{"id":3093,"date":"2025-06-19T19:00:43","date_gmt":"2025-06-19T17:00:43","guid":{"rendered":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/?p=3093"},"modified":"2025-06-19T21:30:09","modified_gmt":"2025-06-19T19:30:09","slug":"elefantastische-verabschiedung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/2025\/06\/19\/elefantastische-verabschiedung\/","title":{"rendered":"Elefantastische Verabschiedung"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"673\" src=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/PXL_20250619_100636542.PORTRAIT.ORIGINAL2-1024x673.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3092\" srcset=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/PXL_20250619_100636542.PORTRAIT.ORIGINAL2-1024x673.jpg 1024w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/PXL_20250619_100636542.PORTRAIT.ORIGINAL2-300x197.jpg 300w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/PXL_20250619_100636542.PORTRAIT.ORIGINAL2-768x505.jpg 768w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/PXL_20250619_100636542.PORTRAIT.ORIGINAL2-1536x1010.jpg 1536w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/PXL_20250619_100636542.PORTRAIT.ORIGINAL2-2048x1346.jpg 2048w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/PXL_20250619_100636542.PORTRAIT.ORIGINAL2-600x394.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Auch heute waren es fast wieder Minusgrade bei uns im Zelt. Da wir aber jeder eine extra Decke hatten, war die Nacht auszuhalten und nur der Morgen schwer, aus dem Bett zu kommen. Nach dem Fr\u00fchst\u00fcck und dem Packen besuchten wir das Nationalparkzentrum, lernten ein wenig \u00fcber die Geschichte des Nationalparks, die Ranger, die Elefantenpopulation im Addo-Elephant-Nationalpark, die Xhosa-Tradition und einiges mehr. Der erstaunlichsten Fakt war f\u00fcr mich, dass aus irgendeinem Grund im Addo, die weiblichen Elefanten keine Sto\u00dfz\u00e4hne mehr entwickeln. Von 500 Elefanten im Park haben nur noch 13 weibliche Elefanten Sto\u00dfz\u00e4hne. Seltsam, aber wahr. Und der n\u00e4chste Verwandte des Elefanten heutzutage ist das Dassie, dass wir so oft an der K\u00fcste \u00fcber die Felsen flitzen sehen. Auch unglaublich, aber auch wahr. Nach ein bisschen Weiterbildung ging es wieder ins Auto auf unsere eigens gef\u00fchrte Safari. Heute stand die Erkundung des s\u00fcdlichen Nationalparks an. Da das Camp sich im Norden befindet, ging es auf schnellstem Wege \u00fcber eine gedachte Mittellinie. Heute achtete ich mal gar nicht auf die Natur neben mir und tats\u00e4chlich bekam Ed nicht ein Tier zu Gesicht. Sowie wir den S\u00fcden betraten, machte ich meine Augen auf und es dauerte keine Minute, da sagte ich zu Ed:\u00a0 Ich sehe einen Elefanten, Warzenschweine und ein Kudu. Es dauerte etwas aber nachdem wir stehen blieben, fand er nach und nach alles, was sehr herzig war. Wir entschieden uns einen der gr\u00f6\u00dften Abzweigungen zu nehmen und die Stra\u00dfe versprach einiges. Mehr Elefantenhinterlassenschaften wo sonst nirgends. Die Stra\u00dfe ist teilweise blockiert f\u00fcr unseren kleinen Flitzer. Halbe B\u00e4ume liegen auf den Stra\u00dfen, alles ist vollgesch&#8230; Und dann entdecken wir ein paar Elementen ganz nahe zum Weg. Bingo! Wir stellen das Auto ab und beobachten. Eine Kuh mit Kalb, dass sich nicht ganz zwischen essen oder mit Staub bewerfen entscheiden kann und am Ende Erde frisst. Wie die Mama werden die Zweige abgeknickt und gegessen. Ich schie\u00dfe das heutige Foto des Tages. Wir sind so nahe, dass wir wieder jedes kleine Ger\u00e4usch wahrnehmen k\u00f6nnen. Das Abknicken der \u00c4ste, das Abrei\u00dfen der Bl\u00e4tter, das Kauen und ein schwerer Atem nach getaner