{"id":3245,"date":"2025-07-23T00:40:04","date_gmt":"2025-07-22T22:40:04","guid":{"rendered":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/?p=3245"},"modified":"2025-07-23T15:27:07","modified_gmt":"2025-07-23T13:27:07","slug":"ein-weiteres-weltwunder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/2025\/07\/23\/ein-weiteres-weltwunder\/","title":{"rendered":"Ein weiteres Weltwunder"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/PXL_20250722_091559685.PANO2_-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3244\" srcset=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/PXL_20250722_091559685.PANO2_-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/PXL_20250722_091559685.PANO2_-300x169.jpg 300w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/PXL_20250722_091559685.PANO2_-768x432.jpg 768w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/PXL_20250722_091559685.PANO2_-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/PXL_20250722_091559685.PANO2_-2048x1151.jpg 2048w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/PXL_20250722_091559685.PANO2_-1160x653.jpg 1160w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/PXL_20250722_091559685.PANO2_-600x337.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Raus aus dem Bett, raus aus dem Haus und rein ins Abenteuer. Omen begleitet mich bis ins Zentrum. Wir nehmen ein Taxi, das hier jeden einsammelt, man ist also nicht allein drin, wodurch es billiger f\u00fcr jeden wird. Ich werde beim Hostel von Max abgesetzt, die ich gestern im Bus kennengelernt habe. Ich wusste bereits vorher, dass von diesem Hostel aus ein kostenloser Shuttle f\u00e4hrt, den ich nun mit ihrer Information, wann er abf\u00e4hrt, nutzen konnte. Mit von der Partie Max und als wir aussteigen, adoptierten wir noch Camila. Gemeinsam machten wir uns auf die Erkundung des Gel\u00e4ndes. &#8220;Danger Point&#8221; war unser erstes Ziel. Von hier aus gibt es etliche Aussichtspunkte, aber schon beim ersten realisierte ich mal wieder, was ich f\u00fcr ein Gl\u00fcck habe, dass ich diese Reise machen kann. Ich habe schon so viele Wasserf\u00e4lle in meinem Leben gesehen, aber dieser sprengt wirklich jegliche Vorstellungen. Ich habe noch \u00fcberlegt, den Umweg hier her nicht zu machen, aber ich w\u00e4re dumm gewesen. Dieser Wasserfall ist der beeindruckenste, den ich jemals gesehen habe. Und man kann durch die aufsteigenden Wassermassen das Ende gar nicht sehen, was das ganze etwas mystisch erscheinen l\u00e4sst. Hier f\u00e4llt der Zambesi-River \u00fcber eine Weite von etwa 2 km in eine Tiefe von circa 100 m, was eine Wassermasse von etwa 10 Millionen Liter pro Sekunde ausmacht. Unglaubliche Zahlen aber auch das Bild, was ich hier heute vor meinen Augen hatte, war v\u00f6llig unglaublich. Je weiter wir zum Danger Point kommen, umso regnerischer wird es. Mit dem &#8220;Regen&#8221; folgen auch die Regenb\u00f6gen. Wir verpassen es mit zu z\u00e4hlen, wie viele wir heute sehen. Die Energie des Wasserfalls \u00fcbertr\u00e4gt sich regelrecht auf mich. Wir sind klitschnass, das Wasser l\u00e4uft mir in die Augen. Was f\u00fcr eine Kraft dahinter stecken muss, dass die Wassertropfen so hoch steigen. Einfach spektakul\u00e4r. Es macht Spa\u00df, den Tropfen zuzusehen, wie sie aufsteigen. Wie der Wind