{"id":3249,"date":"2025-07-24T09:05:18","date_gmt":"2025-07-24T07:05:18","guid":{"rendered":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/?p=3249"},"modified":"2025-07-24T14:47:50","modified_gmt":"2025-07-24T12:47:50","slug":"livingstone-kennenlernen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/2025\/07\/24\/livingstone-kennenlernen\/","title":{"rendered":"Livingstone kennenlernen"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/PXL_20250723_0917281012-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3248\" srcset=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/PXL_20250723_0917281012-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/PXL_20250723_0917281012-300x169.jpg 300w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/PXL_20250723_0917281012-768x432.jpg 768w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/PXL_20250723_0917281012-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/PXL_20250723_0917281012-2048x1152.jpg 2048w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/PXL_20250723_0917281012-1160x653.jpg 1160w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/PXL_20250723_0917281012-600x338.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Auch heute wollte ich wieder die Vorz\u00fcge nutzen, bereits im Hostel, in dem ich gar nicht \u00fcbernachte, als Gast bekannt zu sein. Heute gibt es ein gratis Stadtf\u00fchrung durch Livingstone. Ich nehme also wieder das Sammeltaxi bis zum Hostel und warte bis es losgeht. Camila ist auch mit dabei. Wir sind die einzigen beiden, was erstaunlich ist, f\u00fcr ein so gro\u00dfes Hostel. Benannt nach dem Schotten David Livingstone, der als erster Europ\u00e4er das Gebiet entdeckte und kurz darauf eine Siedlung n\u00f6rdlich des Dorfes Mukuni entstehen lie\u00df. Das Mukuni Dorf spielt noch heute eine gro\u00dfe Rolle f\u00fcr Livingstone, da es viele traditionelle Einfl\u00fcsse nach Livingstone bringt. Das erste ist der Forest of Faces &#8211; der Gesichterwald. Hier stehen aus dem Mukuni Dorf handgeschnitzte bis 4 Meter hohe Statuen. Auf der einen sind die &#8220;Big Five&#8221;: L\u00f6we, Leopard, Elefant, Nashorn und B\u00fcffel hineingeschnitzt, in eine andere die Gesichter der letzten 5 Chiefs\/Oberh\u00e4upter des Dorfes, eine Giraffe, ein Gepard oder der Stammbaum einer Familie. Weiter gehen wir durch die Stra\u00dfen, heute h\u00f6re ich das erste Mal die Leute ein Wort sagen, dass ich noch aus Tansania erinnere: &#8220;Mzungu&#8221;, was soviel wie &#8220;Wei\u00dfer&#8221; bedeutet. Ich muss schmunzeln und als die Leute, mitbekommen, dass ich sie etwas verstehe, auch wenn sie in der traditionellen Sprache, Tonga, sprechen, m\u00fcssen sie besch\u00e4mt anfangen zu lachen und winken mir zu. Das sind Momente, die ich sehr sch\u00e4tze. Wir schlendern \u00fcber den Markt. Hier wird alles verkauft. Obst und Gem\u00fcse, getrockneter Fisch, der mir in die Nase steigt, Kleidung, Handyh\u00fcllen und anderer Kleinkram. Die dritte Etage des einfachen Betonbaus ist ausschlie\u00dflich f\u00fcr Decken reserviert. Ich habe noch nie so viele Decken auf einem Haufen gesehen. Am Rand befinden sich ein paar Schneider, die Reperaturen an Kleidung vornehmen. Das absurdesten was ich heute hier auf dem Markt entdeckt habe, sind Lehmbrocken, die &#8220;sauber&#8221; in K\u00f6rben liegen und mit Obst und Gem\u00fcse verkauft werden. Sie werden an Schwangere verkauft, die laut unseres Guides den Lehm zu sich nehmen, um dem Bauch etwas Gutes zu tun. In welcher Hinsicht auch immer. Wir sehen ein paar noch originale H\u00e4user der Briten, die erste Apotheke der Stadt und das erste Hotel, aber alle Geb\u00e4ude sind wirklich sehr einfache Quadergeb\u00e4ude. Nicht sch\u00f6n anzusehen aber funktional. Unsere Tour geht weiter \u00fcber den Mukuni-Markt, wo sie all ihr Handwerkszeug verkaufen. Holzstatuen und -sch\u00fcssel , geflochtene