{"id":2847,"date":"2025-05-12T23:58:57","date_gmt":"2025-05-12T21:58:57","guid":{"rendered":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/?p=2847"},"modified":"2025-05-13T09:15:49","modified_gmt":"2025-05-13T07:15:49","slug":"lekker","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/2025\/05\/12\/lekker\/","title":{"rendered":"Lekker!"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"576\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250512_135743974.MP2_-576x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2846\" srcset=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250512_135743974.MP2_-576x1024.jpg 576w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250512_135743974.MP2_-169x300.jpg 169w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250512_135743974.MP2_-768x1365.jpg 768w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250512_135743974.MP2_-864x1536.jpg 864w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250512_135743974.MP2_-1152x2048.jpg 1152w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250512_135743974.MP2_-600x1067.jpg 600w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250512_135743974.MP2_-scaled.jpg 1440w\" sizes=\"auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Unser Tag startete mit etwas Sport, ich machte Yoga und Ed ging laufen. Danach gab es Fr\u00fchst\u00fcck, wir f\u00fcllten uns hei\u00dfen Tee in die Thermoskanne und es konnte raus gehen. Unser heutiges Ziel war es, uns ans Wasser zu setzen und nach Walen Ausschau zu halten. Auf dem Weg dorthin fiel mir ein, dass wir noch nicht beim Hafen gewesen sind, also liefen wir noch den Rest des Cliff Paths bis zum Hafen. Auf dem Weg dorthin suchten wir uns eine sch\u00f6ne Bank aus, nahmen Platz und starrten auf das Meer. Ganz nach der Empfehlung des Einheimischen gestern, stellten wir Spa\u00dfes halber einen Timer, da er meinte, man muss wenigstens 30 Minuten an einem Ort sitzen, um sicher einen Wal zu sehen. Der Timer war also gestellt und die Augen hatten zu k\u00e4mpfen. Der Wind blie\u00df hinein, die Sonne blendete und zu allem \u00fcberfluss brannte mir noch die Sonnencreme in den Augen. Meine Augen versuchten trotzdem die gesamte Zeit die Bucht vor uns abzuscannen. V\u00f6gel flogen heute ausschlie\u00dflich von links nach rechts. Sie schienen ein Seevogeltreffen drau\u00dfen auf dem Meer zu haben. Ed w\u00fcrde st\u00e4ndig von den Wellen zu unseren F\u00fc\u00dfen abgelenkt und dann sah ich eine Font\u00e4ne. Ganz aufgeregt zeigte ich in die Richtung aber wie sahen nichts mehr. Auch der Rest der halben Stunde blieb erfolglos. Aber von hier aus, wo wir waren, konnten wir schon einmal \u00fcber die komplette Bucht sehen, wo wir morgen hinreisen w\u00fcrden. Wir gingen weiter und sahen wieder ein paar scheue Dassies. Am Hafen angekommen, erschrak ich etwas, da vielleicht 5 Boots im Hafen lagen. Was kann man also noch machen. Da es schon Mittagszeit war, gingen wir im Hafenrest ganz frischen Fisch essen. Eine gute Grundlage f\u00fcr den Rest des Tages. W\u00e4hrenddessen bekam ich eine Nachricht von Sven, ob wir nicht gleich bei ihm sein k\u00f6nnten. Getreu dem Motto: Freunde von Freunden sind Freunde, waren wir heute ab um 2 Uhr mit Sven verabredet, ohne ihn vorher zu kennen. Jose, ein guter Freund von mir, den ich in Peru beim Wandern kennengelernt habe, hat beiden von uns gesagt, dass wir uns unbedingt Kennenlernen sollten. Sven, der deutsche Gro\u00dfelteltern hat, aber in S\u00fcdafrika aufgewachsen ist, nahm uns heute also herzlichst in seinem Haus in Empfang. Da wir allerdings zu viel Zeit beim Essen vertr\u00f6delten, hielten wir auf dem R\u00fcckweg, wir waren doch schon wieder 5 km entfernt, direkt nachdem wir das Hafengel\u00e4nde verlassen hatten, den Daumen raus. Das 5. Auto hielt an und war etwas in Eile. Das passt, wir n\u00e4mlich auch. Er fuhr in Zentrum von Hermanus und wollte uns herauslassen, als sich herausstellte, dass wir in exakt die gleiche Ecke wollen. Am Ende wurden wir also fast vor der Haust\u00fcr von Sven herausgelassen und waren sogar 5 Minuten zu fr\u00fch da. Kurz nach der Ankunft ging es auch schon wieder los und wir holten die Kinder von der Schule ab. Gemeinsam mit Thiemke, seiner Tochter fuhren wir aufs Land und brachten sie