{"id":2582,"date":"2025-03-26T03:44:06","date_gmt":"2025-03-26T02:44:06","guid":{"rendered":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/?p=2582"},"modified":"2025-03-26T03:44:27","modified_gmt":"2025-03-26T02:44:27","slug":"glucksmomente","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/2025\/03\/26\/glucksmomente\/","title":{"rendered":"Gl\u00fccksmomente"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"576\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG-20250325-WA01012-1-576x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2581\" srcset=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG-20250325-WA01012-1-576x1024.jpg 576w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG-20250325-WA01012-1-169x300.jpg 169w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG-20250325-WA01012-1-768x1365.jpg 768w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG-20250325-WA01012-1-864x1536.jpg 864w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG-20250325-WA01012-1-1153x2048.jpg 1153w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG-20250325-WA01012-1-600x1066.jpg 600w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/IMG-20250325-WA01012-1-scaled.jpg 1441w\" sizes=\"auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Das Fr\u00fchst\u00fcck lag heute in meinen H\u00e4nden, da Horacio heute arbeiten musste und bereits aus dem Haus war, als wir aus den Betten kullerten. Um Anna davon zu \u00fcberzeugen, dass Bananen doch schmecken, machte ich heute Bananen-Pancakes f\u00fcr uns. Und tats\u00e4chlich schmeckten sie ihr. Wir sa\u00dfen noch am Fr\u00fchst\u00fcckstisch, da kam \u00fcberraschender Weise Horacio nach Hause. Er wollte uns Mittagessen kochen, ich war gespannt, was es geben w\u00fcrde. Schon der Geruch verriet allm\u00e4hlig etwas bekanntes. Nach einer Stunde lunste ich in den Topf und es sah aus wie Gulasch. Was? Ich erkl\u00e4re Horacio, dass wir in Deutschland ein Gericht h\u00e4tten, dass Gulasch hei\u00dft und genauso riecht. Er lacht sich ins F\u00e4ustchen und l\u00e4sst mich kosten. Ich sacke zusammen, meine Mundwinkel finden zu meinen Ohren. Ich raste ein wenig aus. Vielleicht auch ein wenig mehr. Es ist Gulasch! Durch die vielen Deutschen Einwanderer hier kennen die Argentinier im Nordosten Gulasch, das war eine super \u00dcberraschung. Gulasch wird traditionell an Regentagen gegessen. Ein Hoch auf den heutigen Regen. Zum Ende der Mittagspause nimmt uns Horacio wieder mit in die Stadt, liefert uns im Casa de Iber\u00e1 ab und f\u00e4hrt wieder auf Arbeit w\u00e4hrend wir uns \u00fcber die n\u00e4chsten Tage informieren, denn wir wollen in den Nationalpark Iber\u00e1. Claudia f\u00fchrt uns durch das Nationalparkhaus, berichtet uns von den endemischen Arten, wie die gef\u00e4hrdeten Tiere wieder vermehrt werden und wir d\u00fcrfen uns ein Video \u00fcber die Gr\u00fcndung vor 25 Jahren anschauen. Die Gr\u00fcnder von &#8220;The North face&#8221; und &#8220;Patagonia&#8221;, die Naturliebhaber und leidenschaftliche Bergsteiger sind und schon in Patagonien viele Nationalparks, wie zum Beispiel den &#8220;Perrito Moreno&#8221; gegr\u00fcndet haben, waren vor 25 Jahren das erste Mal hier und haben sich in den Ort verliebt. Mehrere Male bekomme ich w\u00e4hrend des Filmes G\u00e4nsehaut. Es ist einfach zu sch\u00f6n, die Leidenschaft zu sehen, mit der Naturfreunde ihre Liebe zu Flora und Fauna zeigen. Eine Vorinformation ist super, denn sp\u00e4testens jetzt