{"id":2882,"date":"2025-05-20T20:57:33","date_gmt":"2025-05-20T18:57:33","guid":{"rendered":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/?p=2882"},"modified":"2025-05-20T20:57:49","modified_gmt":"2025-05-20T18:57:49","slug":"auf-ins-strausen-mekka","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/2025\/05\/20\/auf-ins-strausen-mekka\/","title":{"rendered":"Auf ins Strau\u00dfen-Mekka"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"576\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250520_1340513512-576x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2881\" srcset=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250520_1340513512-576x1024.jpg 576w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250520_1340513512-169x300.jpg 169w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250520_1340513512-768x1365.jpg 768w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250520_1340513512-864x1536.jpg 864w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250520_1340513512-1152x2048.jpg 1152w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250520_1340513512-600x1067.jpg 600w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250520_1340513512-scaled.jpg 1440w\" sizes=\"auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Wir hatten heute einen langen Weg vor uns. Der erste Teil der Strecke von Swellendam nach Oudtshoorn war meiner Meinung nach der schwierigste, aber wir waren noch nicht einmal zu Fu\u00df auf die Stra\u00dfe nach Heidelberg abgebogen, da traten wir schon in Kontakt mit unserer ersten Mitfahrgelegenheit. Der Mann wollte gerade in sein Auto nach dem Tanken einsteigen, als ich zu Ed sagte, dass er aussieht, als w\u00fcrde er uns mitnehmen wollen und direkt danach sprach er uns auch an. Da es heute st\u00fcrmen sollte, war er auf dem Weg zum Angeln und brachte uns bis zur n\u00e4chsten gro\u00dfen Weggabelung. Hier warteten wir etwa eine Minute auf unseren n\u00e4chsten Transport, der uns sogar weiter brachte, als er selbst fahren wollte denn auch er brachte uns zum n\u00e4chsten Abzweig, den Tradouw-Pass. Hier wartete bereits unser n\u00e4chster Transport. Wir hatten nicht mal Zeit unsere Rucks\u00e4cke abzusetzen, da stiegen wir schon wieder in den n\u00e4chsten Pick-Up auf die abgedeckte Ladefl\u00e4che. Pick-Ups werden in S\u00fcdafrika umgangssprachlich Bakkies genannt, weil hinten &#8211; &#8220;in the back&#8221; alles m\u00f6gliche transportiert werden kann. Wir bekamen also mal wieder eine Fahrt auf einem Bakkies und genossen die Aussicht durch die Langenberg-Bergkette. Kurz vor Barrydale wurden wir herausgelassen und standen an einer gro\u00dfen vielbefahrenen Stra\u00dfe. Die Polizei wollte uns gerade vom Platz verweisen, als eine Omi uns einsammelte. Sie fuhr nur ins extrem nahe gelegene Barrydale, aber irgendwie m\u00f6chte sie mich. Sie legte total oft ihre Hand auf meinen Arm, w\u00e4hrend sie mit mir sprach und meinte zu mir: &#8220;Man kann sehr viel, in den Gesichtern von Menschen lesen.&#8221; und l\u00e4chelte mich w\u00e4hrenddessen an. Sie gab uns eine kleine F\u00fchrung durch ihr Dorf und wir endeten wieder auf der gro\u00dfen Stra\u00dfe. Sie verschwand und wir wussten beide nicht richtig was geschah, als sie kurz darauf wieder kam und meinte, sie h\u00e4tte eine Fahrt f\u00fcr uns f\u00fcr den Rest der Strecke gefunden. Ryan war ein Gast in dem Restaurant, neben dem wir angehalten hatten und wurde von unserer Omi gefragt. Wir stellten uns kurz vor und da er gerade mitten in einem Meeting war, entschieden wir, auch einfach hier Mittag zu essen und auf unseren Fahrer zu warten. Hitchhiken war wirklich nie einfacher und entspannter. Nah einer guten Mittagspause ging es weiter und wir fuhren f\u00fcr weitere 2 Stunden durchs Klein-Karroo, die Gegend hier zwischen den Bergen. Berge stets um uns herum. Anfangs waren sie noch gr\u00fcn bewachsen, doch nach und nach wird es immer trockener. Wir sehen ein paar Schimpansen entlang der Stra\u00dfe und ich entdecke eine riesige Herde Impalas mit 2 Zebras. Irgendwann k\u00fcndigen die ersten Strau\u00dfe an, dass wir bald ankommen werden. Oudtshoorn, die Hauptstadt der Strau\u00dfe. Fr\u00fcher wurde hier viel mit Strau\u00dfen, ihren Federn, den Eiern und so weiter gehandelt, deshalb Einstand hier ein Strau\u00dfen-Mekka. Heute sind nur noch ein paar Farmen \u00fcbrig aber es ist immer noch ein riesen Ding hier in Oudtshoorn. Von Ryan werden wir in unsere Unterkunft gebracht, die witziger Weise nur ein paar H\u00e4user von seinem entfernt ist. Nachdem wir unsere Sachen abgelegt haben, gehen wir auch direkt wieder los, die Stadt erkunden. Im Supermarkt gibt es Strau\u00dfeneier, Strau\u00dfensteaks und Suppenfleisch zu kaufen. Nat\u00fcrlich gibt es auch wieder Trockenfleisch, also Strau\u00dfen-Biltong. \u00dcberall werden verzierte ausgeh\u00fcllte Strau\u00dfeneier verkauft. Nur als Dekoration, als Kerzenlicht, wie auf dem heutigen Foto des Tages zu sehen oder als Lampenschirm. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. An der Stra\u00dfenecke werden Staubwedel aus Strau\u00dfe federn in s\u00e4mtlichen Farben und Gr\u00f6\u00dfen verkauft. Alles wird vor Ort per Hand hergestellt. In den n\u00e4chsten Tagen wird mehr erkundet. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wir hatten heute einen langen Weg vor uns. Der erste Teil der Strecke von Swellendam nach Oudtshoorn war meiner Meinung nach der schwierigste, aber wir waren noch nicht einmal zu Fu\u00df auf die Stra\u00dfe nach Heidelberg abgebogen, da traten wir schon in Kontakt mit unserer ersten Mitfahrgelegenheit. 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