{"id":3494,"date":"2025-09-09T21:10:43","date_gmt":"2025-09-09T19:10:43","guid":{"rendered":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/?p=3494"},"modified":"2025-09-09T21:10:52","modified_gmt":"2025-09-09T19:10:52","slug":"hakuna-matata","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/2025\/09\/09\/hakuna-matata\/","title":{"rendered":"Hakuna matata!"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"576\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/PXL_20250909_0831476362-576x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3493\" srcset=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/PXL_20250909_0831476362-576x1024.jpg 576w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/PXL_20250909_0831476362-169x300.jpg 169w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/PXL_20250909_0831476362-768x1366.jpg 768w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/PXL_20250909_0831476362-864x1536.jpg 864w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/PXL_20250909_0831476362-1152x2048.jpg 1152w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/PXL_20250909_0831476362-600x1067.jpg 600w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/PXL_20250909_0831476362-scaled.jpg 1440w\" sizes=\"auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um acht Uhr deutscher und nicht afrikanischer Zeit traf ich mich heute mit Sammy. Zu meiner \u00dcberraschung dr\u00fcckte er mir direkt seinen Motorradschl\u00fcssel in die Hand. Nach einer kurzen Probefahrt \u00fcber das Camp-Gel\u00e4nde sprang er auf und navigierte mich zum Crater-Lake-Game-Reserve. Hier angekommen, begr\u00fc\u00dften uns direkt ein paar Pumbas. Nachdem wir uns registriert hatten, fuhr nun Sammy weiter und wir stellten das Motorrad nach 10 Minuten im Busch ab. Von nun an gingen wir zu Fu\u00df weiter. Da es hier weder Elefanten noch L\u00f6wen gibt, k\u00f6nnen wir unbewaffnet durch die Kante Streifen. Auf Leopard, B\u00fcffel und Hy\u00e4ne werden wir hoffentlich einfach so nicht treffen. Wir m\u00fcssen nicht lange gehen und treffen auf einen kleinen Zoo, da die Regenzeit hier einen kleinen Fluss hat entstehen lassen. 360\u00b0 Tiere. Von Giraffen, Zebras, Thompson Gazelle \u00fcber Oliv-Pavian, Impala und Pumba. Es ist auch toll, nun andere Arten kennenzulernen. So habe ich die Massai-Giraffen und die Bushnell-Zebras vor mir und tats\u00e4chlich sehe ich Unterschiede, wo ich vor meiner Reise dachte, Giraffe ist Giraffe und Zebra ist Zebra. Selbst die kleinste Antilopen-Art hoppelt uns \u00fcber den Weg und ich entdecke auch die winzig kleinen Kotk\u00fcgelchen des Dig Digs, das ausgewachsen nur etwa 60 cm gro\u00df ist. Nachdem wir den Zoo verlassen haben geht es weiter mit der Spurensuche. Nun finden wir ein paar Hy\u00e4nen-F\u00e4hrten, Giraffen-Dung, anderen Dung mit &#8220;Blut im Stuhl&#8221;, da ist wohl jemand dolle krank, ein Hippo-Skelett, ein paar L\u00f6cher, die von Pumbas als Zuhause gebuddelt wurden und wir konzentrieren uns sehr auf das uns umgebende Vogelgezwitscher. Und dann stolpern wir doch nochmal in ein paar Tiere hinein. 