{"id":3567,"date":"2025-09-23T00:17:26","date_gmt":"2025-09-22T22:17:26","guid":{"rendered":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/?p=3567"},"modified":"2025-09-23T00:17:38","modified_gmt":"2025-09-22T22:17:38","slug":"vorbereitung-ist-alles","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/2025\/09\/23\/vorbereitung-ist-alles\/","title":{"rendered":"Vorbereitung ist alles"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/1000293540-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3566\" srcset=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/1000293540-768x1024.jpg 768w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/1000293540-225x300.jpg 225w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/1000293540-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/1000293540-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/1000293540-600x800.jpg 600w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/1000293540-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Heute stand alles im Sinne der Vorbereitung f\u00fcr unsere bevorstehende Kilimanjaro-Besteigung. Dementsprechend wurden heute mal wieder die Sachen gepackt, nur diesmal komplett anders. Mein Reise-Rucksack wird einmal komplett ausgeleert und dann nur mit dem n\u00f6tigsten Wandersachen f\u00fcr die n\u00e4chste Woche gepackt. Alles andere d\u00fcrfen wir in unserer n\u00e4chsten Unterkunft zwischenlagern. Als alles fertig gepackt ist, bekommen wir noch ein \u00fcberraschendes Fr\u00fchst\u00fcck serviert, Chai und Brot. Nach der Verabschiedung stellen wir uns mit all unserem Sack und Pack vor die Haust\u00fcr und hoffen auf ein vorbeifahrendes TukTuk, denn wir sind hier wirklich ziemlich weit weg vom Schuss. Gottseidank m\u00fcssen wir nicht all zu lange warten. Wir werden bis zur n\u00e4chsten Unterkunft gefahren, in der wir schlafen werden, wenn wir von unserer Wanderung zur\u00fcck kommen. Laden die Sachen ab, bekommen noch Wanderst\u00f6cke in die Hand gedr\u00fcckt und werden zum Busbahnhof gefahren. Dort angekommen verhandeln wir mit dem Busunternehmen, dass wir mit d\u00fcrfen, auch wenn wir nicht all zu weit fahren wollen. Es geht nach Moshi. 3 Autostunden von Arusha entfernt, direkt am Fu\u00dfe des Kilimanjaro. Die Fahrt ist Recht holprig und staubig. In Moshi angekommen, werden wir direkt freundlich von Edwin in Empfang genommen, unserem n\u00e4chsten Gastgeber. Wir fahren direkt mal was zum Mittag essen, denn die Zeit ist ordentlich vergangen. Es gibt einheimisches Essen, Pilau, Reis mit Fleisch. Hiernach gehts kurz zu Edwin nach Hause. Eigentlich wollten wir unser Gep\u00e4ck hier abladen, aber wir m\u00fcssen alles zur sp\u00e4teren Vorbesprechung zur Kilimanjaro-Besteigung mitbringen, wurde uns erst jetzt gesagt. Also geht&#8217;s mit allem wieder in die Stadt, wo wir auf dem Second-Hand-Markt herausgelassen werden. Ein riesiger Markt von Holzbuden, auf denen Haufenweise Klamotten liegen. Wir wollen uns auf Kleinigkeiten fokussieren, Socken, Handschuhe, M\u00fctze, Buff, alles sowas.&nbsp; Die Zeit vergeht. Wir finden einiges, aber nicht alles. Eine gute Regenjacke geht f\u00fcr 5\u20ac \u00fcber den Tisch. Ich bin begeistert von diesem Markt und finde es nun nochmal umso trauriger, dass mein Reisegep\u00e4ck so klein ist. Als der Markt schlie\u00dft, werden wir um 6 zur unserem Briefing, unserem Vorbereitungsgespr\u00e4ch und unserem Check der Ausr\u00fcstung abgeholt. Das Treffen sollte eigentlich um 11 Uhr statt finden. Ich musste etwas lachen, da das f\u00fcr uns v\u00f6llig unrealistisch war. 18 Uhr war es dann also soweit. Wir trafen unsere Guides, die uns die n\u00e4chsten 6 Tage begleiten und auf uns acht geben werden. Zun\u00e4chst geht es daran, alles zu inspizieren, was wir mitgebracht haben. Danach wird eine Liste erstellt, mit Dingen, die wir brauchen und da das Treffen in einem Leihgesch\u00e4ft f\u00fcr Wanderbekleidung stattfindet, k\u00f6nnen wir diese auch sofort anprobieren und das Chaos beginnt. Wir brauchen einfach noch zu viel und alles fliegt durcheinander. Aber am Ende landet doch alles in den gro\u00dfen Packtaschen und ich habe gottseidank einen der dicksten Schlafs\u00e4cke bekommen. Nun geht es noch an die eigentliche Besprechung. Wir bekommen jeder eine Karte in die Hand gedr\u00fcckt und die Vorstellung der Route beginnt. Hier wird das heutige Foto des Tages geschossen. Alle 6 Tage werden durchgesprochen. Ich bin ja schon die ganze Zeit extrem euphorisch, aber jetzt schl\u00e4gt es richtig zu. Ich sehe den Berg vor mir, auch wenn er sich bisher nicht gezeigt hat. Er war immer in den Wolken verschwunden. Jetzt Male ich mir ein Bild und was ich sehe ist einfach unglaublich. Die n\u00e4chsten Tage werden spektakul\u00e4r. Halb 10 sind wir endlich mit allem durch. Edwin steht schon vor der T\u00fcr und holt uns ab. Jetzt geht es noch schnell in den Supermarkt, ich brauche noch Sonnencreme und wir alle brauchen noch ein paar Weg-Snacks. Danach gibt es eine \u00dcberraschung. Die Schwester von Edwin hat uns Abendessen gekocht. Gemeinsam sitzen wir am Tisch und lassen den Tag ausklingen, heute ist mal wieder viel passiert, wir werden alle m\u00fcde, aber bevor es ins Bett geht, muss ich unbedingt noch duschen, bevor es 6 Tage lang keine Dusche geben wird. Auch wenn die Dusche wieder nur ein Eimer mit hei\u00dfem Wasser ist, fange ich an, diese Art der Dusche zu genie\u00dfen. Einfach was Besonderes.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich verabschiede mich. Die n\u00e4chsten 6 Tage werde ich mein Tagebuch weiterf\u00fchren, es aber erst ver\u00f6ffentlichen k\u00f6nnen, sobald wir wieder zur\u00fcck sind und Telefonsignal haben. Bis dahin, Berg heil!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute stand alles im Sinne der Vorbereitung f\u00fcr unsere bevorstehende Kilimanjaro-Besteigung. Dementsprechend wurden heute mal wieder die Sachen gepackt, nur diesmal komplett anders. Mein Reise-Rucksack wird einmal komplett ausgeleert und dann nur mit dem n\u00f6tigsten Wandersachen f\u00fcr die n\u00e4chste Woche gepackt. Alles andere d\u00fcrfen wir in unserer n\u00e4chsten Unterkunft zwischenlagern. 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