{"id":2902,"date":"2025-05-25T00:22:47","date_gmt":"2025-05-24T22:22:47","guid":{"rendered":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/?p=2902"},"modified":"2025-05-25T20:37:54","modified_gmt":"2025-05-25T18:37:54","slug":"keinerlei-scheu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/2025\/05\/25\/keinerlei-scheu\/","title":{"rendered":"Keinerlei Scheu"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"576\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250524_0933543722-576x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2901\" srcset=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250524_0933543722-576x1024.jpg 576w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250524_0933543722-169x300.jpg 169w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250524_0933543722-768x1365.jpg 768w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250524_0933543722-864x1536.jpg 864w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250524_0933543722-1152x2048.jpg 1152w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250524_0933543722-600x1067.jpg 600w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250524_0933543722-scaled.jpg 1440w\" sizes=\"auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Knochen sind noch m\u00fcde von der gestrigen Pass\u00fcberquerung, aber die Natur ruft uns. Bereits beim Fr\u00fchst\u00fcck k\u00f6nnen wir eine spektakul\u00e4re Aussicht auf das Meer und die Berge im Westen von unserer Unterkunft aus genie\u00dfen. Da unsere Unterkunft selbst Recht weit oben in den H\u00fcgeln der Stadt gelegen ist, m\u00fcssen wir uns erstmal unseren Weg von hier oben zum Wanderweg suchen. Um nicht 10 km entlang der Stra\u00dfe laufen zu m\u00fcssen, haben wir einen Tipp f\u00fcr eine Abk\u00fcrzung bekommen. Eine gute halbe Stunde laufen wir recht entspannt auf verschiedenen Schotterstra\u00dfe auf und ab, bis der Weg scheinbar endet, wir allerdings um die riesen Wasserzisterne der Stadt gehen sollen und da unseren steil abfallenden Trampelpfad finden. Ordentlich zugewachsen, nat\u00fcrlich gibt es auch wieder jede Menge dornige Pflanzen und zum steilen Abhang folgt noch, dass es feucht ist. Beste Voraussetzungen also. Ich gehe voran und ich wei\u00df schon jetzt, dass wir uns hier mindestens einmal lang machen werden. Ed mit seinem Talent sich stets und st\u00e4ndig zu verletzen und hinzufallen bzw. auszurutschen, alle Male. Zu meiner \u00dcberraschung komme ich sehr gut voran. Nach ein paar Metern schaue ich nach oben und habe schon Distanz zwischen uns beide gebracht. Da ich aber w\u00e4hrend ich warte, von M\u00fccken aufgefressen werde, beschlie\u00dfe ich, weiterzugehen, mich nur ab und zu mal kurz um zu drehen, um zu schauen, ob sich Ed noch bewegt und dann unten eben 5 Minuten auf ihn zu warten. Unten angekommen, sind wir auch eigentlich schon direkt vorm Nationalpark Garden Route und dem Startpunkt des Half-Coloured Kingfisher Trails. Mit unserer Wildcard kommen wir wie immer gratis hinein diesmal haben wir aber den Tipp bekommen, uns ein Kanu auszuleihen. Wir betreten also den Nationalpark und direkt nach dem Eingang l\u00e4uft uns der erste Buschbock oder auch Schirrantilope genannt \u00fcber den Weg. Ich komme bis auf 2 Meter heran, der jungen neugierigen Antilope scheint es aber nicht nahe genug zu sein, l\u00e4uft weiter auf mich zu und dreht dann gottseidank vorher ab. Ein paar Meter weiter und ich sehe einen Vogel in den Blumen posieren. Ich gehe langsam heran. Wie immer erwarte ich, dass er weg fliegt, aber irgendwas scheint mit den Tieren hier zu sein. Aus 20 cm Entfernung schie\u00dfe ich das heutige Foto des Tages. Er bleibt brav sitzen und nach 100 gemachten Fotos wei\u00df ich, ich habe das Foto des Tages in der Tasche. Jetzt wird aber wirklich das Kanu ausgeliehen. Wir entscheiden uns f\u00fcr 3 Stunden, wissen aber schon, dass das knapp werden k\u00f6nnte. Los geht&#8217;s aber wohin eigentlich? Ich meine rechts, Ed links. Ed dreht sich nochmal um, schreit