{"id":3471,"date":"2025-09-04T22:18:30","date_gmt":"2025-09-04T20:18:30","guid":{"rendered":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/?p=3471"},"modified":"2025-11-25T14:50:47","modified_gmt":"2025-11-25T13:50:47","slug":"mit-freunden-reist-es-sich-einfach-besser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/2025\/09\/04\/mit-freunden-reist-es-sich-einfach-besser\/","title":{"rendered":"Mit Freunden reist es sich einfach besser"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"576\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/PXL_20250904_131009575-576x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3470\" srcset=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/PXL_20250904_131009575-576x1024.jpg 576w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/PXL_20250904_131009575-169x300.jpg 169w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/PXL_20250904_131009575-768x1365.jpg 768w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/PXL_20250904_131009575-864x1536.jpg 864w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/PXL_20250904_131009575-1152x2048.jpg 1152w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/PXL_20250904_131009575-600x1067.jpg 600w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/09\/PXL_20250904_131009575-scaled.jpg 1440w\" sizes=\"auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Eigentlich wollte ich heute nur mal schnell 140 km weiter Richtung Osten fahren, aus dem schnell wurde aber leider nichts, da wir in Afrika sind. Zun\u00e4chst fuhr ich mit Julie in ihrem Auto von ihrem Zuhause zum &#8220;Busbahnhof&#8221;. Hier wurde das Auto geparkt und in ein Sammeltaxi, dass die Express-Stra\u00dfe nutzt, Richtung Kampala umgestiegen. Statt 3 Stunden f\u00fcr ein paar Kilometer brauchten wir also nur eine. Im Kampala hie\u00df es dann, Sachen festhalten. Julie zeigte mir den Busbahnhof und dann galt es unter ca. 1000 dicht an dicht geparkten Minibussen, den richtigen zu finden. Noch nie in meinem Leben habe ich so viele Busse auf einem Haufen gesehen. Aber Julie wusste anscheinend, wo es hinging und ich folgte auf Schritt und Tritt. Zur Verabschiedung sagte sie mir noch, dass ganz viele Leute wohl auf dem Weg gefragt h\u00e4tten, ob sie mich heiraten k\u00f6nnen, wor\u00fcber ich nur lachen konnte. In den Bus hinein und schon jetzt war es viel zu eng. Ich fand einen Platz, weil mich jemand bat: &#8220;Nimm doch hier Platz.&#8221;. Zulufa war direkt an mir interessiert und da ich Hunger hatte und sie am Fenster sa\u00df, rief sie immer die Leute heran, denn hier ist es \u00fcblich durchs Busfenster Dinge zu kaufen und zu verkaufen. Ich kaufe also 2 Samosas und eine Sch\u00fcssel gemixte Fr\u00fcchte. Irgendwann als der Bus dann voll war, machten wir uns auf den Weg, kamen aber nicht weit, weil wir direkt im dichten Verkehr stecken blieben. Meistens braucht man etwa 3 Stunden. Im Feierabendverkehr k\u00f6nnen es locker mal 12 werden. Wir machen nicht eine Pipi-Pause, aber in den D\u00f6rfen die wir passieren, werden uns aufgespie\u00dfte halbe H\u00e4hnchen, Pirpiri-Spie\u00dfe und Bananen durchs Fenster angeboten. An Zuckerrohr-und Teeplantagen vorbei, \u00fcber Holperpisten, die stauben, fiel ich durch die schlechte Luft in den Schlaf. Irgendwann weckte mich Zulufa auf. Wir sind da. Wir haben beschlossen, wir fahren nicht bis Jinja durch. Sie wohnt kurz davor in einem kleinen Dorf und hat ihre Mutti auf dem Weg angerufen, dass sie doch f\u00fcr uns kochen m\u00f6ge. Als wir also aussteigen, sind wir zwar v\u00f6llig gepl\u00e4ttet von der Reise, aber wir bekommen auch direkt Erfrischungsgetr\u00e4nke und eine riesen Portion Essen. Das Foto des Tages wird gemacht und da die Familie einen Friseursalon hat, werden danach direkt nochmal meine Haare auf Vordermann gebracht. Ich bekomme sogar kleine Schmuckst\u00fccke ins Haar. Dann lerne ich noch mit der Auszubildenden wie man die Haare flechtet und alle sind erstaunt, wie ich Haare flechte. Am Ende werde ich von Zulufa noch durchs Dorf gef\u00fchrt. Nachdem mich ihre Kinder schon \u00fcberraschend begr\u00fc\u00dft und erstmal angefasst haben und kichernd davon rannten, machen jetzt alle im Dorf gro\u00dfe Augen. Irgendwann steigen wir ins Sammeltaxi nach Jinja und ich verliere auf dem Weg irgendwie einen meiner Latschen. Wir gehen zusammen zum Hostel, Jinja Backpackers, inspizieren den Schlafsaal und wie durch ein Wunder, auch wenn der Schlafsaal leer ist und ich ihn f\u00fcr mich allein haben werde, befindet sich hier ein weiterer einzelner Latschen. Bl\u00f6derweise nur ein weiterer linker. Egal, f\u00fcr den Toilettengang im Hostel reicht es erstmal. Wir verabschieden uns und werden uns hoffentlich morgen wieder sehen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eigentlich wollte ich heute nur mal schnell 140 km weiter Richtung Osten fahren, aus dem schnell wurde aber leider nichts, da wir in Afrika sind. Zun\u00e4chst fuhr ich mit Julie in ihrem Auto von ihrem Zuhause zum &#8220;Busbahnhof&#8221;. Hier wurde das Auto geparkt und in ein Sammeltaxi, dass die Express-Stra\u00dfe nutzt, Richtung Kampala umgestiegen. 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