zu ihren Reitstunden. W\u00e4hrenddessen konnten wir uns die Zeit vertreiben. Wir wussten nicht wirklich, was uns erwartete. Sven fuhr auf eine Farm und kannte sich selbst nicht aus. Ein Freund von ihm hatte hier einen neuen Weinberg angelegt und weite uns ein bisschen in die Kunst der Weinanbaus ein uns erkl\u00e4rte uns seine Pl\u00e4ne, wo der zuk\u00fcnftige Weinkeller stehen w\u00fcrde und Wasser er noch mit dem 36 ha gro\u00dfen Land vorhatte. Nebenbei war er auch noch Schlangenf\u00e4nger, was ich pers\u00f6nlich ja fast interessanter fand. Den Wein von ihm, einen der besten und teuersten Weine S\u00fcdafrikas w\u00fcrden wir sp\u00e4ter am Tag noch trinken d\u00fcrfen. Da er besch\u00e4ftigt war, ging unsere Tour weiter. In der Winzerei Creation wurden wir bereits erwartet. Ein weiterer Freund von Sven, der hier auf dieser sehr gro\u00dfen Winzerei arbeitete, zeigte uns alles, was sich drinnen befand. Wir gingen in den Weinkeller, bekamen erkl\u00e4rungen zu den verschiedenen Lagerungsmethoden, und durften mit dem Weinmacher der Winzerei sprechen. Kurz durchs B\u00fcro durch und wir fanden uns vor den Kulissen wieder. Hier war ordentlich was los. Einige Touristen waren hier. Wir setzten uns hin und bekamen eine Komplette Weinverkostung aller Sorten, die die Winzerei anbietet inklusive der Weine, welche nicht auf der Karte standen. Bei 15 Weinen, habe ich jeweils nur einen Mini-Schluck genommen. Im Gro\u00dfen und Ganzen muss ich aber sagen, dass mir diese Weine deutlich besser schmecken, als die von der Region Stellenbosch und Franschhoek, da sie durch die Meeresn\u00e4he viel leichter schmecken. W\u00e4hrend der Verkostung bekamen wir eine Platte mit Broten, K\u00e4se, Fr\u00fcchten und verschiedenen Aufstriche. Alles unglaublich lecker oder wie man in afrikaans sagt: Lekker. Aber lekker ist nicht nur leckeres Essen sondern bedeutet einfach nur super gut, genial, lekker eben. Alles kann lekker sein. Die Begegnungen, der Moment, aber auch das Wetter, denn heute gibt die Sonne alles. Am Ende gibt es f\u00fcr die anderen noch einen Kaffee und wir bedanken uns rechtherzlich f\u00fcr die unglaublich tolle Behandlung, denn wir m\u00fcssen f\u00fcr nichts zahlen. Wir holen Thiemke wieder von ihrem Reitunterricht ab und fahren zur\u00fcck in die Stadt, als wir den gr\u00f6\u00dften Mond sichteten, den ich je gesehen habe. Wieder f\u00fchlte es sich an, als w\u00e4ren wir Teil eines Gem\u00e4ldes. Es dauert nicht lang und nach unserer Ankunft kommen die M\u00e4nner, die wir eben noch in den Weinbergen gesehen haben, mit ihren Familien vorbei und f\u00fcllen das aus. Jeder beginnt entweder etwas zu kochen, Wein auszuschenken oder mich und Ed \u00fcber unsere Reise auszutragen. Der Grill wird angeheizt. Heute haben wir endlich unser hei\u00df ersehntes ersten Braai (BBQ) mit Einheimischen. Es dauert Stunden bis alles fertig ist, aber wir unterhalten uns super, mag es an der guten Gesellschaft oder an dem guten Wein von Cap Maritime liegen. Als das Essen fertig ist, werden alle zusammengetrommel, versammeln sich in der K\u00fcche und bevor sich jeder auf das Essen st\u00fcrzt, wird der Moment kurz wert gesch\u00e4tzt. Wir stehen im Kreis, halten uns alle bei den H\u00e4nden und einer der Teenager sagt ein kurzes Gebet auf Afrikaans. Das einzige was ich verstand, war: Amen. Und dann konnten wir essen. Extrem lekker. Zum Nachtisch gab es noch Eis mit selbstgemachten Schokoso\u00dfe und der Abend war perfekt. Da die Kinder morgen alle wieder in die Schule m\u00fcssen, war der Abend nicht all zu lang aber dauerte am Ende doch bis um 11 an. Ich kann nur sagen: was f\u00fcr eine lekker Gastfreundschaft. Auch Ed ist mir sehr dankbar, dass er heute diese Erfahrung machen durfte und ich bin froh, dass ich sie mit jemandem teilen konnte. Es war Ed sein Lieblingstag in seinen 3 Wochen in S\u00fcdafrika. Der Tag war definitiv lekker, 100%!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unser Tag startete mit etwas Sport, ich machte Yoga und Ed ging laufen. Danach gab es Fr\u00fchst\u00fcck, wir f\u00fcllten uns hei\u00dfen Tee in die Thermoskanne und es konnte raus gehen. Unser heutiges Ziel war es, uns ans Wasser zu setzen und nach Walen Ausschau zu halten. 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