{"id":2851,"date":"2025-05-13T22:21:10","date_gmt":"2025-05-13T20:21:10","guid":{"rendered":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/?p=2851"},"modified":"2025-05-13T22:21:31","modified_gmt":"2025-05-13T20:21:31","slug":"jede-gelegenheit-nutzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/2025\/05\/13\/jede-gelegenheit-nutzen\/","title":{"rendered":"Jede Gelegenheit nutzen"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"612\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250513_135824937.MP2_-612x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2850\" srcset=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250513_135824937.MP2_-612x1024.jpg 612w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250513_135824937.MP2_-179x300.jpg 179w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250513_135824937.MP2_-768x1285.jpg 768w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250513_135824937.MP2_-918x1536.jpg 918w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250513_135824937.MP2_-1224x2048.jpg 1224w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250513_135824937.MP2_-600x1004.jpg 600w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250513_135824937.MP2_-scaled.jpg 1530w\" sizes=\"auto, (max-width: 612px) 100vw, 612px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Wieder ein St\u00fcck Richtung Osten sollte es heute gehen. Nachdem also mal wieder alles gepackt war, ging es auf die Stra\u00dfe. Mit dem Sammeltaxi oder per Anhalter, das war uns noch nicht ganz klar. Wir wollten erstmal an einen strategisch besseren Platz im Ort. Den Ort der Sammeltaxis passierten wir. Er war mehr Afrika als ich in den gesamten letzten 2 Wochen gesehen habe und da es in dem Moment keine Verbindung gab, entschieden wir uns es mit Hitchhiken. Wir suchten uns also ein schattiges Pl\u00e4tzchen und hielten den Daumen heraus. Wir m\u00fcssten keine 5 Minuten warten und ein Pick-Up hielt an. Jan wollte nicht an unseren Zielort, aber konte uns zumindest bis zur H\u00e4lfte mitnehmen. Ein wenig sp\u00e4ter, er war Security f\u00fcr Farmen im Umland, erz\u00e4hlte er uns wilde Geschichten von Drogenbanden, die auch Abalonen (Seeohren (Muscheln)) nach Asien schmuggeln und gab uns im gleichen Zuge aus seiner Ausr\u00fcstung sein Pfefferspray, damit wir uns im Zweifel verteidigen k\u00f6nnen. Er selbst hatte noch nie Leute vom Stra\u00dfenrand mitgenommen. Als er uns heute aber sah, sah er uns an, das wir harmlos sein w\u00fcrden und nahm uns gottseidank mit. Auf dem Weg sahen wir am Stra\u00dfenrand mal wieder ein paar Paviane und am Ende fuhr uns Jan bis in den Ort unserer Unterkunft und machte damit einen riesen Umweg f\u00fcr uns. Wir kamen damit nat\u00fcrlich viel zu fr\u00fch in unserer Unterkunft in Gansbaai an. Uns wurde auf deutsch die Haust\u00fcre ge\u00f6ffnet aber das Hausm\u00e4dchen war noch dabei unsere Etage zu s\u00e4ubern. Wir legten also nur unser Gep\u00e4ck ab und waren schon wieder weg. Auf dem Weg zum Strand entdeckte ich aus dem Augenwinkel eine Schildkr\u00f6te, v\u00f6llig unerwartet, irgendwie habe ich nicht mit einer Schildkr\u00f6te hier gerechnet. Ich entdecke au\u00dferdem noch 2 leider schon tote Mini-Schlangen und einen riesigen Grash\u00fcpfer mit gestreiften Beinen. Ed ist jedes Mal v\u00f6llig verbl\u00fcfft, wie ich das alles sehe. Wir finden St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck unseren Weg Richtung Dorfzentrum und werden von jedem vorbeifahrenden Auto gegr\u00fc\u00dft. Sie wollen vermutlich ihre neuen Nachbarn willkommen hei\u00dfen, da ich denke, dass sich hier sonst kein Tourist hin verirrt. Im Zentrum gehen wir zu einem spektakul\u00e4ren Preis Fish&amp;Chips essen. F\u00fcr 2 Seehecht-Filets, Calamari und Pommes, alles f\u00fcr 2 Personen, bezahlen