{"id":2787,"date":"2025-04-30T23:35:06","date_gmt":"2025-04-30T21:35:06","guid":{"rendered":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/?p=2787"},"modified":"2026-01-12T22:47:44","modified_gmt":"2026-01-12T21:47:44","slug":"rund-ums-kap","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/2025\/04\/30\/rund-ums-kap\/","title":{"rendered":"Rund ums Kap"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"576\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/pxl_20250430_1016573054464612358709144885-576x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2786\" srcset=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/pxl_20250430_1016573054464612358709144885-576x1024.jpg 576w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/pxl_20250430_1016573054464612358709144885-169x300.jpg 169w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/pxl_20250430_1016573054464612358709144885-768x1365.jpg 768w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/pxl_20250430_1016573054464612358709144885-864x1536.jpg 864w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/pxl_20250430_1016573054464612358709144885-1152x2048.jpg 1152w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/pxl_20250430_1016573054464612358709144885-600x1067.jpg 600w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/pxl_20250430_1016573054464612358709144885-scaled.jpg 1440w\" sizes=\"auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Ich hatte ganz viele Orte auf meiner Wunschliste, die sich im S\u00fcden von Kapstadt auf der Kap-Halbinsel befinden, stehen. Leider kommt man mit \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln dort nicht hin, also nahm ich heute mal an einer Tour teil. Wir fuhren los und sobald wir aus Kapstadt heraus waren, ver\u00e4nderte sich das Bild. Die Stadt war noch nicht ganz vor\u00fcber, da kamen wir von den reichsten Wohngegenden, wie Clifton und Camps Bay in die Townships, den \u00e4rmsten Gegenden einer Stadt mit ihren viel zu eng aneinandergereihten Blechh\u00fctten und ihrer hohen Kriminalit\u00e4tsrate. Selbst die Polizei traut sich in diese Townships nicht hinein. Auf der Stra\u00dfe sind wir aber sicher. Was uns aber seltsam vorkommt, sind die vielen Menschen auf der Stra\u00dfe, die auf irgendetwas zu warten scheinen. Sie haben Zettel in der Hand. Phil, unser Guide, erkl\u00e4rt uns, dass diese Leute alle nach Arbeit suchen. In S\u00fcdafrika gibt es mit 40% eine der h\u00f6chsten Arbeitslosenraten weltweit. Jetzt kommt mir das reiche Kapstadt noch viel mehr fehl am Platz vor. Wie k\u00f6nnen Leute in ihren Millionenvillen wohnen, w\u00e4hrend fast die H\u00e4lfte der Bev\u00f6lkerung keine Arbeit hat? Gottseidank kommen wir bald in die Natur und ich werde abgelenkt. Wir fahren entlang einer der sch\u00f6nsten K\u00fcstenstra\u00dfen, dem ber\u00fchmten Chapman&#8217;s Peak Drive s\u00fcdw\u00e4rts. Zu meiner rechten der Atlantik, zu meiner linken die K\u00fcste. Schon bald gelangen wir in den Table Mountain Nationalpark. Nachdem wir die Berge hinter uns gelassen haben, ist alles flaches Buschland. Wir begegnen 2 Str\u00e4u\u00dfen, steigen kurz aus, ich wage mich bis auf 2-3 Meter heran zum filmen und dann geht&#8217;s weiter. Wir kommen am Kap der guten Hoffnung an. Phil erkl\u00e4rt, dass der urspr\u00fcngliche Name &#8220;Cape of storms&#8221; &#8211; &#8220;Kap der St\u00fcrme&#8221; gewesen ist, da hier durch regelm\u00e4\u00dfige St\u00fcrme, regelm\u00e4\u00dfig Boote schiffsbr\u00fcchig wurden. Um das Image aufzubessern, wurde das Kap in seinen heutigen Namen umbenannt. Nach einem Gruppenfoto h\u00fcpfte ich \u00fcber die Steine, fand die gr\u00f6\u00dfte perlmuttfarbene Muschel, die ich je gesehen habe und kam in der Zeit, die mir gegeben war, leider nicht bis zu den Seehunden. Schon geht es weiter. Zum Cape Point, wo der alte und der neue Leuchtturm stehen. Wir liefen die Klippe hinauf. Beim Leuchtturm angekommen, h\u00e4tte man eine spektakul\u00e4re Aussicht. Zur Rechten den atlantischen und zur Linken den indischen Ozean, dessen Wasser bis zu 8 Grad w\u00e4rmer ist. Vom alten Leuchtturm aus, sah ich auch einen Weg auf einen vorgelagerten Fels. Meine Neugier war geweckt und ich ging direkt herunter, um genau