zur\u00fcck: links oder? und die Antwort lautet rechts. Flussaufw\u00e4rts geht es ohne sp\u00fcrbare Str\u00f6mung vorbei an Kormoranen und \u00e4gyptischen G\u00e4nsen, die sie entweder badeten, zur Landung ansetzten oder aber jenes Gesch\u00e4ft verrichteten, das jeder mal verrichten muss. Nach und nach spielten wir uns immer mehr ein in unserem Zweier-Kanu, bis wir ein Seil an einem Baum fanden und ich Ed \u00fcberreden k\u00f6nnte, es zu benutzen. Da ich etwas erk\u00e4ltet bin, muss er f\u00fcr mich herhalten, was er aber auch gern mach. Nach ein paar gescheiterten Versuchen ging es nass wieder ins Kanu und wir machten uns weiter. Der Fluss immer noch sehr ruhig, das Wasser wie immer sehr schwarz, fuhren wir in eine Art Schlucht hinein. Irgendwann h\u00f6rte der weite Flussl\u00e4ufe schlagartig auf, was uns zum Anlegen zwang. Das Kanu wurde an Land geholt. Von nun an ging es zu Fu\u00df weiter und wieder merkte ich, wie gut die Entscheidung war, das Kanu zu mieten. Die Beine waren extrem m\u00fcde von gestern. Auf Holzstegen, war die heutige Wanderung allerdings ein recht entspannter l\u00e4nger Spaziergang bis die vielen Treppen rauf und runter kamen. Ed ging voran und ich entdeckte gerade wieder einen Buschbock, der genau auf seiner H\u00f6he war, als er erschrocken zur Seite sprang. Erst dann sah ich, dass nicht weit weg ein Jungtier die Situation beobachtete. Die Mutter machte sich vom Acker, das Kleine war noch etwas unbeeindruckt machte sich dann aber auch hinterher. Was f\u00fcr ein Gl\u00fcck wir der Zeit mit den Tieren haben. Der Holzsteg f\u00fchrte uns weiter am urspr\u00fcnglichen Flusslauf vorbei, der nun ein wundersch\u00f6nes Feuchtgebiet war, auf das wir von oben drauf schauen k\u00f6nnten. Irgendwann begann ein lautes Rauschen, das ank\u00fcndigte, dass wir wohl am Ende angekommen sind. Dem Wasserfall. Der nach ein bisschen Kletterarbeit einen zweiten Wasserfall offenbarte mit einem wundersch\u00f6nen schwarzen Pool davor. Wieder war es an Ed, den Pool auszutesten. Ich brezelte derzeit in der Sonne. Wir vertr\u00f6delten viel zu viel Zeit, als und viel zu sp\u00e4t auffiel, dass wir uns l\u00e4ngst h\u00e4tten auf den R\u00fcckweg machen m\u00fcssen. Wir nahmen also etwas die Beine in die Hand und waren schleunigst zur\u00fcck beim Kanu. Wir kamen an ein paar asiatischen Touristen vorbei, die ziemlich nass aussahen und ihr Kanu ausschaufelten. Sie waren gekentert. W\u00e4hrend wir den extrem ruhigen Fluss genossen und ein berspiegeltes Bild nach dem anderen schossen, hatten sie es tats\u00e4chlich geschafft zu kentern. Die Verh\u00e4ltnisse waren einfach perfekt. Wir waren bereits im Schatten und mit dem schwarzen Fluss spiegelten sich selbst einzelne Bl\u00e4tter und Farbnuancen. Aber eigentlich m\u00fcssen wir schnell zur\u00fcck paddeln. Es wechselt also zwischen Kommando-Paddeln und Fotosession. Wir kommen aber eh viel zu sp\u00e4t, also kann man auch eigentlich entspannt machen. Als wir ankamen, war nicht mal mehr jemand vor Ort. Umso besser. Wir lie\u00dfen das Kanu liegen und sahen noch 2 weitere einzelne Buschb\u00f6cke von weiter weg und waren rundum zufrieden. Den Weg zur\u00fcck in die Stadt ging es per Anhalter. Wir kauften uns ein paar Snacks und gingen an den Strand. Ed sein 3. Sprung ins viel zu kalte Wasser und die K\u00e4lte, die die untergehende Sonne mit sich brachte, zwang uns wieder ins Dorf. Jetzt wartete nur noch der lange Aufstieg zu unserer Unterkunft auf uns. Wir sagten einer Dassie Familie gute nach und kamen mit der Dunkelheit an. Noch ein Lagerfeuer und eine Pizza aus dem Lehmofen und ich k\u00f6nnte nicht zufriedener sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Knochen sind noch m\u00fcde von der gestrigen Pass\u00fcberquerung, aber die Natur ruft uns. Bereits beim Fr\u00fchst\u00fcck k\u00f6nnen wir eine spektakul\u00e4re Aussicht auf das Meer und die Berge im Westen von unserer Unterkunft aus genie\u00dfen. 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