{"id":2844,"date":"2025-05-11T21:28:57","date_gmt":"2025-05-11T19:28:57","guid":{"rendered":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/?p=2844"},"modified":"2025-05-11T21:29:10","modified_gmt":"2025-05-11T19:29:10","slug":"von-der-kuste-in-die-berge","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/2025\/05\/11\/von-der-kuste-in-die-berge\/","title":{"rendered":"Von der K\u00fcste in die Berge"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"576\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250511_1353313902-576x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2843\" srcset=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250511_1353313902-576x1024.jpg 576w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250511_1353313902-169x300.jpg 169w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250511_1353313902-768x1365.jpg 768w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250511_1353313902-864x1536.jpg 864w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250511_1353313902-1152x2048.jpg 1152w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250511_1353313902-600x1067.jpg 600w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/05\/PXL_20250511_1353313902-scaled.jpg 1440w\" sizes=\"auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Als die Augen heute morgen auf gingen, strahlte das Gem\u00fct. Der Sturm von gestern hatte sich verzogen und die Sonne war wieder am Strahlen. Ein super Tag also, um in die Natur zu gehen. Ed und ich machten uns erstmal an die K\u00fcste, wo wir direkt auf das erste unerwartete Event trafen. Es brauchte etwas Zeit, bis wir begriffen, was hier los ging und ein L\u00e4ufer rannte auch in Ed hinein, aber nachdem ich Radfahrer und L\u00e4ufer mit Startnummern sah, tippte ich auf einen Triathlon. Eine Helferin, gab uns Auskunft und best\u00e4tigte meine Aussage. Im &#8220;Race 2 Hermanus Triathlon&#8221; wird im Hafen geschwommen und an der K\u00fcste entlang gejoggt und geradelt. Hier ist heute ordentlich was los. Wir gehen entlang des Cliff Paths St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck immer weiter. Halten immer wieder an, um nach Walen Ausschau zu halten aber die Waldsaison f\u00e4ngt bald erst an. Wir haben also ein wenig Pech. Der Weg ist trotzdem super sch\u00f6n. Das Wasser prallt voller Wucht vor die Klippen. Auf dem Weg sehen wir einige Dassies, wie sie entweder vor uns in den B\u00fcschen verschwinden oder etwas weiter weg, sich in Sicherheit auf dem Felsen sonnen. Heute habe ich mir aber als Ziel gesetzt, einen Pavian zu sichten. Nachdem wir so viele Dassies gesehen haben, sage ich scherzhaft: Okay, 25 Dassies z\u00e4hlen als ein Pavian. Pro Person, die uns begegnet werden wieder 5 abgezogen. Daraus wird keine Rechnung. Ein Wal lege ich auf 100 Dassies fest. Wir m\u00fcssen also doch eher einen Wal sehen. Wir halten bei einem Herrn an, der sich eine Bank mit super Aussicht geschnappt hat und seit einer halben Stunde hier sitzt. Er berichtet uns, 2 Wale gesichtet zu haben. Wir sollten also auch mal still sitzen und beobachten. Aber heute nicht, heute wollen wir laufen. Der Blick streift trotzdem die ganze Zeit \u00fcber das Meer, um nach einer Font\u00e4ne eines Wals Ausschau zu halten. Heute scheint zwar die Sonne, aber es ist trotzdem Recht k\u00fchl. Das Meer dauerhaft zu unserer Rechten zu haben, l\u00e4sst in Ed den Wunsch aufkommen, trotzdem ins Meer zu springen. Wir halten also an einem der vielen Str\u00e4nde an, wo er kurzer Hand Freundschaft mit 4 kleinen Jungs schlie\u00dft, die &#8220;Wasser ist Lava&#8221; spielen und immer vorm Wasser wegrennen. Danach geht es weiter. Nach etwa 6 Kilometern, ist der K\u00fcstenwanderweg zu Ende und wir landen bei einem Restaurant direkt am Strand. Da wir beide schon ordentlich Hunger haben, setzen wir uns in die erste Reihe und genie\u00dfen die Zeit. Nachdem wir Energie getankt haben, k\u00f6nnen