{"id":3569,"date":"2025-09-23T21:21:56","date_gmt":"2025-09-23T19:21:56","guid":{"rendered":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/?p=3569"},"modified":"2025-10-05T14:06:37","modified_gmt":"2025-10-05T12:06:37","slug":"kilimanjaro-tag-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/2025\/09\/23\/kilimanjaro-tag-1\/","title":{"rendered":"Kilimanjaro: Tag 1"},"content":{"rendered":"\n<p>Machame-Gate &#8211; Machame-Camp (11km, 1035hm, 6h)<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"576\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/PXL_20250923_072930229-576x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3571\" srcset=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/PXL_20250923_072930229-576x1024.jpg 576w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/PXL_20250923_072930229-169x300.jpg 169w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/PXL_20250923_072930229-768x1365.jpg 768w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/PXL_20250923_072930229-864x1536.jpg 864w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/PXL_20250923_072930229-1152x2048.jpg 1152w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/PXL_20250923_072930229-600x1067.jpg 600w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/PXL_20250923_072930229-scaled.jpg 1440w\" sizes=\"auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Erster Tag von unserer Kilimanjaro-Besteigung. Ich wache auf, als die ersten im Haus aktiv werden. Es ist 5:30 Uhr, aber ich bleibe noch liegen, da wir erst um 8 Uhr abgeholt werden. Wir haben noch ein abschlie\u00dfendes Fr\u00fchst\u00fcck gemeinsam mit Edwin und verabschieden uns. Es geht in die Stadt, wo wir jeden treffen, der uns bei der Besteigung helfen wird. 10 Tr\u00e4ger, die im Moment noch unsere Sachen wiegen, da pro Tr\u00e4ger maximal &#8220;nur&#8221; 20 kg zugelassen sind. Das hei\u00dft 200 kg Ausr\u00fcstung, Essen, Zelt, Matratzen, alles drum und dran. 9:15 kann es dann endlich losgehen. Der Minivan ist voll mit 2 Guides, 1 Fahrer, uns und den Tr\u00e4ger. Wir fahren nun zum Machame-Gate und machen schon ordentlich H\u00f6henmeter gut. Wie ein Wunder zeigt sich uns heute am ersten Tag unserer Besteigung das erste Mal der Kilimanjaro und das in voller Pracht. Es sieht aus, wie eine Fototapete, v\u00f6llig unrealistisch. Aber er ist es, mein Kilimanjaro, auf den ich schon so lange rauf will. Und nun ist es so weit. Beim Machame Gate angekommen, m\u00fcssen alle organisatorischen Dinge erledigt werden. Die Tr\u00e4ger m\u00fcssen sich in einer langen Reihe anstellen, um kontrollieren zu lassen, dass es wirklich nur 20 kg sind und wir m\u00fcssen uns eintragen. Passnummer, Nationalit\u00e4t, Geschlecht, alter, alles wollen sie wissen. Wir bekommen unsere Lunch-Pakete zugeteilt und m\u00fcssen etwas warten. Plastikflaschen sind im Park nicht erlaubt, also wird alles in Mehrwegflaschen umgef\u00fcllt. Auch unser Gep\u00e4ck wird auf Drohnen, Plastikt\u00fcten, Waffen und weiteres durchsucht, aber dann ist irgenwann alles erledigt und 12:30 Uhr kann es losgehen.