{"id":3083,"date":"2025-06-17T17:21:03","date_gmt":"2025-06-17T15:21:03","guid":{"rendered":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/?p=3083"},"modified":"2025-06-17T21:23:04","modified_gmt":"2025-06-17T19:23:04","slug":"letzter-kustentag","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/2025\/06\/17\/letzter-kustentag\/","title":{"rendered":"Letzter K\u00fcstentag"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"576\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/PXL_20250617_0815109302-576x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3082\" srcset=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/PXL_20250617_0815109302-576x1024.jpg 576w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/PXL_20250617_0815109302-169x300.jpg 169w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/PXL_20250617_0815109302-768x1365.jpg 768w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/PXL_20250617_0815109302-864x1536.jpg 864w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/PXL_20250617_0815109302-1152x2048.jpg 1152w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/PXL_20250617_0815109302-600x1067.jpg 600w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/PXL_20250617_0815109302-scaled.jpg 1440w\" sizes=\"auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Nach 1,5 Monaten entlang der s\u00fcdafrikanischen K\u00fcste, werde ich mich heute von ihr verabschieden. Zuvor geht es in einem langen Fu\u00dfmarsch zum Flughafen, wo wir das touristischste tun, was wir bisher gemacht haben und zwar ein Auto mieten. Wir wollen in den Addo-Nationalpark und da dieser riesig ist und Wanderungen nicht erlaubt sind, bleibt uns keine andere M\u00f6glichkeit. Ich steige auf der Beifahrerseite unseres Renault Kwid ein und habe ein Lenkrad vor mir. In S\u00fcdafrika herrscht Linksverkehr. Ich komme Recht gut klar, selbst das schalten klappt. Womit ich mich allerdings herumschlage, ist der Blinker. Jedes Mal, wenn ich blinken will, schmei\u00dfe ich den Scheibenwischer an. Schon wieder. Wir fahren ein wenig im S\u00fcden von Port Elizabeth herum und kommen an einem Pier vorbei. Spontan halten wir an und direkt merken wir, alles richtig gemacht zu haben. Da sind Delfine im Wasser und wie viele. Mindestens 10. Schnell geht es den gesamten Steg nach vorn. Wir kommen genau im richtigen Augenblick. Sie schwimmen einmal von rechts nach links am Steg vorbei. Das ganze dauert 1 Minute, aber sie sind zum greifen nah. Was f\u00fcr ein Gl\u00fcck. Es sind 2 Gruppen mit jeweils 6 Delfinen.\u00a0 Ich schie\u00dfe das Foto des Tages und jeder, der mit uns auf dem Steg war, kann sein Gl\u00fcck kaum fassen. So nah, dass wir sie atmen h\u00f6ren konnten. Wir fahren in Summerstrand umher, und gehen mit Blick auf das Meer brunchen. Zu jedem Kaffee gibt es 2 gratis Pancakes. F\u00fcr mich z\u00e4hlt gottseidank auch eine hei\u00dfe Schoki als Kaffee, sodass ich nicht leer bei diesem Angebot ausgehe. Nun m\u00fcssen wir nur noch f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage einkaufen und dann kann es so richtig auf die Stra\u00dfe gehen. Ed schmei\u00dft Musik an und navigiert mich durch die Stadt. Wir kommen wieder an unserem Township Motherwell vorbei und diesmal sehe ich entlang der Stra\u00dfe Schilder mit durchgestrichenen Daumen nach oben, Hitchhiken ist hier verboten. Zu gef\u00e4hrlich? Neben jedem Township ist Hitchhiken verboten. Ich bin froh, dass wir hier gestern so gute Erfahrungen sammeln durften. Weiter geht es auf der Stra\u00dfe. Wir