{"id":2976,"date":"2025-05-29T22:57:32","date_gmt":"2025-05-29T20:57:32","guid":{"rendered":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/?p=2976"},"modified":"2025-05-29T22:58:52","modified_gmt":"2025-05-29T20:58:52","slug":"verspielte-wesen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/2025\/05\/29\/verspielte-wesen\/","title":{"rendered":"Verspielte Wesen"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG-20250529-WA00522-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2975\" srcset=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG-20250529-WA00522-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG-20250529-WA00522-300x225.jpg 300w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG-20250529-WA00522-768x576.jpg 768w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG-20250529-WA00522-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG-20250529-WA00522-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/IMG-20250529-WA00522-600x450.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Mit den Seel\u00f6wen, die wir gestern aus der Ferne bestaunt haben, durften wir heute auf Tuchf\u00fchlung gehen. Die Tauchschule &#8220;Pro Dive&#8221; befindet sich auf einer vorgelagerten Halbinsel Beacon Island.\u00a0Mit Sack und Pack, frisch ausgecheckt geht es zu Fu\u00df dorthin. Da Ebbe ist finden wir gottseidank eine Abk\u00fcrzung \u00fcber den Strand. Angekommen, ging es sofort los, ich muss meine Rauchutensilien zusammenbauen, w\u00e4hrend alle anderen aus der Truppe mit Taucheranzug, Flossen, Maske und Schnorchel versorgt werden. Wann war nochmal der letzte Tauchgang? Ach ja auf Galapagos, aber wann war ich dort? August? Alles wird im Schnelldurchlauf durchgesprochen bis auch ich mit allem anderen ausgestattet werde. Ich bin die Einzige, die tauchen geht, die anderen werden schnorcheln. Gemeinsam gehen wir alle am Strand entlang zu unserem Boot. Der Traktor schiebt uns ins Wasser und es kann los gehen. Die Robberg-Halbinsel ist nur 10 Minuten entfernt. Eigentlich wollte ich nicht mit, da ich ja in Uruguay schon mit Seel\u00f6wen schwimmen war, aber tauchen ist nochmal was anderes und es hat sich schon allein f\u00fcr die Bootsfahrt gelohnt. Bereits jetzt strahle ich \u00fcber beide Ohren. Gestern konnten wir sie von oben bestaunen. Heute fahren wir die gesamte Nordk\u00fcste der Insel ab, wo sie eins mit der Felsw\u00e4nde sind. Egal wo man hin schaut, \u00fcberall Seel\u00f6wen. Die Kolonie ist ca. 8.000 Tiere stark. Von ganz klein bis zum gro\u00dfen Boss, der bis 300 kg wiegt, gibt es hier alles. Im Wasser werden wir vor allem die einj\u00e4hrigen Teenager antreffen, die jagen \u00fcben und miteinander herumtollen. Die Schnorchler bilden eine gro\u00dfe Gruppe und sind zuerst im Wasser. Dann ziehe ich meine Ausr\u00fcstung an und folge mit meinem Dive-Buddy. 1, 2, 3, Maske festhalten und r\u00fcckw\u00e4rts ins Wasser fallen lassen. Wir tauchen sofort ab und sind direkt von Seel\u00f6wen umzingelt. Ich f\u00fchle mich wie in einem gro\u00dfen Becken eines Aquariums. Sie wollen direkt anfangen mit uns zu spielen. Sie bei\u00dfen liebevoll in alles herein, was sich ihnen anbietet. Es tut absolut nicht weh, man muss nur etwas Vertrauen darin haben und bei ihrem Spiel mitspielen und ihnen keine Angst machen. Der erste bei\u00dft in meine Flosse und zieht, wie ein Hund an einem Stock. Der n\u00e4chste in meine Wader, dann in den Arm. Ich gew\u00f6hne mich daran und