{"id":3437,"date":"2025-08-30T22:40:32","date_gmt":"2025-08-30T20:40:32","guid":{"rendered":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/?p=3437"},"modified":"2025-11-25T00:58:45","modified_gmt":"2025-11-24T23:58:45","slug":"safari-durch-uganda-tag-9","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/2025\/08\/30\/safari-durch-uganda-tag-9\/","title":{"rendered":"Safari durch Uganda: Tag 9"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"576\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/PXL_20250830_150952224.MP2_-576x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3436\" srcset=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/PXL_20250830_150952224.MP2_-576x1024.jpg 576w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/PXL_20250830_150952224.MP2_-169x300.jpg 169w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/PXL_20250830_150952224.MP2_-768x1365.jpg 768w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/PXL_20250830_150952224.MP2_-864x1536.jpg 864w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/PXL_20250830_150952224.MP2_-1152x2048.jpg 1152w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/PXL_20250830_150952224.MP2_-600x1067.jpg 600w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/PXL_20250830_150952224.MP2_-scaled.jpg 1440w\" sizes=\"auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Eine lange Reise steht uns heute bevor. Deshalb geht es direkt nach dem Fr\u00fchst\u00fcck los. Wir durchqueren 3 K\u00f6nigreiche und auf dem Weg lerne ich mal wieder viel dazu. Zun\u00e4chst geht es durch die Teeplantagen. Anders als in Sri Lanka, wo es Aufgabe der Frauen war, den Tee zu pfl\u00fccken, ist es hier M\u00e4nnerangelegenheit. Passend zur gestrigen Lehrstunde \u00fcber die Verhandlungen f\u00fcr eine Hochzeit, hatten wir heute eine Autokolonne vor uns, die genau zu so einer Verhandlung auf dem Weg ist. Im vorderen Pick-Up ganz viel Bananen-Bier, um die Verhandlungen einfacher zu machen und schon mal eine Ziege als Schmeichler. Im hinteren Auto, das mit rosa Schleifen geschm\u00fcckt ist, der hoffentlich zuk\u00fcnftige Br\u00e4utigam. Trotz Samstag, ist heute richtig Betrieb und Alltagsleben auf den Stra\u00dfen. Die Jungs und M\u00e4nner f\u00fcllen an den Wasserstationen ihr Wasser in gelbe Kanister und dann m\u00fcssen sie je nachdem wie weit das Zuhause entfernt liegt, noch auf dem Kopf, dem Fahrrad oder Motorrad transportiert werden. Wasserholen ist M\u00e4nneraufgabe, genau wie das Holen von Feuerholz. Das habe ich heute wirklich viel gesehen. Die Stapel werden am Stra\u00dfenrand gelagert und dann geht es wieder am Ende des Tages, entweder auf dem Kopf, Fahrrad oder Motorrad nach Hause. Von um 9 Uhr morgens bis 17 Uhr abends waren wir auf der Stra\u00dfe und haben ordentlich Kilometer gemacht. Wir sind an Zuckerrohrplantagen, Papyrusplantagen und Maisfeldern vorbei und haben ganz viel Mais gesehen, der auf riesigen Matten ausgebreitet auf dem Boden am Stra\u00dfenrand lag. Da sie wirklich den ganzen Platz einnehmen, laufen Leute auch einfach so dar\u00fcber. Auch die Umw\u00e4lzarbeit wurde meistens so erledigt, dass man mit Schuhen einmal \u00fcber die Maisk\u00f6rner schlurft und sie so neu verteilt. Etwas unglaublich und sehr dreckig, aber man gew\u00f6hnt sich an alles. Unsere Mittagspause nehmen wir witzigerwei\u00dfe auf dem Grundst\u00fcck im Garten eines guten Hotels zu uns. Da wir wieder ein Lunchpaket dabei haben, ist