{"id":2691,"date":"2025-04-16T05:41:36","date_gmt":"2025-04-16T03:41:36","guid":{"rendered":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/?p=2691"},"modified":"2025-04-17T06:32:13","modified_gmt":"2025-04-17T04:32:13","slug":"kurzer-abstecher","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/2025\/04\/16\/kurzer-abstecher\/","title":{"rendered":"Kurzer Abstecher"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"615\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/PXL_20250415_1548351682-615x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2690\" srcset=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/PXL_20250415_1548351682-615x1024.jpg 615w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/PXL_20250415_1548351682-180x300.jpg 180w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/PXL_20250415_1548351682-768x1278.jpg 768w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/PXL_20250415_1548351682-923x1536.jpg 923w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/PXL_20250415_1548351682-1230x2048.jpg 1230w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/PXL_20250415_1548351682-600x999.jpg 600w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/PXL_20250415_1548351682-scaled.jpg 1538w\" sizes=\"auto, (max-width: 615px) 100vw, 615px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Nachdem die letzten Tage die gro\u00dfe Markthalle hier in Curitiba immer geschlossen war, stand heute vorwiegend das auf dem Plan. Nachdem ich also meine 7 Sachen mal wieder zusammengepackt hatte, ging es dort hin. Und heute hatte er tats\u00e4chlich ge\u00f6ffnet. Wir wurden erstmal von dem Angebot v\u00f6llig erschlagen. N\u00fcsse \u00fcber N\u00fcsse, im n\u00e4chsten Gang dann Obst und Gem\u00fcse, K\u00e4se und Wurst und am Ende nochmal alles gemischt. Da wir uns in Brasilien befinden, muss man bei den Cashews nat\u00fcrlich zuschlagen, also habe ich mir gemerkt, wo sie am g\u00fcnstigsten waren und kaufe ein halbes Kilo. Was aber nat\u00fcrlich f\u00fcr deutsche Augen viel interessanter ist, sind die vielen exotischen Fr\u00fcchte. Anna darf ihre erste Cashew-Frucht sehen und \u00fcberall werden passend zur \u00dcberschrift des gestrigen Artikels &#8220;Im Land der Pinien&#8221; Pinienkerne angeboten. Manchmal gesch\u00e4lt, meistens aber ungesch\u00e4lt und ab und zu konnte man einen gesamten Zapfen kaufen. Es mag vielleicht auf dem Foto des Tages nicht so aussehen, aber sie haben die gr\u00f6\u00dfe einer Honigmelone oder Ananas. Einfach nur beeindruckend. Die Cashews haben in meinem Fall trotzdem gewonnen. Da ich etwas in Zeitnot war, verabschiedete ich mich von Anna, die das wilde Treiben noch ein bisschen in sich aufsog, und war flink auf dem Weg zur\u00fcck zur Unterkunft.\u00a0 Ich hatte ein Blablacar zu erwischen, aber erstmal musste ich meinen Rucksack noch bei Ugur abholen. Bereits gestern haben wir von einigen brasilianischen Gepflogenheiten erfahren, die ich heute das erste Mal bemerkte. Wenn man das erste Mal bei einer Person zu Hause ist und dann die Wohnung verl\u00e4sst und die andere Person dir die T\u00fcr \u00f6ffnet zum heraustreten,dann bedeutet dies, dass du jederzeit wieder willkommen bist. Musst du sie selbst \u00f6ffnen, entsprechend das Gegenteil. Als sich Ugur also gekonnt zwischen mich und T\u00fcr dr\u00e4ngte, um sie mir zu \u00f6ffnen, erinnerte ich mich, musste schmunzeln und war gl\u00fccklich, dieses Gef\u00fchl mit auf den Weg bekommen zu haben. Der Uber brachte mich also zum Blablacar und S\u00fcdamerikanerin, wie ich bin, mussten die S\u00fcdamerikaner auf die Deutsche warten. Am Ende ging es Los und ich war f\u00fcr 8 Stunden in einem Auto mit ausschlie\u00dflich portugiesisch sprechenden Leuten. Wie gut man sich verst\u00e4ndigen kann, wenn man Einen Mischmasch aus spanisch und portugiesisch spricht, war wieder mal beeindruckend. Ich bekam von der 2. Gepflogenheit mit und versuchte sie immer einzuhalten. Wenn du etwas isst oder trinkst, musst du den anderen immer etwas anbieten aus H\u00f6flichkeit. H\u00f6flich ist es dann auch, immer das erste Mal abzulehnen. Fragt der andere ein zweites Mal, hei\u00dft es, er will wirklich teilen und jetzt darfst du auch ja sagen. Als sehr direkter Mensch fiel mir das heute etwas schwer und lie\u00df mir auch Spielraum zum Nachdenken. Das ist doch alles ziemlich unehrlich. Aber naja, ich Versuche mich etwas anzupassen, muss es ja am Ende nicht beibehalten. Irgendswann kam ich dann in Campinas an. Ann ist nicht mit von der Partie. Wir haben uns nochmal getrennt, da ich bis zu meinem Flug nur noch Freunde besuchen werde und es dort nicht wirklich was f\u00fcr Anna zu tun gibt, das hei\u00dft, sie geht wandern und findet auf anderem Weg nach Sao Paulo, wo wir uns vor meinem Flug wieder treffen werden. Aber heute wurde ich in Campinas mit meiner Ankunft von Ellen und ihrem Freund Alan abgeholt. Nach genau einem Jahr fielen wir uns in die Arme. Die s\u00fc\u00dfe Ellen aus der franz\u00f6sischen Schweiz durfte ich letztes Jahr ein paar Tage vor Ostern im Hostel in Cordoba (Argentinien) kennenlernen. Seither hielten wir Kontakt und nun bin hier in Campinas, wo sie nun mit ihrem Freund gemeinsam wohnt, um die Aufenthaltsgenehmigung f\u00fcr die Schweiz f\u00fcr ihn zu bekommen. Ein wenig schmelze ich bei dieser Geschichte schon dahin. Sie laden mich noch zum Essen ein, es gibt Lanches, eine Spezialit\u00e4t von hier, eine Art Sandwich, aber da es schon sehr sp\u00e4t ist, gehen wir alle direkt danach ins Bett.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachdem die letzten Tage die gro\u00dfe Markthalle hier in Curitiba immer geschlossen war, stand heute vorwiegend das auf dem Plan. Nachdem ich also meine 7 Sachen mal wieder zusammengepackt hatte, ging es dort hin. Und heute hatte er tats\u00e4chlich ge\u00f6ffnet. Wir wurden erstmal von dem Angebot v\u00f6llig erschlagen. 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