K\u00f6rbe und Sch\u00fcsseln, Gem\u00e4lde, Schmuck. Viel zu viel sch\u00f6ner Kram, an dem ich mich liebend gern vergreifen w\u00fcrde aber ich m\u00f6chte nichts mit mir herumschleppen. Und au\u00dferdem wei\u00df ich, dass noch so viel auf mich wartet. Heute muss ich zu jedem Verk\u00e4ufer &#8220;nein, danke&#8221; sagen. Zum Abschluss wird uns noch ein lokales Restaurant gezeigt, wo ich auch direkt hingehe. Ich muss mich allerdings erstmal durchfragen, wie das ganze funktioniert, da ich etwa 20 Warmhaltebeh\u00e4lter in einer Reihe sehe. Die Damen sind alle sehr nett zu mir, nachdem ich die &#8220;Aufnahmepr\u00fcfung&#8221; bestanden habe, auch wenn ich es erst nicht verstanden habe. Nachdem die Frau es nochmal wiederholte, ratterte es bei mir und es schien, dass ich exakt das gleiche sagen sollte zu Begr\u00fc\u00dfung. Mein erstes Tonga habe ich heute also gelernt, aber auch direkt wieder vergessen. Hiernach \u00f6ffnete sie mir jeden Chafing und erkl\u00e4rte mir, was drin ist und wie viel es kostete. Fisch, H\u00fchnchen, Rind, Schwein und beim Gem\u00fcse w\u00fcrde es interessant. Spinat und chinesischer Salat verstand ich noch und auch die Bohnen erkannte ich noch, Okra kannte ich noch aus Sri Lanka, aber dann war Schicht im Schacht. Kann es sein, dass sie hier so viel verschiedenes Gem\u00fcse haben? Das meiste war irgendein Kohl. Als die nette Dame verstand, dass ich absolut keine Ahnung habe, aber gern alles probieren wolle, wich sie von ihren Vorgaben ab. Ich bekam am Ende von allen etwas und am Ende gab es noch eine riesen Portion Pap oben drauf. Im Hostel verk\u00f6stigte ich klassisch mit meinen H\u00e4nden alles. Ein Gem\u00fcse brachte ich gar nicht herunter, es war einfach zu bitter. Ansonsten schmeckte alles gut und am besten schmeckte mir die Okra, die F\u00e4den wie Rotznase zog. Die Konsistenz war gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig aber der Geschmack super. Den Rest des Tages verbrachte ich im Hostel mit Max und Camila. Abends holte mich Omen ab. Wir hatten eine Einladung von Lisa bekommen. Urspr\u00fcnglich wollte ich mit Lisa couchsurfen. Wir waren auch schon lange in Kontakt. Nur dadurch dass ich immer keinen Plan habe, wann ich wo bin, hatte sie einem anderen Gast schon zugesagt. Heute war die Zusammenf\u00fchrung also geplant, was nicht allzu wild war, da Lisa und Omen sogar sehr gute Freunde waren. Es ist doch witzig, dass ich bei den 200.000 Einwohnern von Livingstone, mit etwa 20 Couchsurfer ausgerechnet 2 Heraussuche, die auch noch gute Freunde sind. Umso besser. Wir fuhren mit dem Taxi zur Makai-Bar, wo heute Karaoke stattfand. Auch Lisa ihre 2 Br\u00fcder waren mit dabei und eine weitere Freundin. Sowie wir uns etwas ausgetauscht hatten, nahm Lisa das Mikro in die Hand und performte ein Lied nach dem anderen von Rihanna, Adele. Was f\u00fcr ein Talent. Keiner traute sich. Aber mit der Zeit trauten wir dann doch alle ein wenig auf. Mir wurde das Mikro in die Hand gedr\u00fcckt. Wir sangen ein Duett und alle kamen auf die Tanzfl\u00e4che. Danach noch Perfekt von Ed Sheeran und keiner ging mehr auf seinen Sitzplatz. Diese Truppe ist so talentiert. Alle k\u00f6nnen singen und tanzen. Was f\u00fcr ein Spa\u00df. Zum Abschluss gab es noch einen Jam. Wir sollten alle ein Wort sagen und Lulu der Bruder, begann daraus ein Lied zu kreieren. Der coolste Moment \u00fcberhaupt. Ich bin sehr froh, dass ich heute hier sein durfte und so herzlich aufgenommen wurde. <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch heute wollte ich wieder die Vorz\u00fcge nutzen, bereits im Hostel, in dem ich gar nicht \u00fcbernachte, als Gast bekannt zu sein. Heute gibt es ein gratis Stadtf\u00fchrung durch Livingstone. Ich nehme also wieder das Sammeltaxi bis zum Hostel und warte bis es losgeht. Camila ist auch mit dabei. 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