{"id":2637,"date":"2025-04-04T05:38:15","date_gmt":"2025-04-04T03:38:15","guid":{"rendered":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/?p=2637"},"modified":"2025-04-04T05:38:54","modified_gmt":"2025-04-04T03:38:54","slug":"wieder-am-parana","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/2025\/04\/04\/wieder-am-parana\/","title":{"rendered":"Wieder am Rio Paran\u00e1"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"580\" src=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/PXL_20250403_2022435452-1024x580.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2636\" srcset=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/PXL_20250403_2022435452-1024x580.jpg 1024w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/PXL_20250403_2022435452-300x170.jpg 300w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/PXL_20250403_2022435452-768x435.jpg 768w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/PXL_20250403_2022435452-1536x869.jpg 1536w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/PXL_20250403_2022435452-2048x1159.jpg 2048w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/PXL_20250403_2022435452-600x340.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn man schon einmal in Posadas ist, muss man sich auch die Stadt anschauen und genau das haben wir heute gemacht. Mit dem Bus fuhren wir also ins Zentrum und bekamen im Bus von der Frau, die wir vorher etwas \u00fcber den Linienverkehr in Posadas ausgefragt haben eine Mandarine und eine Orange geschenkt. Trotz dessen, dass sie in Eile war, f\u00fchrte sie uns im Schnelldurchlauf einmal im Zentrum herum. Danach tauschten wir das erste Mal auf dem Schwarzmarkt Geld um. Zu unserer \u00dcberraschung kam nach der dunklen Gasse ein ziemlich schickes B\u00fcro mit richtig netten Leuten darin. Danach g\u00f6nnten wir uns mal ein richtig gutes Essen. All-you-can-eat vom Buffet w\u00e4hrend zur Einstimmung auf Brasilien schon mal brasilianische Musik lief. Gut vollgef\u00fcttert ging es dann im Schneckentempo voran. Leider hatte das Nationalinstitut f\u00fcr Yerba Mate bereits geschlossen. Das es sowas \u00fcberhaupt gibt, ist schon super witzig aber auch interessant. Noch interessanter w\u00e4re gewesen, mal einen Blick hinein zu werfen. Unsere zweite Anlaufstelle war dann die Costanera. Wir liefen also wieder entlang des Paran\u00e1-Flusses, ja wir sind immer noch am gleichen Fluss seit Rosario, und konnten auf der anderen Seite mal wieder Paraguay sehen. Diesmal gab es sogar eine Br\u00fccke nach dr\u00fcben, aber wir blieben heute auf argentinischer Seite. Vorbei am riesigen Monumento a Andresito Guacurar\u00ed spazierten wir in der schw\u00fclen Hitze flussaufw\u00e4rts, wurden ab und zu von Kajaks oder joggenden Leuten \u00fcberholt und genossen einfach die Zeit und frische Brise. Auch wenn es nur ein Fluss ist, kommt mir der Paran\u00e1 doch immer wieder wie ein Meer vor. Um mein Ohr vor dem Wind zu sch\u00fctzen, trug ich flei\u00dfig mein Stirnband trotz Hitze. Ich war ein bisschen stolz auf mich, das Durchgehalten zu haben. Es geht noch an einem Strand und am Hafen vorbei, von wo aus ich das Foto des Tages geschossen habe. Es zeigt eine Trainingsregatta etwa 5 j\u00e4hriger Kinder mit Posada im Hintergrund. Dann ist der Flanierabschnitt der K\u00fcste leider auch vorbei und wir biegen in die etwas unsch\u00f6nere Stadt ein. Jetzt haben wir immer noch 5 km vor uns, um wieder bei unseren Rucks\u00e4cken zu sein. Wir m\u00fcssen unsere Zeit aber auch bis 20 Uhr vertr\u00f6deln, da Emiliano, bei dem wir couchsurfen d\u00fcrfen, bis dahin arbeiten muss. Wir laufen durch ein paar reichere Stra\u00dfen, biegen um die Ecke und das Bild wendet sich 100%. Im Slalom um die Hundehaufen und weiter geht&#8217;s. Kurz vor acht holen wir unsere R\u00fccks\u00e4cke in unserer Unterkunft ab und nehmen einen \u00dcber zu Emiliano. Der erwartet uns schon freudig und mit offenen Armen. Gerade selbst erst 5 Minuten nach seinem 24-Stunden-Dienst zu Hause, \u00f6ffnet er seine T\u00fcren f\u00fcr uns. Er ist so ein lieber Mensch und wir schlie\u00dfen ihn sofort in unser Herz. Wir kochen nur noch gemeinsam, ich setze mich mal wieder an die Gitarre und wir lachen super viel. Er ist in unserem Alter und da er soziale Arbeit studiert hat mit Schwerpunkt mentale Gesundheit und Drogenmissbrauch, k\u00f6nnen wir uns als Psychologin und \u00c4rztin auch in diesem Feld gut austauschen. Wir sind sehr froh, dass er uns angeschrieben hat und gefragt hat, ob wir nicht bei ihm schlafen wollen. Als wir ins Bett gehen, bedanken wir uns bei ihm, worauf er antwortet: Nein nicht doch, ich bedanke mich bei euch, dass ihr mir Gesellschaft leistet!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn man schon einmal in Posadas ist, muss man sich auch die Stadt anschauen und genau das haben wir heute gemacht. Mit dem Bus fuhren wir also ins Zentrum und bekamen im Bus von der Frau, die wir vorher etwas \u00fcber den Linienverkehr in Posadas ausgefragt haben eine Mandarine und eine Orange geschenkt. 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