{"id":2611,"date":"2025-03-30T04:12:35","date_gmt":"2025-03-30T03:12:35","guid":{"rendered":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/?p=2611"},"modified":"2025-03-30T04:13:01","modified_gmt":"2025-03-30T03:13:01","slug":"parque-nacional-ibera-tag-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/2025\/03\/30\/parque-nacional-ibera-tag-3\/","title":{"rendered":"Parque nacional Iber\u00e1: Tag 3"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"576\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG-20250329-WA0006-576x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2610\" srcset=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG-20250329-WA0006-576x1024.jpg 576w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG-20250329-WA0006-169x300.jpg 169w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG-20250329-WA0006-768x1365.jpg 768w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG-20250329-WA0006-864x1536.jpg 864w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG-20250329-WA0006-1152x2048.jpg 1152w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG-20250329-WA0006-600x1067.jpg 600w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG-20250329-WA0006-scaled.jpg 1440w\" sizes=\"auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Sich auf einen Pferder\u00fccken zu setzen und 2 Stunden durch die Gegend tragen zu lassen, sollte auch im kranken Zustand funktionieren. Deshalb haben wir gestern noch einen kleinen Ausritt f\u00fcr heute Vormittag organisiert. Als uns Antonio abholen wollte, f\u00fchrten wir gerade einen Kampf mit den Haust\u00fcren. Da wir die eigentliche Haust\u00fcr nicht auf bekamen, bin ich aus einer anderen ausgebrochen, die wir allerdings dann von au\u00dfen nicht mehr schlie\u00dfen konnten. Weder mit Geschick noch mit Gewalt. Auch Antonio konnte uns nicht weiter helfen, aber wir sind ja gottseidank in einem 1000-1200 Einwohnerdorf, wo keiner irgendwas klaut, geschweige denn einbricht. Also blieben die Pforten heute ge\u00f6ffnet und wir machten uns los. Uns wurde je ein Pferd zugeteilt, es hie\u00df aufsitzen und auf die Pferde, fertig los. Aber so ganz wollte mein Pferd nicht loslaufen. Als ich es dann animieren konnte, hatte ich ein ungutes Gef\u00fchl. Irgendwas stimmt da nicht. Ich gab Antonio bescheid, er warf einen kurzen Blick drauf und tats\u00e4chlich humpelte mein Pferd, also w\u00fcrde nach 5 Metern umgesattelt und ich bekam ein anderes Pferd. Auch das war etwas lahm, aber immerhin humpelte es nicht. Wir ritten ein wenig \u00fcber die roten Schotterstra\u00dfen durchs Dorf. Jeder, dem wir begegneten, w\u00fcrde nett gegr\u00fc\u00dft, kurz gefragt, wie es so geht und steht und man ging wieder seiner Wege. Einmal aus Pellegrini heraus, begann auch direkt die Natur. Da Trockenzeit ist, was hier der Nebensaison entspricht, da wir ja in einem Feuchtgebiet unterwegs sind, ist der Iber\u00e1-See viel viel kleiner als in der Regenzeit und damit sind wir heute nur im Trockenen geritten, anstatt mit den Pferden bis zum Bauch im Wasser zu watschen. Von einem vertrockneten Kaktusfeld ging es auf eine Pferde und Kuhweide in einen kleinen Palmenwald, in dem es vor einigen Jahren gebrannt hatte, was man den Palmen auch noch ansah. Einmal bitte l\u00e4cheln und das Foto des Tages war gemacht. Es ging noch ein kleines St\u00fcck weiter \u00fcber freies Feld bis zu einem winzigen Dschungel. Hier stiegen wir ab, lie\u00dfen die Pferde drau\u00dfen und gingen auf Spurensuche. Wir m\u00fcssten nicht lange Suchen und sch\u00f6n fanden wir die erhoffte Affenfamilie. Weit oben in den B\u00e4umen starrten sie uns an und nahmen dann recht schnell ihre Besch\u00e4ftigung wieder auf. 2 Weibchen hingen an ihren Schw\u00e4nzen kopf\u00fcber und spielten oder rangelten miteinander w\u00e4hrend ein drittes Weibchen das Geschehen von oben wie ein Schiedsrichter beobachtete. Als die Show\u00a0 vorbei war, gingen wir wieder zu unseren Pferden, die ohne festgemacht worden zu sein, brav auf uns an Ort und Stelle warteten. Auf gleichem Weg ging es wieder zur\u00fcck und f\u00fcr mich direkt in die Waagerechte. Das sollte es f\u00fcr heute gewesen sein, was ich mir erlauben wollte. Falsch gedacht. Antonio hatte uns von einem Fu\u00dfball-Match erz\u00e4hlt, als ich meinte, dass ich gern Fu\u00dfball spiele, welches heute Abend mehrere Stunden im Dorf stattfinden soll. Also ging es ausgeruht dort wenigstens einmal vorbei. Wir trafen Seli&amp; Santi, die wir auch \u00fcber die Couchsurfing-App kannten. Ein s\u00fc\u00dfes junges P\u00e4rchen aus dem Dorf, die gern Reisen. Wir schmiedeten gemeinsame Pl\u00e4ne in einer Mate-Runde w\u00e4hrend wir den Fu\u00dfballspielen zu schauten. Trotz dessen, dass das Dorf so klein ist, gibt es 4 M\u00e4nnermannschaften und 3 M\u00e4dchenmannschaften und noch viel mehr Jungenmannschaften. Der Altersdurchschnitt im Dorf ist extrem niedrig. Sp\u00e4ter gibt es noch ein Choripan vom Grill, also eine Chorizo\/Bratwurst im Br\u00f6tchen. Sp\u00e4testens jetzt f\u00fchlt es sich wie bei einem deutschen Fu\u00dfballturnier an. Das einzige was nicht so passt, ist die Uhrzeit. Es ist mittlerweile um 10 Uhr. Aber tags\u00fcber war es so hei\u00df, dass man keinen Meter h\u00e4tte rennen k\u00f6nnen. Wir haben noch von einem Chamam\u00e9-Abend erfahren und wollen noch schauen, was die traditionelle Musik so zu bieten hat, als aber 7.000 Pesos von uns verlangt werden, bedanken wir uns und setzen uns drau\u00dfen in den direkt angrenzenden Park und lauschen der Musik, w\u00e4hrend wir in die Sterne schauen. So ist es eh viel sch\u00f6ner.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sich auf einen Pferder\u00fccken zu setzen und 2 Stunden durch die Gegend tragen zu lassen, sollte auch im kranken Zustand funktionieren. Deshalb haben wir gestern noch einen kleinen Ausritt f\u00fcr heute Vormittag organisiert. Als uns Antonio abholen wollte, f\u00fchrten wir gerade einen Kampf mit den Haust\u00fcren. 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