nachdem ich einmal zusammenger\u00fcckt bin und gemerkt habe, dass es nicht schlimm ist, bin ich ruhiger. Ich beobachte das wilde treiben und werde unfreiwillig Teil des Ganzen, mag es aber auch sehr. Ich bin ihr Gast heute und jeder will mal an mir geknabbert haben. Meine Haare sind gut eingepackt, denn selbst hier bei\u00dfen sie hinein. Wir schwimmen gar nicht viel herum, wie bei einem normalen Tauchgang. Nein, wir sind sogar eher einfach nur am still Sitzen beziehungsweise Liegen am Meeresgrund und genie\u00dfen die Show, denn umso ruhiger man sich verh\u00e4lt, umso neugieriger werden sie und so kommt es, dass ich am Ende sogar einen Kuss bekomme, was mein Dive-Buddy auf dem heutigen Foto des Tages festhielt. Ich habe sogar seine Schnurrhaare in meinem Gesicht gesp\u00fcrt. Leider sind von den Nationalpark-Bestimmungen nur 20 Minuten Tauchen mit den Seel\u00f6wen erlaubt,weshalb es nach dieser Zeit f\u00fcr alle wieder ins Boot ging. 20 Minuten h\u00f6rt sich wenig an. Spielt man aber 20 Minuten lang ausschlie\u00dflich mit den Seel\u00f6we , pr\u00e4gt es sich sehr gut in das Ged\u00e4chtnis ein. Eine Erinnerung f\u00fcr die Ewigkeit. Zur\u00fcck auf Beacon Island, gibt es eine hei\u00dfe Dusche und Ed und ich beschlie\u00dfen ins angrenzende Hotel zu gehen, um die Aussicht von dort noch etwas zu genie\u00dfen. Wir bestellen bestellen uns jeder also ein Hei\u00dfgetr\u00e4nk und ein St\u00fcck Geb\u00e4ck, um offiziell hier sein zu d\u00fcrfen, machen uns danach aber vom Caf\u00e9 in den Poolbereich f\u00fcr den Rest des Tages. Wir schauen auf das Meer, das vor uns liegt oder auf unser Handy. Es ist auch interessant den Leuten beim Bocha spielen zu zuschauen oder eben beim Long Bowl (eine Kombination auch Bocha und Bowling auf Rasen). Ich entdecke einen Delfin, der direkt vor der K\u00fcste also nur 20 m an mir vorbei schwimmt. Dann 2 Delfine und noch 5 weitere. Jedes Mal, wenn ich sie entdecke, werde ich ganz aufbrausend, freue mich, wie ein kleines Kind und Ed erschreckt sich an meinem pl\u00f6tzlichen Emotionsausbruch. Die Reichen spielen noch ein Quiz und Bingo und dann ist der Sonnenuntergang auch schon wieder N\u00e4he, dass wir uns doch wieder in die Stadt machen m\u00fcssen. Wir haben den ganzen Tag unsere Rucks\u00e4cke dabei gehabt, weil wir heute morgen noch keinen wirklichen Plan hatten, was wir machen. Letzten Endes haben wir das Hostel gewechselt sind aber nur etwa 20 m weiter ostw\u00e4rts gekommen. Joy begr\u00fc\u00dft uns bei unserer Ankunft und irgendwie ergibt sich, dass das gesamte Hostel ein Braai (BBQ) veranstaltet. Die Besitzerin l\u00e4dt ein. Zu Gast, die Besitzerin von unserem Hostel der letzten Nacht. Die M\u00e4nner stehen drau\u00dfen am Grill und bereiten Fleisch und W\u00fcrste zu, w\u00e4hrend wir drinnen Brot backen, Salate und Salsas schnibbeln und uns gut verquatschen. Ein super toller Abend, der in einer Runde sitzend endet und ich gespannt Geschichten aus dem Kruger Nationalpark lauschen kann. <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit den Seel\u00f6wen, die wir gestern aus der Ferne bestaunt haben, durften wir heute auf Tuchf\u00fchlung gehen. Die Tauchschule &#8220;Pro Dive&#8221; befindet sich auf einer vorgelagerten Halbinsel Beacon Island.\u00a0Mit Sack und Pack, frisch ausgecheckt geht es zu Fu\u00df dorthin. Da Ebbe ist finden wir gottseidank eine Abk\u00fcrzung \u00fcber den Strand. 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