{"id":3393,"date":"2025-08-22T23:04:25","date_gmt":"2025-08-22T21:04:25","guid":{"rendered":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/?p=3393"},"modified":"2025-11-16T00:19:38","modified_gmt":"2025-11-15T23:19:38","slug":"safari-durch-uganda-tag-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/2025\/08\/22\/safari-durch-uganda-tag-1\/","title":{"rendered":"Safari durch Uganda: Tag 1"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"576\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/PXL_20250822_103218638.PORTRAIT2-576x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3392\" srcset=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/PXL_20250822_103218638.PORTRAIT2-576x1024.jpg 576w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/PXL_20250822_103218638.PORTRAIT2-169x300.jpg 169w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/PXL_20250822_103218638.PORTRAIT2-768x1365.jpg 768w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/PXL_20250822_103218638.PORTRAIT2-864x1536.jpg 864w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/PXL_20250822_103218638.PORTRAIT2-1152x2048.jpg 1152w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/PXL_20250822_103218638.PORTRAIT2-600x1067.jpg 600w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/PXL_20250822_103218638.PORTRAIT2-scaled.jpg 1440w\" sizes=\"auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Der Wecker klingelt um 6 Uhr und ich bin erstmal v\u00f6llig verwirrt. Das passiert mir manchmal, wenn ich v\u00f6llig aus dem Tiefschlaf gerissen werde. Nach ein wenig verwundertem und betr\u00f6ppeltem Hin- und Her\u00fcberlegen, wo ich bin und warum ich mir einen Wecker gestellt habe, f\u00e4llt der Groschen. Heute beginnt meine Rundreise durch Uganda. Umso schneller stehe ich jetzt auf, denn ich muss alles zusammenpacken und noch schnell fr\u00fchst\u00fccken. Das Hotel hat extra eine Ausnahme f\u00fcr mich gemacht und mein Fr\u00fchst\u00fcck extra eine Stunde vor normaler Fr\u00fchst\u00fcckszeit zubereitet. Ich bei\u00dfe gerade die letzten Male in mein Toast, als P\u00e9rez hineinspaziert, um mich abzuholen. P\u00e9rez wird die n\u00e4chsten Tage mein pers\u00f6nlicher Guide sein. Gemeinsam werden wir Uganda unsicher machen. Um 7 geht es wie geplant los. Wir halten noch kurz an einem Bankautomaten an, dass ich erstmal noch ein paar Shilling in mein Portemonnaie stecken kann. Auf dem Weg zum Geldautomaten muss ich mich durch einen dichten Schwarm Eintagsfliegen qu\u00e4len. Aber irgendwie gef\u00e4llt es mir. Von Entebbe geht es direkt nach Kampala in den dichten Verkehr mitten hinein. Alles durcheinander. Willkommen in Uganda. Endlich auch wieder genauso viele Motorr\u00e4der, wie Autos. Alles M\u00f6gliche wird transportiert. 4 Personen auf einem Motorrad sind kein Problem, 6 Bananenstauden auch nicht. Der Verkehr ist dicht und wir kommen nicht nur einmal mit den Motorradfahrern in Kontakt. F\u00fcr mich heute hier zu sitzen, weckt gro\u00dfe Erinnerungen. Wir sitzen zwar in einem Toyota Prado, es ist aber im Grunde exakt das gleiche Auto, wie mein Biesti, mein Hyundai Galloper. Davon fahren hier extrem viele herum. Und wenn es kein Toyota Prado ist, dann ein Mitsubishi Pajero. Alle exakt das gleiche Auto. Meine Augen sind extrem besch\u00e4ftigt, alle Eindr\u00fccke einzufangen und aufzunehmen. Wie lange wollte ich schon nach Uganda. Es war 2019 als wir statt in Uganda zum Praktikum in Tansania gelandet sind. 6 Jahre nun also. Vieles erinnert mich aber auch an Tansania. Vieles ist aber auch extrem gleich zu Ecuador. Und kleine Erinnerung: Ecuador ist eines meiner Lieblingsl\u00e4nder in S\u00fcdamerika. Betten werden am Stra\u00dfenrand verkauft. H\u00fchner direkt vorm K\u00e4ufer frisch geschlachtet und gegebenenfalls direkt zubereitet, Trucks transportieren v\u00f6llig \u00fcberf\u00fcllt Bananen hin und her. Ich wusste nicht, dass es gut riecht wenn man Backsteine b\u00e4ckt und auch noch so einigen Fakt nicht, \u00fcber die wir uns Austauschen. Wir quatschen wirklich \u00fcber alles, auch wenn bei uns beiden Naturliebhabern klar die Natur im Vordergrund steht. Wir kommen am \u00c4quator an und es ist ein ziemlich cooles Gef\u00fchl, den \u00c4quator erst in S\u00fcdamerika \u00fcberschritten zu haben und es nun auch in Afrika zu tun. Das Ph\u00e4nomen, dass Wasser auf der Nordhalbkugel im Uhrzeigersinn, auf der S\u00fcdhalbkugel