{"id":2771,"date":"2025-04-27T00:45:06","date_gmt":"2025-04-26T22:45:06","guid":{"rendered":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/?p=2771"},"modified":"2026-01-12T21:57:11","modified_gmt":"2026-01-12T20:57:11","slug":"willkommen-in-afrika","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/2025\/04\/27\/willkommen-in-afrika\/","title":{"rendered":"Willkommen in Afrika"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/PXL_20250426_0446105392-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2770\" srcset=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/PXL_20250426_0446105392-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/PXL_20250426_0446105392-300x169.jpg 300w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/PXL_20250426_0446105392-768x432.jpg 768w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/PXL_20250426_0446105392-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/PXL_20250426_0446105392-2048x1152.jpg 2048w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/PXL_20250426_0446105392-1160x653.jpg 1160w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/PXL_20250426_0446105392-600x338.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>P\u00fcnktlich mit dem Sonnenaufgang starten wir mit dem Sinkflug. Wir steuern Luanda in Angola an. Als sich die Flugzeugt\u00fcr \u00f6ffnet, kommt mir eine Brise entgegen, diese Luft kenne ich. So reine Luft. Nach S\u00fcdamerika ist selbst die Flughafenluft sauber. Unglaublich eigentlich. Da ich noch umsteigen muss, setzte ich mich wartend in den Flughafen und schon bald gibt es den ersten afrikanischen Stromausfall. Nach 10 Minuten ist alles wieder geregelt, aber es h\u00e4lt nicht lange an. Der 2. und 3. Stromausfall sind deutlich l\u00e4nger und so kommt es, dass ich nicht ablesen kann, von welchem Gate mein Anschlussflug geht. Im Dunkeln beschlie\u00dfe ich alle Gates abzulaufen. Handy-Taschenlampe an und los geht&#8217;s. Eine Frau spricht mich an: Du willst nach Kapstadt? Sie boarden schon! Und sie verweist mich auf das entsprechende Gate. Ohne sie auch nur angesprochen zu haben, hilft sie mir. Gottseidank. Sonst h\u00e4tte ich es vermutlich verpasst. Alles wird doppelt und dreifach per Augenprinzip kontrolliert. Insgesamt 5 mal muss ich meinen Boarding-Pass zeigen auf dem Weg vom Flughafen ins Flugzeug. Aber dann habe ich einen Sitzplatz und es kann losgehen. Wir fliegen von Luanda nach Kapstadt und auch diesmal habe ich wieder die gesamte Reihe f\u00fcr mich. Nach einem sp\u00e4ten zweiten Fr\u00fchst\u00fcck schaue ich erst etwas aus dem Fenster. Namibia sieht wirklich abgefahren aus von oben. Wie eine Marslandschaft. V\u00f6llig leblos. Trotz viel Wasser, aber das Wasser ist entweder wei\u00df, knallgelb, orange oder rot gef\u00e4rbt. Der Boden auch eher r\u00f6tlich. Irgendswann tue ich es allen anderen Flugg\u00e4sten gleich und mir fallen die Augen zu, da die Nacht viel zu kurz war. Jedes Mal wenn ich aufwache, schrecke ich auf, schaue aus dem Fenster und freue mich. Als der Tafelberg sichtbar wird, wei\u00df ich, wir sind gleich da. Alles verl\u00e4uft reibungslos. Selbst mein Visum bekomme ich ganz einfach mit Ankunft wie in S\u00fcdamerika bis zu meinem gew\u00fcnschten Termin in meinen Pass gestempelt. Jetzt fehlt nur noch der Weg vom Flughafen in mein Hostel. Ich finde keinen Ausgang, der Taxifahrer erz\u00e4hlt mir, es gibt keinen f\u00fcr Fu\u00dfg\u00e4nger. Das Bussystem funktioniert im Moment auch nicht. Also stimme ich einem normalen Taxi zu. Er verr\u00e4t mir keinen Preis, da er mir versichert, alles sei mit Taxa-Meter. Ich steige in einen BMW ein und staune, wie reich die Stadt ist und werde zum Hostel gefahren. Ich soll 1800 Rand zahlen, was umgerechnet 80\u20ac sind, f\u00fcr eine 15 min\u00fctige Fahrt. Mir bleibt keine M\u00f6glichkeit. Ich wurde astrein verarscht. Noch keine Stunde hier und schon abgezockt. Dass wird in Afrika \u00f6fter auf mich lauern. Jetzt bin ich nochmals mehr sensibilisiert. Die Laune ist nun aber im Keller. Auch das Hostel schafft es irgendwie nicht, das zu verbessern. Ich f\u00fchle mich v\u00f6llig fehl am Platz. Durch reinen Zufall setze ich mich aber neben jemanden, wir h\u00e4ngen f\u00fcr 2-3 Stunden am Handy und haben ab und zu kurzen sympathischen Blickkontakt und als sich 20-30 M\u00e4dels im Alter von 18-25 Jahren versammeln und sich beginnen auszutauschen, kann sich mein Gesicht nicht mehr zusammenrei\u00dfen und Dean rettet mich aus der Situation und fragt, ob wir in den Nebenraum gehen und quatschen wollen. Das hat das Eis gebrochen und von da an, haben wir uns super verstanden und \u00fcber s\u00e4mtlichen Quatsch gelacht. Nat\u00fcrlich ist Dean S\u00fcdamerikaner und auch aus Eswatini. Irgendwie zieht es mich immer zu den Einheimischen hin. Mit den anderen Touristen aus dem Hotel verbindet mich nicht so viel. Wir gehen mit einer Tasse Wein vor das Hostel und treffen noch auf andere Einheimische Freunde von ihm und verquatschen dort den gesamten Abend bis um Mitternacht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>P\u00fcnktlich mit dem Sonnenaufgang starten wir mit dem Sinkflug. Wir steuern Luanda in Angola an. Als sich die Flugzeugt\u00fcr \u00f6ffnet, kommt mir eine Brise entgegen, diese Luft kenne ich. So reine Luft. Nach S\u00fcdamerika ist selbst die Flughafenluft sauber. Unglaublich eigentlich. 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