{"id":2971,"date":"2025-05-28T23:04:27","date_gmt":"2025-05-28T21:04:27","guid":{"rendered":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/?p=2971"},"modified":"2025-05-28T23:04:39","modified_gmt":"2025-05-28T21:04:39","slug":"einladungen-versusen-das-reiseleben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/2025\/05\/28\/einladungen-versusen-das-reiseleben\/","title":{"rendered":"Einladungen vers\u00fc\u00dfen das Reiseleben"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"576\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250528_1103385812-576x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2970\" srcset=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250528_1103385812-576x1024.jpg 576w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250528_1103385812-169x300.jpg 169w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250528_1103385812-768x1366.jpg 768w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250528_1103385812-864x1536.jpg 864w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250528_1103385812-1152x2048.jpg 1152w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250528_1103385812-600x1067.jpg 600w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250528_1103385812-scaled.jpg 1439w\" sizes=\"auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Mit den Worten &#8220;Ich warte auf Ed und Patricia.&#8221;, wache ich auf, \u00f6ffne die T\u00fcr und Joy steht davor. Sie fragt, ob wir Fr\u00fchst\u00fcck haben wollen, wozu wir nat\u00fcrlich nicht nein sagen. W\u00e4hrend wir uns also schnell zurecht machen und packen, bereitet uns Joy ein Fr\u00fchst\u00fcck zu, wir essen gemeinsam bevor wir alle sieben Sahen schnappen und man mir auf Schritt und Tritt folgt, obwohl ich in der Gewohnheit erstmal in die komplett falsche Richtung laufe, bis ich es selbst bemerke und wir herzlich lachen m\u00fcssen. Es geht also in die andere Richtung zur Hauptstra\u00dfe der Garden Route. An der ersten Tankstelle Frage ich mich durch alle Autos durch, w\u00e4hrend die anderen die Stellung halten, aber alle wollen in die andere Richtung. Alles h\u00f6rt irgendwie auf mein Kommando und ich denke es ist besser and der anderen Tankstelle. Wir gehen also noch ein St\u00fcck weiter zur n\u00e4chsten Tankstelle. Und hier ist das erste Auto ein Treffer. Ich rufe Ed heran, der sich schon wieder auf der anderen Stra\u00dfenseite positioniert hatte, um den Daumen herauszuhalten. Wir kommen alle drei hinten im Bakkie (Pick-Up) unter. Ich kann etwas entspannen, denn Joy hatte mich schon wieder ziemlich gestresst, da sie planen wollte, wie wir Hitchhiken und ohne Punkt und Komma quasselte. Ich genie\u00dfe einfach die Aussicht und beobachte die Karte auf meinem Handy, um rechtzeitig aufs Fahrzeug zu klopfen, wenn wir heraus wollen. Wir werden herausgelassen und laufen noch ein wenig stadteinw\u00e4rts. Weit vor Eincheck-Zeit kommen wir an unserem Hostel an. Gottseidank d\u00fcrfen wir unser Gep\u00e4ck schon abstellen und gottseidank hat Joy eine andere Unterkunft gebucht. Ich mag sie, sie ist total nett, aber sie stresst mich. Ich wei\u00df nicht wieso. Mit Ed ist alles viel entspannter. Wir ziehen uns Badesachen an, da es heute 29\u00b0C werden und machen uns mit genug Wasser im Gep\u00e4ck auf den Weg. Noch schnell im Spar vorbei, um Snacks f\u00fcr den Weg zu kaufen und dann gehen wir zwar Richtung Wanderung aber kommen nicht weit. Harry sammelt uns ein. Er wollte eigentlich gerade zu Hause einbiegen, aber hat beschlossen, uns zur Robberg-Halbinsel zu bringen, 10 km. Wir tauschen Nummern aus, damit er uns danach wieder abholen kann und er l\u00e4dt uns die n\u00e4chsten 2 Tage ein, bei ihm zu wohnen. Nat\u00fcrlich nehmen wir diese Einladung gerne an. Aber erstmal gehen wir wandern. Warum auch immer gehen wir erstmal falsch und stolpern \u00fcber einen Schimpansen, der gerade einen M\u00fclleimer pl\u00fcndert. Die Schimpansen sind so gro\u00df hier. Man hat extremen Respekt vor ihnen. Wir bedanken uns f\u00fcr die Show und gehen nun aber zum richtigen Startpunkt der Wanderung. Auf dem Parkplatz standen so viele Autos und auch ein Kleinbus mit der Aufschrift &#8220;Adventures before Dementia&#8221; &#8211; &#8220;Abenteuer vor Demenz&#8221;, dass wir etwas \u00fcberrascht sind, dass der Wanderweg kein einfacher ist. Von Anfang and geht es \u00fcber Stock und Stein, hoch und runter. Wir sehen noch ein paar weitere Schimpansen oben auf den Felsen trohnen. Wir kommen an einem Schild vorbei: &#8220;Betreten de er H\u00f6hle verboten&#8221;. Ich bin fest davon \u00fcberzeugt, dass solche Schilder nur f\u00fcr normale Touristen gelten. Auch Ed m\u00f6chte in die H\u00f6hle hoch. Verbotenes ist ja immer sehr reizvoll. Beim Aufstieg denke ich, dass es zu steil ist f\u00fcr einen Normalb\u00fcrger, deshalb zu gef\u00e4hrlich und deshalb verboten, um