mit ihnen spielt, wie wir von gl\u00fccklich beobachtend, im n\u00e4chsten Moment zusammenzucken, da wir wieder eine kalte Dusche abbekommen. Es ist schon witzig, wie wir uns pl\u00f6tzlich vor dem Wasser ekeln. Sowieso unglaublich, wie viel die Menschen mit dem Regen k\u00e4mpfen und die Sch\u00f6nheit gar nicht mehr wirklich sehen, wenn der Regen zuschl\u00e4gt. Als mir das klar wird, fange ich an, das Wasser wieder zu genie\u00dfen, auch wenn es langsam kalt wird. Ein paar Mal erhaschen wir schon einen Blick auf die Victoria-Falls-Br\u00fccke, die die Verbindung zwischen Zambia und Zimbabwe bildet. Auf zimbabwischer Seite k\u00f6nnen wir sehen, wie die Touristen im Dunst untergehen. Zu dieser Saison, wo der Wasserstand am h\u00f6chsten ist, ist man auf dieser Seite verloren, da man fast nur Wasserwolke sieht. Da es zudem noch teurer ist, habe ich beschlossen, mich mit der Seite von Zambia zufrieden zu geben. Aber nun haben wir erstmal Hunger. Wir fragen nett, ob wir das Gel\u00e4nde kurz verlassen k\u00f6nnen und wieder kommen k\u00f6nnen. Der Wunsch wird uns gew\u00e4hrt und ich esse den leckersten Wrap, den ich je bekommen habe. Ich frage den Koch ob ich das Rezept bekommen kann und er verspricht mir, ein Video von der Zubereitung zu machen. Wir hatten Gl\u00fcck, dass der Schimpanse unser Essen nicht geklaut hat, aber die Kellner waren schneller mit ihrer Zwille und Waffe vor Ort, als wir erwartet hatten. Um die Zebras k\u00fcmmerte sich keiner, da sie ganz in Ruhe ihr Gras schnorpsten. Nachdem wir wieder mit Energie gef\u00fcllt waren, verabschiedete sich Camila von uns. Max und ich wollten unser Tagesticket aber voll ausnutzen, also ging es nochmal hinein. Nicht lange und wir kamen an eine Stelle, wo wir nicht genau wussten, ob wir hier weiter d\u00fcrfen oder nicht. Genau hier kamen wir auch mit Bri und Mona Lisa ins Gespr\u00e4ch und beschlossen von da an, gemeinsam weiter zu wandern, im Falle, wir m\u00fcssten irgendwelche Schimpansen abwehren, da wir wirklich mitten durch die riesige Gruppe gehen mussten. Aber in Wirklichkeit verstanden wir uns einfach direkt von Anfang an sehr gut. Wir wussten nicht so richtig, was und am Ende erwartete. Aber als der Abstieg vollzogen war und wir nur noch etwas weiter \u00fcber Stock und Stein, unter Palmen entlang mussten, er\u00f6ffnete sich bald der Blick. Wir waren unten am Zambesi-River angekommen. Von rechts dr\u00fcckte sich der Wasserdampf die Schlucht entlang und erreichte uns je nach Wind oder nicht. Die Str\u00f6mung war so stark, dass die Wassermassen hier, wo der Flusslaufs so schmal war, es nicht schafften die 90-Grad-Wendung zu vollziehen, sondern in einem Strudel wieder flussaufw\u00e4rts flossen. Wir waren angekommen am &#8220;Boiling Pot&#8221;- &#8220;Kochenden Topf&#8221;. Gerade vor uns trohnte nun auch die Victoria-Falls-Br\u00fccke. Ich setzte mich einfach nur hin und saugte alle in mich auf. Irgendwann kamen die M\u00e4dels nach und das Fotoshooting begann. Wir hatten ziemlich Spa\u00df und wie auch immer kamen immer mehr M\u00e4nner und schauten sich das ganze Spektakel an. Am Ende waren hier unten etwa 50 Leute. Ich kann gar nicht glauben, dass ich etwa 10 Minuten nur f\u00fcr mich hier hatte. Wir planschen in einem kleinen Nebenarm vom Zambesi bis die Sonne zu stark wird