2 Elands die von einer Herde Wasserb\u00f6cke begleitet werden. Wir haben heute also die kleinste und die gr\u00f6\u00dfte Antilope hier gesehen. Es ist erstaunlich, wie wenig man sehen kann und wie pl\u00f6tzlich dann doch ein Haufen Tiere auftauchen. Nach 2 Stunden sind wir wieder beim Motorrad, welches von ein paar Pavianen in Beschlag genommen wurde. Gottseidank haben sie aber ihr Revier nicht markiert. Das Motorrad wurde nun woanders abgestellt und f\u00fcr uns ging es nun bergauf, hoch auf den Krater, des namensgebenden Kraters des Crater-Lake-Game-Reserves. Am h\u00f6chsten Punkt angekommen, hatten wir eine spektakul\u00e4re Aussicht auf sowohl den See im Krater, als auch die 2 anderen Seen, den See Naivasha und Oloidien. Auch das Umland mit seinen vielen Blumenfarmen er\u00f6ffnet sich uns jetzt. Ich bin sowieso \u00fcberrascht, wie bergig und gr\u00fcn Kenia hier ist, aber es liegt wohl an den 3 Seen. Wir setzten uns ein wenig hin und genossen einfach nur die Aussicht, w\u00e4hrend \u00fcber dem Krater-See die Fischadler kreisten und an uns quickvergn\u00fcgt V\u00f6gel so schnell vorbei flogen, dass wir h\u00f6ren konnten, wie ihre Fl\u00fcgel die Luft schneiden, auch wenn sie sich kein bisschen bewegten. Als der Hunger sich anbahnte machten wir uns zum Abstieg zum See. Auf dem Weg entdeckte ich einen tollen Fotospot, rannte nochmal zur\u00fcck und Sammy schoss das heutige Foto des Tages. Ich musste nun wieder nach unten und dann gingen wir den Rest noch zusammen bis zum See. Hier trafen wir auf ein paar Black-and-white Colobus Monkeys, also die Affen, die besoffen werden k\u00f6nnen, aber heute schien es ihnen gut zu gehen. Nun bekamen wir ein 4 G\u00e4nge Men\u00fc serviert, was wirklich sehr lecker war. Nachdem die B\u00e4uche vollgeschlagen waren, konnte keiner von uns direkt den Krater wieder nach oben, weshalb wir beschlossen uns ins Gras unter einen Baum am See zu legen und ein Verdauungsschl\u00e4fchen hielten. Nach einer Stunde konnte der Aufstieg in Angriff genommen werden aber es war nun wirklich unertr\u00e4glich warm. Zur\u00fcck beim Motorrad ging es auf direktem Wege zum Camp zur\u00fcck. Ein kurzes Telefonat mit Diana, die ich gestern kennen gelernt habe und ich war schon wieder weg. Wir kauften gemeinsam Mehl und \u00d6l ein und machten uns zu ihr nach Hause. Heute bringt sie mir bei, wie man Chapatis macht. W\u00e4hrend wir also backen, schaut immer mal jemand anderes in die Wohnung hinein und unterh\u00e4lt sich kurz mit uns und freut sich, dass ich von Diana Chapatis machen lerne, da sie im Dorf bekannt ist, dass sie die besten b\u00e4ckt. Nachdem sie mir die jeweiligen Schritte vorgemacht hat, bin jeweils ich an der Reihe. Sie sind erstaunt, wie gut ich kneten und mit dem Nudelholz umgehen kann und meinen, dass ich eine sehr gute Ehefrau abgeben w\u00fcrde. Als sie dann noch sehen, wie ich die Chapati in der Pfanne wende, wollen sie mich mit einem Bruder verheiraten, gottseidank alles nur scherzhaft. Also die Chapati fertig sind, bereiten wir noch Wei\u00dfkohl zu uns essen gemeinsam.der Rest wird mir f\u00fcr morgen als Lunch-Paket eingepackt und als ich in der Gasse den Abwasch mache, staunen alle nicht schlecht. Eine Wei\u00dfe, die Geschirr sp\u00fclt, dass haben sie sich im Leben nie ertr\u00e4umt. Das Abwaschwasser wird au\u00dferhalb des Wohnverbundes in die Gosse gekippt, wo schon H\u00fchner und G\u00e4nse auf die Essensreste warten. Diana bringt mich noch zur\u00fcck ins Camp und ich falle geschafft ins Bett.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um acht Uhr deutscher und nicht afrikanischer Zeit traf ich mich heute mit Sammy. 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