alles schnell verspei\u00dft und es geht weiter. Umso weiter wir fahren, ums w\u00e4rmer wird es, da wir zum niedrigsten, also auch w\u00e4rmsten Ort Ugandas fahren. Am Pete-Pearson-Pass k\u00f6nnen wir die Aussicht auf den Albert-See genie\u00dfen bevor es auf 625 hm herunter geht. Die W\u00e4rme wird von einem ordentlichen Regenschauer abgek\u00fchlt, aber die Sonne l\u00e4sst nicht lange auf sich warten. Eigentlich stand heute nur die Fahrt von einer Unterkunft in die andere an und mir h\u00e4tte es schon gereicht, da wir wirklich wieder extrem viele Informationen in beide Richtungen ausgetauscht haben. So zum Beispiel habe ich auch gelernt, dass um die 2000er hier eine neue Religion gegr\u00fcndet wurde, da in der Region, die wir heute durchfahren haben, noch bis dahin, auch noch bis heute, aber gottseidank deutlich weniger, Kannibalismus betrieben wird. Als wir aber den Nationalpark Murchison-Falls durchqueren mussten und noch etwas Zeit hatten, schlug Perez vor, noch einen Game Drive zu machen. Dazu sage ich nicht nein. Erst jetzt realisierte ich, dass wir am l\u00e4ngsten Fluss Afrikas angekommen waren, dem Nil. In 2 Stunden haben wir hier heute so viel gesehen und ich habe mal wieder 2 neue Antilopen kennengelernt, das Oribi und das Jackson Hartebeest. Die Natur ist super sch\u00f6n. \u00dcberall Palmen, jeder Termitenh\u00fcgel tarnt sich als L\u00f6we, doch die wahren L\u00f6wensichtungen bleiben heute aus. Daf\u00fcr gab es umso mehr Giraffen. Gemeinsam mit ihnen konnten wir den Sonnenuntergang genie\u00dfen und v\u00f6llig eingestaubt ging es dann in die Hornbill Bush Lodge. Hier angekommen, gab es wie schon die letzten Male ein warmes, feuchtes, wei\u00dfes Handtuch zur Begr\u00fc\u00dfung und diesmal ver\u00e4nderte es wirklich mein Leben. Vorher f\u00fchlte ich mich extrem eklig. Danach f\u00fchlte sich vermutlich das Handtuch eklig. Unsere Essensbestellung f\u00fcr das Abendessen haben wir im Vorhinein schon per WhatsApp \u00fcbermittelt, also konnte es, nachdem mein Zimmer namens &#8220;Oribi&#8221; bezogen war, direkt ans Essen gehen. M\u00f6chte ich von meinem Zimmer zum Restaurant Bereich gehen, werde ich immer von der Security begleitet, da wir anders als sonst, keinen Elekto-Zaun um das Grundst\u00fcck haben. Elefant, Nilpferd und Co. k\u00f6nnen also jederzeit vorbei kommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Heutige Wildtiersichtungen:<\/p>\n\n\n\n<p>1 Giraffe <br \/>10 Wasserb\u00f6cke<br \/>2 Wasserb\u00f6cke <br \/>2 Wasserb\u00f6cke <br \/>1 Oribi<br \/>1 Jackson Hartebeest <br \/>1 Uganda Kob<br \/>4 Giraffen<br \/>4 B\u00fcffel<br \/>10 B\u00fcffel <br \/>1 Oribi<br \/>1 Jackson<br \/>2 Oribis<br \/>20 Kobs<br \/>2 Pumbas<br \/>20 Kobs<br \/>10 Jackson<br \/>100 B\u00fcffel<br \/>20 Jackson<br \/>50 Kobs<br \/>2 Oribis<br \/>1 Giraffe<br \/>15 Jackson<br \/>10 Kobs<br \/>3 Pumbas<br \/>4 B\u00fcffel<br \/>2 Giraffen <br \/>15 Jackson<br \/>20 Kobs <br \/>1 Oribi<br \/>3 Oribi<br \/>2 Kobs <br \/>2 Oribis<br \/>1 B\u00fcffel <br \/>20 Kobs <br \/>1 Oribi <br \/>2 Oribis<br \/>20 Giraffen<br \/>1 Giraffe<br \/>6 Giraffen<br \/>1 B\u00fcffel<br \/>12 Pumbas<br \/>8 Wasserb\u00f6cke <br \/>11 Paviane<br \/>4 Wasserb\u00f6cke <br \/>1 Kob<br \/>1 Wasserbock <br \/>1 Oribi<br \/>1 Pumba<br \/>1 Elefant<br \/>15 Paviane<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine lange Reise steht uns heute bevor. 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