und ich den R\u00fcckweg anstimme. Jetzt m\u00fcssen wir wieder nach oben. Erstaunlicherweise geschieht das ganze schneller als ich dachte, aber wir alle sind m\u00fcde. Trotz dessen, ist den beiden anderen klar, dass wir 20 mal soviel zahlen mussten, als sie uns deshalb gehen sie noch den anderen Weg mit uns, den wir noch nicht erkundet haben. Max ist v\u00f6llig ausgeschaltet. Wir gehen jetzt auf die Seite, wo der Fluss noch nicht in die Tiefe gest\u00fcrzt ist. Kein Energielevel habe ich besser eingeteilt und bin immer noch extrem fasziniert von dem, was ich sehe. Wie gern w\u00fcrden wir hier oben ein Bad nehmen, aber es ist strengstens verboten. Bei Niedrigstand kann man hier oben in 3 verschiedenen Pools baden gehen. Jetzt kommen wir ans Ufer und werden lautstark zur\u00fcck gepfiffen. Ein Picknick mit Cola erweckt uns alle wieder zum Leben. Da der gesamte Park nun erkundet ist, kann ich in aller Seelenruhe gehen. Wir sind high von den Eindr\u00fccken, singen, tanzen und ziehen alle Aufmerksamkeit auf uns. 4 verr\u00fcckte M\u00e4dels. Die 3 anderen sind genau wie ich, dass ich das mal noch finde in dieser Welt. Und dann gleich 4 auf einen Streich. Wir gehen tanzend zum Bus wo wir wieder zur Ruhe kommen. Der Bus wird nach afrikanischem Standard voll gestopft. Endlich bin ich im wahren Afrika angekommen. 20 Leute finden in dem Minibus Platz. Ich sitze nicht in der komfortabelsten Position aber irgendwie gef\u00e4llt es mir. In der Stadt wieder angekommen, g\u00f6nnt uns Max jeder ein Eis. Wir gehen geschlossen ins Hostel Jollyboys und der Abend entwickelt sich. Tischtennis, ein wenig quatschen und dann f\u00e4ngt der DJ an. Wir entdecken ein Riesen-Jenga und auf meine Regel, wer verliert muss mit Klamotten in den Pool springen, bekomme ich nur zustimmendes Grinsen von allen Seiten. Im Hostel ist Grillabend. Auch Omen ist nun mit von der Party und noch irgendwelche anderen Kerle von au\u00dferhalb, weshalb auf unserem Tisch stets genug Cider f\u00fcr jeden steht. Nachdem Max verloren hat und nach etwas z\u00f6gern und lautem Anstimmen, im Pool landete, war ich an der Reihe und folgte. Sie bekam eine Gratis-Runde im Pool und ich bekam trockene Sachen, da ich ja nichts hier habe. Sp\u00e4ter gesellten sich noch 3 Schweizer zu uns und machten den Abend f\u00fcr mich perfekt. Gegen 12 wurde es dann leise und Omen und ich machten uns auf den R\u00fcckweg. Im Dunkeln \u00fcbersah das Taxi eine riesen Bodenschwelle und das Auto steckte fest. Mut dem Bedenken, wir k\u00f6nnen nicht nach Hause laufen, da die Elefanten um diese Zeit in dieser Gegend zu aktiv sind, mussten wir nun aus dem Auto heraus. Handy-Taschenlampe an, gottseidank hielt 5 Minuten sp\u00e4ter ein anderes Auto und die 2 M\u00e4nner halfen uns und brachten das Auto zum Wippen. Auf afrikanische Weise w\u00fcrde das Problem schnell gel\u00f6st und wir kamen doch noch heile zu Hause an.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Raus aus dem Bett, raus aus dem Haus und rein ins Abenteuer. Omen begleitet mich bis ins Zentrum. Wir nehmen ein Taxi, das hier jeden einsammelt, man ist also nicht allein drin, wodurch es billiger f\u00fcr jeden wird. Ich werde beim Hostel von Max abgesetzt, die ich gestern im Bus kennengelernt habe. 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