Arbeit. Mit den riesigen Ohren werden die Fliegen verscheucht, ebenso mit dem Schwanz, was wir auch als Ger\u00e4usche wahrnehmen k\u00f6nnen. Mama beschlie\u00dft die Seite zu wechseln und l\u00e4uft fast bei uns ins Auto hinein. Junior ist etwas sch\u00fcchterner und macht einen gro\u00dfen Bogen um uns. Von hinten kommt ein noch gr\u00f6\u00dferer Elefant. Er steuert gerade auf meine Seite zu, wo ich aus dem Auto lunse. Er schaut mich neugierig an. Von Ed habe ich heute gelernt, dass Elefanten einen Menschen so sehen, als w\u00fcrden wir einen niedlichen Hund anschauen. Und genau diese Augen hat er mir auch gegeben, bis es Ed war, der ihn verscheuchte, da er im Auto herumpolterte. Naja, Mama und Baby waren noch da, also beobachteten wir noch ein wenig. Nach einer guten halben Stunde sind wir befriedigt und fahren weiter. Wir m\u00fcssen beide n\u00f6tig auf Toilette, weit und breit jedoch kein Klo in Sicht. L\u00f6wen und Leoparden aber auch nicht, also halten wir an, steigen beide schnell aus, der eine links, der andere rechts neben das Auto, ein schnelles Gesch\u00e4ft und wieder rein ins Auto. Wir wollen ja keine falschen Reviere hier markieren und mit irgendwelche testosterongeleiteten Tieren k\u00e4mpfen. Auch der Hunger kommt langsam. Als wir einen weiteren Elefantenbullen auf Wanderschaft sehen, halten wir an und genie\u00dfen das Kino mit unseren Snacks. Es war eine sehr kurzer Kurzfilm, aber ein Kudu ist auch noch da. Weiter geht&#8217;s in unserer Runde und wir entdecken am Wegesrand 2 Elefantensch\u00e4del, gigantisch gro\u00df und erinnern mich an meinen Anatomieunterricht, als wir die ganzen Nervenaustrittspunkte lernen mussten, da wir die Sch\u00e4del auch von unten betrachten, wo auch beim Elefanten, wie beim Menschen alle Hirnnerven und Gef\u00e4\u00dfe austreten. Damit ist unser Loop beendet und wir machen die n\u00e4chste Schleife, diesmal kommen wir vom Buschland in eine offene Graslandschaft. Ich denke mir noch, dass ist doch perfekt f\u00fcr gro\u00dfe Herden, wie die Elefanten gestern Abend und schon ist eine riesige Herde roter Kuhantilopen gemischt mit Zebras vor uns. In der Ferne sehe ich noch Strau\u00dfe und Warzenschweine sehen wir sowieso die gesamte Zeit. Beim dritten Loop scheint sich der Park bereits von uns zu verabschieden, da wir absolut gar nichts sehen, wir waren aber auch schon wieder mehr als vier Stunden unterwegs und die Augen sind vielleicht einfach m\u00fcde. Zufrieden verlassen wir den Tag mit ganz vielen Eindr\u00fccken und ich bin froh, dass ich Ed davon abhalten konnte, irgendein Tier streicheln zu wollen. Wir fahren nun nur noch zur\u00fcck nach PE (Port Elizabeth), gehen ein fr\u00fches Abendbrot essen und ich bringe Ed zu seinem Hostel. Nach 1,5 Monaten gemeinsamen Reisens verabschieden wir uns heute, aber wer wei\u00df, ob man sich schon in Namibia wieder sieht. F\u00fcr mich geht es zum Flughafen, ich muss das Mietauto noch abgeben und dann steige ich voller Vorfreude in den Flieger nach Johannesburg. Jetzt beginnt ein ganz neuer Abschnitt. Die n\u00e4chsten 2 Wochen werde ich mit Luciano verbringen. Er nimmt den langen Weg aus Argentinien \u00fcber Sao Paulo, Madrid und Istanbul auf sich, um 2 Wochen mit mir zu verbringen. Da unsere Zeit so begrenzt ist, wird es die n\u00e4chsten 2 Wochen eine stark gek\u00fcrzte Version des Fotos des Tages geben. Ich muss jede Sekunde genie\u00dfen, die wir gemeinsam haben werden. <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch heute waren es fast wieder Minusgrade bei uns im Zelt. Da wir aber jeder eine extra Decke hatten, war die Nacht auszuhalten und nur der Morgen schwer, aus dem Bett zu kommen. 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