00e4lle. Hier finden wir auch spezielle B\u00e4ume, die Giant Groundsels, eine Mischung zwischen Palmen und Sukkulenten die beeindruckend gro\u00df sind und meine Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Sie k\u00f6nnen extrem viel Wasser speichern. Die vertrockneten St\u00e4mme sind fast wie Wasserleitungen. Die Natur ist schon immer sehr beeindruckend. Mit Ankunft im Camp l\u00e4sst die Wirkung der Medikamente nach und nachdem unser Gruppenbild vor dem Schild gemacht wurde falle ich direkt in meinen Schlafsack. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Shira-Camp &#8211; Lava-Tower &#8211; Barranco-Camp (10km, 1550hm, 7h) Ich wache auf, aber eigentlich m\u00f6chte ich nur liegen bleiben. Zum ersten Mal in meinem Leben muss ich sagen: &#8220;Ich will nicht wandern!&#8221;. Aber ich wei\u00df genau, es kann nur voran gehen. 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