konnte ich Anna davon \u00fcberzeugen, den schweren Weg auf uns zu nehmen. Die letzten Tage war sie noch skeptisch, aber jetzt kann sie es kaum erwarten. Zum Abschied sollen wir noch warten und bekommen von Claudia 2 Poster, eines mit Capibara und eines mit einem Ara. Wir waren viel l\u00e4nger hier als geplant, aber haben nun alle Informationen zusammen, die wir wollten. Auch \u00fcber eine besondere Art Wandbilder zu machen, haben wir noch kennen gelernt. Typisch f\u00fcr diese Region ist das &#8220;Esgrafiado&#8221;. Hierbei entstehen durch Herauskratzen aus verschiedenfarbig \u00fcbereinander geschichteten Zementschichten die Wandbilder. Eines davon hat es zum Foto des Tages geschafft. Als n\u00e4chstes geht es ins Museum der Handwerksk\u00fcnste. Auch hier werden wir wieder kostenlos herumgef\u00fchrt und schauen uns alles an, was man so aus Weide, Leder, Wolle, Holz oder Silber fertigen kann. Weiter geht es zum Museum f\u00fcr lokale Geschichte, was leider geschlossen hatte. Im Reisef\u00fchrer hatte Anna au\u00dferdem eine Adresse gefunden, in der Chamam\u00e9, gespielt und getanzt wurde, also gingen wir anschlie\u00dfend dort hin. Als wir ankamen stellte sich die Lokation allerdings als gew\u00f6hnlicher Musikladen heraus. Wir waren also f\u00fcr eine Sekunde entt\u00e4uscht, lachten eine Minute dar\u00fcber und mussten uns dann f\u00fcr die n\u00e4chste Stunde neue Pl\u00e4ne machen. Ein Museum hatten wir noch nicht besucht, also ging es wieder zur\u00fcck und wir schauten uns noch das Museum der sch\u00f6nen K\u00fcnste an. Witzigerweise fing unsere Aufmerksamkeit nicht die Kunst an der Wand, sondern der Klang einiger Stimmen, aus einem Raum des Museums. Extrem klare Frauenstimmen, hatten gerade Gesangsproben. Wir standen als einfach nur da und lauschten. Als die F\u00fc\u00dfe anfingen weh zu tun, beschlossen wir, zu gehen und im Dunkeln den bekannten weg entlang der K\u00fcste nach vorn zu gehen. Ein kurzer Hinweis an Horacio und der n\u00e4chste Treffpunkt war ausgemacht. Dass ich meine Br\u00fccke nochmal im Dunkeln zu Gesicht bekam, trafen wir uns genau hier. Er kam von der Arbeit und sammelte uns wieder mit dem Auto ein. Ungeplant und doch Punkt neun Uhr, waren wir zum Ansto\u00df zur\u00fcck in der Wohnung. Argentinien gegen Brasilien. Es ist ein Qualifizierungsspiel f\u00fcr die WM 2026, gespielt wird in Buenos Aires, dementsprechend gut ist die Stimmung, welche sich nach 12 Minuten noch verbesserte, da es schon 2:0 stand. Das Stadion tobte und wir bekamen Hunger. Horacio bat uns einen Burger an, aber ich wusste, dass wir noch Reste vom Gulasch hatten. Was f\u00fcr eine Frage? Das ist keine Frage. Argentinien kann die Spielqualit\u00e4t halten und gewinnt am Ende mit 4:1. Als ich den Kommentator verstehe und er meint, dass Brasilien das letzte Mal so hoch verloren hat, sei gegen Deutschland in der WM 2014 gewesen, muss ich dezent anfangen zu lachen und klatschen. Erinnerungen werden wach&#8230; Argentinien ist somit sicher bei der n\u00e4chsten WM dabei, was mit einem gro\u00dfen Feuerwerk gefeiert wird.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Fr\u00fchst\u00fcck lag heute in meinen H\u00e4nden, da Horacio heute arbeiten musste und bereits aus dem Haus war, als wir aus den Betten kullerten. Um Anna davon zu \u00fcberzeugen, dass Bananen doch schmecken, machte ich heute Bananen-Pancakes f\u00fcr uns. Und tats\u00e4chlich schmeckten sie ihr. 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