{"id":2870,"date":"2025-05-17T22:02:55","date_gmt":"2025-05-17T20:02:55","guid":{"rendered":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/?p=2870"},"modified":"2025-05-17T22:03:11","modified_gmt":"2025-05-17T20:03:11","slug":"wo-sich-indischer-und-atlantischer-ozean-gute-nacht-sagen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/2025\/05\/17\/wo-sich-indischer-und-atlantischer-ozean-gute-nacht-sagen\/","title":{"rendered":"Wo sich indischer und atlantischer Ozean gute Nacht sagen"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"551\" src=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250517_1153458352-1024x551.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2869\" srcset=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250517_1153458352-1024x551.jpg 1024w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250517_1153458352-300x161.jpg 300w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250517_1153458352-768x413.jpg 768w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250517_1153458352-1536x826.jpg 1536w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250517_1153458352-2048x1102.jpg 2048w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250517_1153458352-600x323.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Um frisch in den Tag zu starten, haben wir gestern noch beschlossen, heute direkt nach dem Aufstehen unsere Badesachen anzuziehen und die 300m zum Strand zu laufen. Genau so geschah es dann heute auch. Danach m\u00fcssten wir uns nur noch \u00fcberwinden ins Wasser zu gehen. St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck und die letzte Welle regelte dann alle Scheu und badete uns so oder so. Nach 2 Minuten taten die Muskeln weh und ich hielt es nicht mehr aus. Das Bad hatte aber seine Wirkung getan und wir f\u00fchlen uns in unseren K\u00f6rpern wie neu geboren. Danach noch ein Fr\u00fchst\u00fcck und dann konnte es auch schon losgehen. Auf dem heutigen Plan stand die Erkundung des s\u00fcdlichsten Punktes Afrikas, das Kap Agulhas. Vom Hafen auf ging es an den Strand. Dank Niedrigwasser konnten wir unseren kompletten Weg von Struisbaai bis zum Kap am Strand zur\u00fccklegen. Die ersten paar Schritte und ich sah schwarz. Mit jedem Schritt sanken wir tief ein. Das w\u00fcrde ein ordentliches Training werden, wenn wir es bis zu Kap durchhalten. 9-10 km lagen vor uns, aber es gab viel zu entdecken, neben den dauerhaft sch\u00f6nen Aussichten auf das Meer, bot das Strandgut einige reichhaltige Unterrichtsstunden. Vom Ei eines Rochens \u00fcber tote Korallen, Schw\u00e4mme, Muscheln und Schnecken bis hin zum Skelett eine Tintenfisches. Hier wurde wirklich alles abgesp\u00fclt und es gab viel zu entdecken. Ich nahm Ed mit auf meine Entdeckungsreise, denn er ging an allem vorbei.\u00a0 Ab und zu trafen wir auf Angler oder Familien, die ihren Samstag genossen. Ab und zu wechselte der Untergrund und wir konnten auf etwas soliderem Boden laufen. \u00dcber Felsen, \u00fcber Ger\u00f6ll und dann doch wieder auf den Sand. Irgendwann kamen wir zu einem Punkt, wo wir nahe an einem besch\u00e4ftigten Haus vorbeikamen. Scherzhaft, wie fast immer, sagte ich, die k\u00f6nnen uns gern zu ihrer Feier einladen. Wir wussten allerdings noch gar nicht, ob es ein Eigenheim, ein Restaurant, eine Feier oder was auch immer war. Waren es unsere fragw\u00fcrdigen Blicke oder lag es an der Tatsache, dass wir beide ohne T-Shirt unterwegs waren, aber wir wurden angesprochen und prompt auf den 80. Geburtstag von Oupa (Opa) Wynand eingeladen. Erst bekamen wir ein Getr\u00e4nk in die Hand gedr\u00fcckt und nach und nach gesellten sich die Leute interessiert zu uns. Es wurde direkt die Gelegenheit beim Schopfe gepackt, ich bekam eine Kamera in die Hand gedr\u00fcckt, Ed das Handy und wir sollen das Familienfoto schie\u00dfen. Danach w\u00fcrde getauscht, wir kamen mit aufs Bild und das heutige Foto des Tages wurde geschossen. Danach wurden wir noch auf die Vorspeise eingeladen. Nicht zum ersten Mal, aber immer noch unglaublich f\u00fcr mich: es gab Schnecken. Periwinkle-Schnecken, heute morgen selbst gesucht, im Fleischwolf zerkleinert, mit Knoblauch und Zwiebeln angebraten, mit Zitrone, Sahne, Salz und Pfeffer verfeinert und mit Reis gegessen. Es war unglaublich lecker. Es wurde langsam k\u00fchler also versammelte sich alles um den Grill. Zur Hauptspeise mussten wir die Party verlassen, bekamen aber zum Abschied jeder noch eine Flasche Wein von der Familien-Winzerei &#8220;Van Loveren&#8221; geschenkt. Danach gingen wir weiter entlang der K\u00fcste, den Leuchtturm immer vor den Augen. Ein Wenig angeschwippst, ging es jetzt richtig z\u00fcgig voran. Zum Leuchtturm hatten wir leider keinen Zugang, da gerade Bauarbeiten stattfinden aber der geographische s\u00fcdlichste Punkt Afrikas war uns eh wichtiger. Einmal dort angekommen, schossen wir unser Erinnerungsfoto. W\u00e4hrend ich melancholisch auf den Felsen sa\u00df und \u00fcber den Ozean hinweg zu schauen versuchte, bekam ich G\u00e4nsehaut bei dem Gedanken, dass der n\u00e4chste Stein, der sich \u00fcber dem Meer befinden w\u00fcrde, die Antarktis sein w\u00fcrde. Ich winkte meiner Antarktis und Ed schwamm von Atlantik bis zum indischen Ozean, was 10 m in diesem Fall waren, da sich die Weltmeere an diesem Punkt ja begegnen. Da die Sonne schon am untergehen war, machten wir uns auch direkt wieder auf dwn R\u00fcckweg wo wir wieder auf die Geburtstagsfeier hereingerufen wurden. Da uns die Dunkelheit aber im Nacken sa\u00df, verabschiedeten wir uns bald wieder und gingen zur Hauptstra\u00dfe, um dort den Daumen heraus zu halten. Das erste Auto hielt an. Das Auto war mit 4 erwachsenen dunkelh\u00e4utigen M\u00e4nnern besetzt. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Wir quetschten uns also noch mit hinein und bekamen eine direkt entspannte Fahrt zur\u00fcck ins Hostel, wo auch noch die Geburtstagsparty des Sohnes der Eigent\u00fcmerin im Gange war. Wir wurden noch eingeladen, die Reste vom Braai (BBQ) zu essen und als alle weg waren, halfen wir Any, mit der wir den gestrigen Abend verbracht hatten, noch beim beseitigen des Chaos. Nach diesem Tag fiel es mir dann \u00fcberraschend schwer selbst am fr\u00fchen Abend noch die Augen w\u00e4hrend des Schreibens offen zu halten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um frisch in den Tag zu starten, haben wir gestern noch beschlossen, heute direkt nach dem Aufstehen unsere Badesachen anzuziehen und die 300m zum Strand zu laufen. Genau so geschah es dann heute auch. Danach m\u00fcssten wir uns nur noch \u00fcberwinden ins Wasser zu gehen. 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