{"id":2986,"date":"2025-05-31T23:44:37","date_gmt":"2025-05-31T21:44:37","guid":{"rendered":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/?p=2986"},"modified":"2025-05-31T23:44:50","modified_gmt":"2025-05-31T21:44:50","slug":"spurensuche","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/2025\/05\/31\/spurensuche\/","title":{"rendered":"Spurensuche"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250531_1418121002-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2990\" srcset=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250531_1418121002-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250531_1418121002-300x169.jpg 300w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250531_1418121002-768x432.jpg 768w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250531_1418121002-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250531_1418121002-2048x1152.jpg 2048w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250531_1418121002-1160x653.jpg 1160w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250531_1418121002-600x337.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Wenn man in dem besten Hostel Afrikas unterkommt, sollte man auch das beste Hostel Afrikas als solches erleben und genie\u00dfen. Und genau das machten wir heute auch. Nachdem wir uns die B\u00e4uche am Fr\u00fchst\u00fccksbuffet vollgeschlagen hatten, gingen wir mit Andr\u00e9, der ganz frisch als Freiwilliger hier arbeitet, auf einem 30 min\u00fctigen Trampelpfad durch den Wald, herunter zum Fluss. Unten mitten im Wald wartete ein Wasserfall auf uns mit einem Becken. Komplett umgeben von hohen B\u00e4umen, war es hier ziemlich dunkel und kalt am sonst recht sonnigen Tag. Andr\u00e9 fing an und fragte mich, ob ich ein Problem h\u00e4tte, wenn er nackt baden geht. Definitiv nicht. Ich bin ja nicht diejenige, die sich entbl\u00f6\u00dft. 5 Minuten steht er im Wasser bis Ed meint, auch egal, ich mache mit. Ich wollte eigentlich nicht, da ich immer noch am husten bin, aber bei einer so coolen Aktion muss ich einfach mitmachen. So kommt es also, dass wir alle nackt ins viel zu kalte Wasser springen. Und es nimmt uns wirklich den Atem, so kalt ist es. Schnell abtrocknen und auf einmal ist es drau\u00dfen gar nicht mehr so kalt. Wieder anziehen und dann geht es auch schon wieder hoch. Andre\u00a0 muss Schicht hinter der Rezeption beginnen. Wir lassen uns ein bisschen von der Sonne am Pool w\u00e4rmen, w\u00e4hrend ich die Aussicht auf die Berge genie\u00dfe. Als die F\u00fc\u00dfe wieder etwas zappelig werden, entscheiden wir noch die zwei anderen Wege auf dem Gel\u00e4nde zu gehen. Der eine f\u00fchrt uns 40 Minuten durch den verwunschenen Wald. \u00dcberall sprie\u00dft Moos, was es feen- oder koboldhaft aussehen l\u00e4sst. Die B\u00e4ume sind sehr speziell, haben entweder dicke dornenartige Forts\u00e4tze an ihren St\u00e4mmen oder sind sogar \u00fcber eine Br\u00fccke miteinander verbunden. Kommunizieren sie hier? Der letzte Weg f\u00fchrt direkt zu einem gro\u00dfen Baum, wonach er auch benannt ist: &#8220;Big Tree&#8221;. Wir kommen an einem \u00fcber 1000 Jahre alten Yellowwood an. Er ist unglaublich hoch und die Krone weitreichend. Der Stamm ist gar nicht so unglaublich gro\u00df, wie erwartet. Wir um armen ihn und werden etwas philosophisch. 1000 Jahre ist unglaublich alt. 1000 Jahre ist \u00e4lter als jedes Land auf der Erde. Nach dem kurzen sentimentalen Moment geht es wieder zur\u00fcck zum Hostel, wo uns was unglaubliches berichtet wird. Schimpansen seien bei uns eingebrochen. Ich denke mir erstmal sie scherzen mit uns, aber wir gehen direkt in unseren Schlafsaal um alles auszuchecken. Wir machen die T\u00fcr auf und ich muss sagen, das habe ich nicht erwartet. Medikamente liegen im Zimmer verstreut und w\u00fcrden gegessen, meine Tomaten, Mandarine und N\u00fcsse sind weg, aber auch mein Notfall-Traubenzucker. Mein Strau\u00dfenei ist nicht mehr im Rucksack, ich hoffe also es ist noch ganz. Karten wollten sie scheinbar auch spielen und eine Kerze die bei uns im Zimmer war, haben sie scheinbar auch gegessen. Meine Unterw\u00e4sche liegt ganz wo anders, die Socken finde ich auf dem Balkon verstreut und Ed seine neu gekaufte Zahnpasta ist zerkaut. Die T\u00e4ter waren nicht sehr aufmerksam, sondern haben \u00fcberall ihre Spuren hinterlassen, was ich im Foto des Tages festgehalten habe. Wer kann schon von sich behaupten im Heim ausgeraubt worden zu sein, von Schimpansen. Wir setzen uns kurz aufs Bett, reflektieren die Gesamtsituation und m\u00fcssen herzlichst anfangen zu lachen. Nachdem wir kurz klar Schiff gemacht haben, mischen wir uns wieder unter die Leute vom Hostel. Das Lagerfeuer brennt schon. Es gibt mal wieder ein Braai, BBQ. Die Bongos werden heute stehen gelassen, was meinem Finger wohl ganz gut tut, der ordentlich blau ist vom gestrigen Spielen. Der Tag klingt also in aller Ruhe aus.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn man in dem besten Hostel Afrikas unterkommt, sollte man auch das beste Hostel Afrikas als solches erleben und genie\u00dfen. Und genau das machten wir heute auch. 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