entgegen des Uhrzeigersinns und auf dem \u00c4quator einfach direkt geradeaus davon flie\u00dft, werde ich wohl nie verstehen. Es nennt sich Coriolis-Effekt. Nach ein paar Fotos bekommen wir unser Mittagessen eingepackt und fahren weiter. Jetzt schl\u00e4gt bei mir die M\u00fcdigkeit zu und ich d\u00e4mmere immer mal wieder weg auch wenn ich eigentlich nichts verpassen m\u00f6chte. Ich sehe immer mehr K\u00fche mit extrem langen H\u00f6rnern und bitte Perez darum, dass wir bitte anhalten, damit ich ein gutes Bild schie\u00dfen kann, weil ich ganz begeistert von ihnen bin. Er weigert sich aber und versichert mir, dass dort, wo wir hinfahren, das Hauptvorkommen dieser Ankole-Langhorn-Rinder ist. Ich bleibe skeptisch, aber kurz vor Ankunft halten wir an. Wir sind bereits in der Natur und neben uns eine Herde dieser Rinder in Begleitung von ein paar Zebras. Genau hier schie\u00dfe ich das heutige Foto des Tages und wir machen ein Picknick, um unser Mittagessen zu uns zu nehmen. Die Zebras wechseln wieder brav auf die richtige Seite des Zaunes in den Nationalpark hinein und ich f\u00fchle mich etwas an den Film Madagaskar erinnert, als die wilden Tiere auch mal die richtige Welt au\u00dferhalb des Zoos sehen wollten. Nachdem wir den Nationalpark-Eingang vom Mburo-Nationalpark passiert haben, dauert es nicht lange, bis wir etwas zu sehen bekommen. Mir kommt es hier wirklich wie in einem Zoo vor. Das Dach des Autos ist nun ge\u00f6ffnet und ich kann eine richtige Safari genie\u00dfen. Ich frische mein Wissen \u00fcber Antilopen auf und bin begeistert von P\u00e9rez. Er scheint wirklich, so meinte auch ein anderer Guide am \u00c4quator, der beste Guide zu sein. Er wei\u00df einfach alles. Er ist 27 Jahre alt und andere Guides fragen ihn und er hat immer eine Antwort. Ich fahre nun also mit meinem lebenden Lexikon durch Uganda. Dementsprechend frage ich ihn L\u00f6cher in den Bauch. Es ist sch\u00f6n wieder auf Safari zu sein. Nicht ganz so sch\u00f6n ist es, als ich entdecke, wie ein Warzenschwein ein Baby-Impala frisst. Ich hatte ganz vergessen, dass Schweine ja auch Fleisch fressen, da ich die Pumbas bisher immer nur Gras habe fressen sehen. Wir kommen am Mburo-See an und wechseln das Gef\u00e4hrt. Zusammen mit 6 Schweizern geht es nun auf Boots-Safari. Alle sind wahre Vogelexperten. Ich versuche mich anstecken zu lassen, aber die Hippos rauben dann doch immer wieder meine Aufmerksamkeit. Es ist so toll, sie ausatmen zu h\u00f6ren. Oder auch wenn sie andere Laute aussto\u00dfen, bin ich ganz begeistert davon. Am Ende habe ich 10 mal so viele Eisv\u00f6gel auf dieser einen Rundfahrt gesehen, wie in meinem bisherigen Leben. Auch von der Vielzahl an Fischadler bin ich begeistert und noch viel mehr, als einer ganz dicht an mir vorbei fliegt. Nachdem die Ornithologenherzen gl\u00fccklich sind und auch meines einen Salto geschlagen hat, als ein Flusspferd im Wasser gef\u00fchlt davon galoppierte, betraten wir alle wieder das Land. Nun ging es nur noch zur Unterkunft. &#8220;Eagles Nest&#8221; liegt auf einem H\u00fcgel, sodass man von hier aus den gesamten Park ersehen kann. Da es aber bereits dunkel und sp\u00e4t geworden ist, gibt es f\u00fcr uns &#8220;nur&#8221; noch ein 3-G\u00e4nge-Men\u00fc bevor es in mein m\u00f6bliertes Safari-Zelt zum Schlafen geht.<\/p>\n\n\n\n<p>Heutige Wildtiersichtungen:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Grey crowned crane<\/li>\n\n\n\n<li>Zebras (plain Zebra)<\/li>\n\n\n\n<li>Marabus<\/li>\n\n\n\n<li>Vervet monkey<\/li>\n\n\n\n<li>Wasserbock (Defassa Wasserbock)<\/li>\n\n\n\n<li>African grey hornbill<\/li>\n\n\n\n<li>Pumba (common Warthog) + 8 Baby&#8217;s<\/li>\n\n\n\n<li>Roth&#8217;s child&#8217;s Giraffen<\/li>\n\n\n\n<li>White backed vulture<\/li>\n\n\n\n<li>Dwarf mongoose <\/li>\n\n\n\n<li>Topi<\/li>\n\n\n\n<li>African pied kingfisher<\/li>\n\n\n\n<li>Malachite kingfisher<\/li>\n\n\n\n<li>Straight headed heron<\/li>\n\n\n\n<li>Krokodile<\/li>\n\n\n\n<li>Weaver (Webervogel)<\/li>\n\n\n\n<li>Hammerkopf<\/li>\n\n\n\n<li>Fischadler<\/li>\n\n\n\n<li>African finfoot<\/li>\n\n\n\n<li>White barked night heron<\/li>\n\n\n\n<li>Grey headed kingfisher<\/li>\n\n\n\n<li>Sadder billed stork<\/li>\n\n\n\n<li>Baboons (Paviane)<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Wecker klingelt um 6 Uhr und ich bin erstmal v\u00f6llig verwirrt. 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