wir 6 Euro. Frisch gest\u00e4rkt haben wir nun nochmal die gleiche Strecke entlang der Stra\u00dfe vor uns, was etwas sehr langweilig ist, aber auch dazu geh\u00f6rt. Jedes Mal, wenn uns ein oder 2 andere nicht ganz koscher aussehende Personen entgegenkommen, wechseln wir schon weit vorher die Stra\u00dfenseite, um jeglichen gef\u00e4hrlichen Situationen m\u00f6glichst aus dem Weg zu gehen. Nach 6 km haben wir unseren Weg zum heutigen Ziel gefunden, das &#8220;African Penguin and Seabird Sanctuary&#8221;, eine Auffangstation f\u00fcr verwundete Pinguine und Meeresv\u00f6gel, mit dem Ziel sie im inkludierten Krankenhaus zu behandeln und anschlie\u00dfen so zu pflegen, dass sie wieder in die Wildnis entlassen werden k\u00f6nnen, um nach und nach die Zahl der zur\u00fcckgehenden afrikanischen Pinguine zu st\u00e4rken. In den letzten Jahren gab es immer mehr Robben-Angriffe, die eher untypisch sind. Robben essen normalerweise Fisch und keinen Pinguin. Der Eintritt ist frei und wir fragen L\u00f6cher in den Bauch der einen Angestellten, die auf unserer Seite der Glasscheibe steht. Um die Pinguine zu sch\u00fctzen, d\u00fcrfen t\u00e4glich nur 3 Menschen mit ihnen in Ber\u00fchrung kommen. Wir stehen also vor einer verdunkelten Scheibe. Die Pinguine k\u00f6nnen uns nicht sehen, aber wir sie. Der eine klaut die ganze Zeit aus einem fremden Nest St\u00f6cke um seiner Geliebten ein sch\u00f6nes Zuhause zu bereiten. Der Teenager der provisorischen Kolonie, der seine Wei\u00df-F\u00e4rbung noch nicht hat, planscht fr\u00f6hlich im Wasser herum und die blinde Pinguin-Dame liegt immer in der N\u00e4he der Wand. Sie wird leider nicht mehr in die Wildnis entlassen, sie w\u00fcrde es nicht mehr \u00fcberleben. 15 Uhr ist F\u00fctterungszeit und danach werden sie in den Pool gedr\u00e4ngt, damit sie das Fisch\u00f6l abwaschen. Nach der Schwimmtpartie, geht es raus ins Trockene und jeder stellt sich zum Trocknen auf, w\u00e4hrend ich das Foto des Tages schie\u00dfe. Es ist sch\u00f6n zu sehen und zu erfahren, wie die Arbeit funktioniert, aber Ed und ich sind beide sehr interessiert daran, die Pinguine selbst auch mal zu f\u00fcttern. Nach langem hin und her, ist sehr spontan die Entscheidung gef\u00e4llt, dass wir die n\u00e4chsten Tage hier volunteeren werden. Einen Pinguin einfach mal so zu f\u00fcttern, das geht nicht, Tats\u00e4chlich sind sie Recht gef\u00e4hrlic, wenn man ihnen zu nahe kommt. Man muss daf\u00fcr trainiert werden. Hier in Gansbaai ist der Pinguin-Fl\u00fcsterer, Mister X, seinen richtigen Namen kann ich leider nicht buchstabieren. Er hat uns angeboten, sein Wissen die n\u00e4chsten Tage mit uns zu teilen. So eine Change muss man einfach wahr nehmen. So eine Chance bekommt man nicht 2 mal im Leben.Wir sehen uns also morgen fr\u00fch wieder, dann auf der anderen Seite der Scheibe. Wir schlie\u00dfen die T\u00fcren mit Michelle zu, die uns den Weg f\u00fcr diese M\u00f6glichkeit geebnet hat, und werden von ihr auf halber Strecke vorm Supermarkt herausgelassen, wo wir noch ein paar Eink\u00e4ufe f\u00fcr unser Abendessen machen. In unserer Unterkunft angekommen, handeln wir noch einen guten Preis f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage aus, essen und haben einen gem\u00fctlichen Puzzle-Abend, bevor es voller Aufregung schlafen geht, denn morgen steht noch etwas weiteres spektakul\u00e4res auf dem Plan. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wieder ein St\u00fcck Richtung Osten sollte es heute gehen. Nachdem also mal wieder alles gepackt war, ging es auf die Stra\u00dfe. Mit dem Sammeltaxi oder per Anhalter, das war uns noch nicht ganz klar. Wir wollten erstmal an einen strategisch besseren Platz im Ort. Den Ort der Sammeltaxis passierten wir. 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