diesen Weg zu finden. Manca aus Rum\u00e4nien folgte mir unbekannterweise. Und wir fanden den Weg. Ein kurzer Blick auf die Uhr und es war klar, dass wir h\u00f6chstwahrscheinlich zu sp\u00e4t zur\u00fcck zum Bus kommen werden. Wir machten uns trotzdem auf den Weg. Die Beine in der Hand genossen wir die Ruhe. Der indische Ozean ist viel ruhiger als der Atlantik. An der Steilwand entlang gehen wir zur vordersten Felsspitze nach unten und bekommen einen spektakul\u00e4ren Blick auf die Steilklippe, auf der der alte Leuchtturm trohnt und wir eben noch standen. Das hat sich gelohnt, jetzt m\u00fcssen wir wieder schnell nach oben und dann wieder nach unten zum Bus. Am Ende waren wir so schnell, dass wir nur 2 Minuten zu sp\u00e4t, daf\u00fcr aber komplett durchgeschwitzt waren. Unsere Fahrt ging weiter. Die Ostk\u00fcste der Cape-Halbinsel nach oben. Am Boulders Beach wird das Auto wieder abgestellt. Der Boulders Beach hei\u00dft aus gutem Grund so. Auf dem gesamten Strand liegen riesige Granitfelsen, die irgendwann vom Tafelberg abgebrochen sind und hier zu liegen kamen. Nun haben die Felsen ein paar neue Bewohner, die afrikanischen Pinguine. Schilder auf dem Parkplatz weisen darauf hin: Pinguin unter ihrem Auto?. Zun\u00e4chst gab es aber erstmal meine ersten Wombats zu sehen. Die Pinguine galt es nun zwischen, hinter und auf den Felsen zu suchen. Ein wenig Kletterei und man wurde belohnt. Die kleinen Kerlchen haben sich versteckt und alle gelegen und sich in keinster Weise st\u00f6ren lassen, wenn man bis auf 30 cm heran ging. Der Einzige, der gestanden ist, war der Poser im heutigen Foto des Tages. Nach dem Strand gingen wir noch oberhalb der B\u00fcsche lang, die sich unmittelbar an den Boulders Beach anschlossen. Da gerade Brutsaison ist, konnten wir teilweise ganz frisch geschl\u00fcpfte, nur einige Tages alte Pinguine sehen, wie sie von ihrem Papa liebevoll gew\u00e4rmt wurden. Nach den Pinguinen gab es am benachbarten Fischermarkt noch einen dicken Seel\u00f6wen, der verspielt im Wasser herumtobte, zu sehen und dann gab es irgend wann endlich Essen. In der Surfer-Stadt Muizenberg ging es Fish&amp;Chips essen mit Blick auf die bekannten bunten H\u00e4uschen vom M\u00fcnzenberg Strand. Hier wurde mir auch das erste Mal so wirklich bewusst, dass ich nun wirklich auf Haie achten sollte, da die Flagge, die hier am Strand weht (gr\u00fcn, gelb, rot, schwarz), nicht nach Wellengang gehisst wird, sondern nach Haisichtungen. Heute wehte eine schwarze Flagge, was hie\u00df, dass schlechte Sicht besteht, also keine klare Aussage getroffen werden kann. Nachdem wir etwas durch die Stadt geschlendert waren, ging es wieder in den Bus, zur\u00fcck ins Hostel. Eine kurze Pause sp\u00e4ter und wir machten uns schon wieder los. Heute gab es beim Oranjezicht City Farm Market, auf dem ich am Sonntag schon war, einen Nachtmarkt. Unser gesamtes Hostelzimmer machte also einen gemeinsamen Ausflug dahin, da es auch Musik gab. So klang der Abend gem\u00fctlich aus.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich hatte ganz viele Orte auf meiner Wunschliste, die sich im S\u00fcden von Kapstadt auf der Kap-Halbinsel befinden, stehen. Leider kommt man mit \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln dort nicht hin, also nahm ich heute mal an einer Tour teil. Wir fuhren los und sobald wir aus Kapstadt heraus waren, ver\u00e4nderte sich das Bild. Die Stadt war noch [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":2786,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[],"class_list":["post-2787","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-foto-des-tages"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2787","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=2787"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2787\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3714,"href":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/2787\/revisions\/3714"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2786"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=2787"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=2787"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=2787"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}