m\u00fcssen gar nicht weit fahren, da biegen wir schon Richtung Nationalpark ab. Wir holen uns unsere Einfuhrerlaubnis ab und bekommen noch eine Karte in die Hand gedr\u00fcckt. Wir entscheiden uns, direkt zum Camp zu fahren, das allerdings am anderen Ende dieses Teils des Parkes liegt. Wir k\u00f6nnten in einer halben Stunde da sein. Am Ende brauchen wir aber 4 Stunden. Ich fahre nicht nur zwischen 10-20 km\/h, sodass wir auch Tiere sehen k\u00f6nnen, nein, wir sichten sogar ziemlich oft etwas. \u00dcber die ersten Warzenschweine freuen wir uns noch riesig und beobachten sie f\u00fcr gut 10 Minuten. Nachdem wir die ersten 50 gesehen haben, fahren wir in aller Seelenruhe weiter. Trotz dessen, dass ich fahre, und auf die kaputte Schotterpiste mit ihren vielen Schlagl\u00f6chern achten muss, bin ich diejenige, die alle Tiere sichtet. Unseren ersten m\u00e4nnlichen Buschbock, unsere ersten Kudus. Kudus, was f\u00fcr majest\u00e4tische Tiere., so riesig, so h\u00fcbsch, ihr Geh\u00f6rn wie Korkenzieher und ebenfalls riesig. In der Ferne sehen wir noch ein paar Zebras und dann noch mehr Kudus, Warzenschweine und noch mehr Warzenschweine. Lange nichts und dann ziemlich \u00fcberraschend ein Strau\u00df. Das Gel\u00e4nde ist ziemlich beschwerlich, nachdem wir herauf gefahren sind, geht es direkt wieder herunter, um dann wieder steil bergauf zu fahren. Ich bin begeistert von unserem kleinen Autochen. Von allen Autos, die wir \u00fcber den Tag sehen, haben wir mit Abstand das kleinste Auto. Und dann entdecke ich ganz weit in der Ferne unseren ersten Elefanten. Der Park ist bekannt f\u00fcr seine Massen an Elefanten. Bis auf den Dung haben wir bisher leider nichts zu Gesicht bekommen. Dann denken meine Augen ein Erdm\u00e4nnchen zu sehen, aber es scheint irgendwie zu gro\u00df zu sein. Wir beobachten und diskutieren hin und her, bis es aus seiner W\u00e4chterhaltung geht und sich als gelber Mungo enttarnt. Weiter geht&#8217;s, unsere Augen werden langsam etwas m\u00fcde. Irgendwo hier in der N\u00e4he wurden heute L\u00f6wen gesichtet, wurde uns verraten. Wir tasten uns heran und dort, wo wir 2 Autos stehen sehen, vermuten wir mindestens einen L\u00f6wen. Wir fragen die Leute in den gr\u00f6\u00dferen Autos, da wir absolut nichts sehen und bekommen dadurch den besten Spot. Tats\u00e4chlich ist es ein L\u00f6we. Ein m\u00e4nnlicher, der die letzte Sonnenstunde genie\u00dft, sich auf dem R\u00fccken liegend streckt und r\u00e4kelt. Ein paar Meter weiter stehen 2 rote Kuhantilopen. Stolz grasen sie vor sich hin und ziehen langsam davon. Irgendwann kommen wir dann doch im Haupt-Camp an und bekommen unser Safari-Zelt zugewiesen, dass wir zuvor online gebucht haben. Gute 20 m\u00b2 gro\u00df, ist es mit allem ausgestattet, was man braucht. B\u00e4der und K\u00fcche werden mit allen anderen Campingg\u00e4sten geteilt. WLAN gibt es im Restaurant und selbst eine Tankstelle hat das Camp. Wir nutzen eine gute Stunde, das WLAN im Restaurant aus und als unser Hunger es nicht mehr aush\u00e4lt, gehen wir wieder zu unserem Zelt, um zu kochen, als wir in der Ferne laut Hy\u00e4nen lachen h\u00f6ren. Ich bin begeistert und froh, dass wir hier sicher sind.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach 1,5 Monaten entlang der s\u00fcdafrikanischen K\u00fcste, werde ich mich heute von ihr verabschieden. Zuvor geht es in einem langen Fu\u00dfmarsch zum Flughafen, wo wir das touristischste tun, was wir bisher gemacht haben und zwar ein Auto mieten. 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