Unf\u00e4lle zu vermeiden. Aber wir haben unsere vier Gliedma\u00dfen beide gut unter Kontrolle und kommen heile oben an, genie\u00dfen kurz die Aussicht und das H\u00f6hlenfeeling und gelangen auch wieder heile nach unten. Der Weg f\u00fchrt uns \u00fcber rutschige Steine, wo uns tats\u00e4chlich einige Senioren entgegenkommen, die meinen vollen Respekt f\u00fcr diesen Weg haben, zu einem Strand. Eigentlich ist es nur eine Sandbank zwischen der Halbinsel Robberg und einer viel kleineren vorgelagerten Insel. Am Strand sind viele M\u00f6wen aktiv. Neugierig schauen wir, was sie da fressen. Von dem was wir erkennen, ist ein begraben der Walsch\u00e4del oder \u00e4hnliches. Ein wenig weiter, liegt ein viel gr\u00f6\u00dferer Kadaver voller M\u00f6wen am Strand. Wir bekommen ein Klatsche vom Geruch. 1 m aus dem Wind und es ist v\u00f6llig okay. Wir stehen direkt daneben und entziffern das Buckelwalkalb. Es ist noch nicht lange tot. Noch recht intakt. Das Herz wei\u00df nicht, was es denken soll. Mein Lieblingstier, zum greifen nah, aber trotzdem tot. Aber gottseidank tot, sodass es nicht l\u00e4nger leiden muss. Ich schie\u00dfe das heutige Foto des Tages. Ich bin beeindruckt, so lange einen Buckelwal von so nah bestaunen zu d\u00fcrfen. 8 m ist das Kalb lang. Wer wei\u00df, warum es an den Strand zum Sterben kam. Uns wurde berichtet, dass es wieder zur\u00fcck ins Wasser gesetzt wurde, aber wieder zur\u00fcck kam. Wir legen uns aus dem Wind an den Strand und heute ist es auch f\u00fcr mich an der Zeit endlich Mal wieder ins Meer zu gehen. Die Sonne gibt ihr Bestes, um den k\u00fchlen Ozean w\u00e4rmer erscheinen zu lassen. Die Str\u00f6mung ist allerdings so stark, dass ich nicht lange drin bleibe. Ein wenig entspannen am Strand und dann geht es weiter. Wir gehen einmal um die Insel herum. Mit jedem Schritt verjage ich eine Eidechse. Die gr\u00f6\u00dfte hat einen blauen Kopf. Wir genie\u00dfen die Aussichten von hier. Aber die Insel ist klein und deshalb geht es bald wieder zur\u00fcck, weiter auf der Robberg-Halbinsel. Wir klettern \u00fcber orangefarbene Felsen. Die Flut dr\u00fcckt sich nach und nach mit aller Kraft zu uns durch. Die Wellen brausen gegen die Felsen. Die Ger\u00e4uschkulisse ist beeindruckend. Die Sicht ebenso. Gr\u00fcnes Gras, orange Felsen und das blaue Meer. Wir m\u00fcssen wirklich st\u00e4ndig auf und ab, aber dadurch, dass es so wundersch\u00f6n hier ist, bleibe ich st\u00e4ndig stehen, um Fotos zu machen, was uns immer eine kurze Verschnaufpause verschafft. Wir klettern und suchen uns unseren Weg \u00fcber unsere Felsen, als ich unerwartet, die erste Robbe in der Ferne entdecke. Ed will mir nicht glauben, aber nachdem wir eine bessere Sicht bekommen haben, k\u00f6nnen wir von nun an dauerhaft Seel\u00f6wen in den extrem gef\u00e4hrlichen Wellen spielen sehen. Sie springen aus dem Wasser und machen Saltos. Sie schwimmen tats\u00e4chlich in Verbunden wie Delfine. Wir halten alle 10 m an, um sie wieder zu beobachten. Wir kommen nun kaum noch voran, aber es ist einfach wundersch\u00f6n zu sehen, wie sie das tosende Meer genie\u00dfen. Und dann kommen wir auch schon nach 4 Stunde am \u00e4u\u00dfersten Punkt an. Von nun an geht es weiter auf der anderen Seite. Mit einer komplett anderen Vegetation. Die Sonne steht tief und blendet uns. Aber wir k\u00f6nnen die 100 m die Klippe herunter schauen. Auf dieser Seite ist das Meer still. Wir k\u00f6nnen die Seel\u00f6wen selbst unter dem Wasser beobachten, wie in einem Aquarium. Das habe ich noch nie gehabt in meinem Leben. Wundersch\u00f6n. Wir laufen in 100 m H\u00f6he und doch ist hier immer noch Sand, als ob wir am Strand w\u00e4ren. Auf der anderen Seite Felsen und hier feinster Sand. Auch B\u00e4ume wachsen hier und wir \u00fcberraschen ein paar Schimpansen, die so sp\u00e4te Wanderer hier nicht gewohnt sind. Wenn wir die schreienden Seel\u00f6wen, die teilweise wie kleine L\u00e4mmchen klingen, nicht h\u00f6ren, ist auf der Nordseite absolute Stille. Die Sonne geht schon unter also nehmen wir die Beine etwas in die Hand. Das letzte St\u00fcck ist nochmal ordentlich felsig und steil und als wir am Parkplatz ankommen, wartet Harry schon auf uns. Zur\u00fcck in der Stadt, besteht er darauf und Abendessen zu kaufen. Wir werden mit 4 Packungen Sushi und einer Flasche Wein in unserer Unterkunft abgesetzt und machen gemeinsame Pl\u00e4ne f\u00fcr morgen. Ed steigt mit den Worten aus: &#8220;Ich kann nicht glauben, was gerade passiert ist!&#8221; Wir sind dankbar und genie\u00dfen unser Abendessen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit den Worten &#8220;Ich warte auf Ed und Patricia.&#8221;, wache ich auf, \u00f6ffne die T\u00fcr und Joy steht davor. Sie fragt, ob wir Fr\u00fchst\u00fcck haben wollen, wozu wir nat\u00fcrlich nicht nein sagen. 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