&nbsp;Heute stehen 11 km und 1000 H\u00f6henmeter bevor. Wir laufen direkt von Anfang an im Regenwald. Ab und zu stoppen wir, da und Isaac eine Pflanze erkl\u00e4rt. \u00dcberall Farne, \u00fcberall Moos. Alles ist sch\u00f6n gr\u00fcn. Leider liegt aber auch wirklich viel Bonbon-Plastikm\u00fcll herum. Die gro\u00dfen Dinge sammle ich ein, aber alles ist zu viel. Nicht jeder Gruppe ist so klein wie wir, im Gegenteil. Es gibt mehrere Truppen mit 10-20 Touristen. Jedes Mal, wenn eine Pause gemacht wird, bekommt man die ein oder andere Gruppe zu sehen. Eine Gruppe mit auch nur 3 Personen ist besonders bemerkenswert. Eine Mutter und ihre 2 T\u00f6chter. Die T\u00f6chter laufen barfu\u00df, w\u00e4hrend ihre Mama nur noch 1 Bein hat. Am anderen tr\u00e4gt sie eine Protese. In ihren H\u00e4nden sind keine Wanderst\u00f6cke sondern Gehhilfen. Alles ist m\u00f6glich, wenn man nur will. Wir gehen hier \u00fcber Stock und Stein, aber das ist einfach nur inspirierend. Wir staunen nicht schlecht. Unsere Guides geben ein Tempo an, was mir deutlich zu langsam ist. Ich wei\u00df, dass man im Berg langsam machen muss, aber heute sind wir noch nicht wirklich hoch also k\u00f6nnen wir sie \u00fcberreden, etwas schneller zu laufen. Wir sind ein gutes Team und heute verlief alles ohne Probleme. Am Camp angekommen, m\u00fcssen wir uns noch mit allen Daten eintragen und wir k\u00f6nnen zum ersten Mal unser Camp inspizieren. Wie toll. Wir schlafen zu dritt auf unseren Wunsch, da es w\u00e4rmer ist, in einem Zelt. Im Vorzelt steht unser Esstisch. Unsere Matratzen sind schon ausgerollt, unser Gep\u00e4ck wartet auf uns. Jetzt m\u00fcssen wir so schnell wie m\u00f6glich unsere Kleidung wechseln. Raus aus der durcvgeschwitzten Kleidung rein in warme trockene Sachen, denn es wird ordentlich kalt. Und schon wird uns Tee, Popcorn und Erdn\u00fcsse serviert. Wir sitzen zusammen, lassen den Tag sacken und warten bis das Abendessen fertig ist. In der Zwischenzeit schauen wir noch ganz kurz den Sonnenuntergang an bis uns eine Gurkensuppe serviert wird. Das tut gut und w\u00e4rmt. Zum Hautgang gibt es Bratkartoffeln, ein Mini-St\u00fcck Fisch und Salat. Das Desert kommt unerwartet, Obstspie\u00dfe aus Wassermelone und Ananas. Nach dem Essen kommen Rahim und Isaac ins Zelt mit unserem medizinischen Zettel, der ausgef\u00fcllt werden muss. Dieser fungiert als Freifahrtschein, um den Weg ins n\u00e4chste Camp anzugehen, sofern alles in Ordnung ist. Wie f\u00fchle ich mich auf einer Skala von 1-10, wie ist meine Sauerstoffs\u00e4ttigung, mein Puls, habe ich \u00dcbelkeit, Erbrechen, Durchfall, Schwindel, Kopfschmerzen oder Atemprobleme, also Anzeichen auf H\u00f6henkrankheit und wie viel Wasser habe ich heute getrunken. Als alles ausgef\u00fcllt war, wurde noch kurz der morgige Tag besprochen und danach ging es ganz schnell nochmal auf Toilette und Z\u00e4hne putzen, denn es ist auf einen Schlag extrem kalt geworden. Ich genie\u00dfe noch 5 Minuten den Sternenhimmel, bevor ich zitternd zum Zelt zur\u00fcck kehre. Also geht es besser schnell in die warmen Schlafs\u00e4cke. <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Machame-Gate &#8211; Machame-Camp (11km, 1035hm, 6h) Erster Tag von unserer Kilimanjaro-Besteigung. Ich wache auf, als die ersten im Haus aktiv werden. Es ist 5:30 Uhr, aber ich bleibe noch liegen, da wir erst um 8 Uhr abgeholt werden. Wir haben noch ein abschlie\u00dfendes Fr\u00fchst\u00fcck gemeinsam mit Edwin und verabschieden uns. 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