wir uns von der K\u00fcste ab- und den Bergen zuwenden. Bereits im Dorf, geht es etwas bergauf. Wir brauchen nicht lang, haben den Ort passiert und sind wieder in der Natur. Der schmale Wanderweg steigt allm\u00e4hlich nach oben. Die Sicht auf die Bucht uns Hermanus wird immer besser. Jetzt ist uns auch wieder richtig warm, nachdem wir ein paar H\u00f6henmeter gemacht haben. Ich sehe einen super Aussichtspunkte und bin ganz gespannt, dort anzukommen und bitte Ed hier zu warten und von mir von dort aus, ein Bild zu schie\u00dfen. Als ich dort ankomme, kreischt es unterhalb von mir, meine Aufmerksamkeit ist geweckt, ich schaue und es sind sicher 20 Paviane. Ich schreie zu Ed, er macht schnell ein paar Fotos und nimmt dann seine Beine in die Hand. Sie sind zwar Recht weit weg, da wir aber von oben auf sie drauf schauen, k\u00f6nnen wir sie super beobachten. Ein paar von ihnen sind riesig, selbst aus der Entfernung und ein paar scheinen gerade so allein unterwegs sein zu k\u00f6nnen, so klein sind sie. Weiter geht es, der Weg wird immer schmaler und steiler. Jetzt m\u00fcssen wir wieder genauer hinschauen, wo wir hintreten. Wir biegen um die Ecke in ein Tal und haben Sicht auf den ersten Damm der &#8220;Drie Damme&#8221; &#8211; &#8220;Drei D\u00e4mme&#8221;. Umso n\u00e4her wir kommen, umso spektakul\u00e4rer wird es aber er Schein Recht leer zu sein. Das dunkel gef\u00e4rbte Wasser steht in Kontrast zu den orangefarbenen Felsen. Da noch 2 D\u00e4mme vor uns liegen, geht es direkt weiter. Entlang des schmalen Wanderweges \u00fcber Stock und Stein, jetzt wandern auch die H\u00e4nde wieder mit. Gar nicht lang und wir sind beim 2. Damm. Hier ist die Staumauer deutlich schmaler, was uns dazu bewegt, nach Adrenalin suchend, darauf zu gehen. Ed hat ziemlich Angst, mich st\u00f6rt es \u00fcberhaupt nicht. Die Mauer ist solide. Ein abfallender, rutschiger, schmaler mit Schotter oder gar Sand auf Stein beschaffen er Wanderweg, macht mir deutlich mehr Sorgen. So unterschiedlich kann es sein. Hier scheint der Wasserstand h\u00f6her zu sein. Ein paar Fotos sp\u00e4ter und die Kletterpartie geht weiter bis zum letzten Damm. Der kleinste von allen dreien, ist schon super gr\u00fcn im Umfeld. Der Wanderweg h\u00f6rt hier auf, also m\u00fcssen wir umdrehen. Es ist einfach unglaublich, wie schwarz das Wasser ist. Auf dem R\u00fcckweg er\u00f6ffnet sich die Sicht und ich schie\u00dfe das heutige Foto des Tages mit der hinter dem Berg verschwindenden Sonne. Damit wir nicht im Dunkeln ankommen, nehmen wir wieder etwas die Beine in die Hand und steigen ab. Schon bald kommen wir wieder in Hermanus an, m\u00fcssen nur noch durch die schmale aber langgestreckte Stadt ans andere Ende laufen. Im Supermarkt, wird noch etwas zum Abendessen gekauft und als wir wieder herausgehen, ist es bereits dunkel. Die Stra\u00dfenbeleuchtung ist an. Die Stadt ist wie bei uns zu Weihnachten mit Lichtern geschm\u00fcckt, nur dass es Meeresmotive und vor allem Wale sind. Eine gro\u00dfe Lichtinstallation mit 2 Wahlen hei\u00dft die Autofahrer Herzlich Willkommen in Hermanus. Als wir in unserem AirBnb ankommen, meint James unser Gastgeber nur, dass er kurz davor war, die Polizei zu rufen. Wir waren am Ende 9 Stunden au\u00dfer Hause und bis auf die Mittagspause, die ganze Zeit auf den Beinen. Heute war wieder ein Tag, der sich nach mehreren angef\u00fchlt hat. Wenn man am Ende des Tages auf die Bilder schaut und sich denk, an welchem Tag habe ich das nochmal gemacht und es war erst an diesem Morgen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als die Augen heute morgen auf gingen, strahlte das Gem\u00fct. Der Sturm von gestern hatte sich verzogen und die Sonne war wieder am Strahlen. Ein super Tag also, um in die Natur zu gehen. Ed und ich machten uns erstmal an die K\u00fcste, wo wir direkt auf das erste unerwartete Event trafen. 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