{"id":2488,"date":"2025-03-11T03:20:48","date_gmt":"2025-03-11T02:20:48","guid":{"rendered":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/?p=2488"},"modified":"2025-03-11T13:32:14","modified_gmt":"2025-03-11T12:32:14","slug":"weingut-fahrrad-schlecht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/2025\/03\/11\/weingut-fahrrad-schlecht\/","title":{"rendered":"Weingut, Fahrrad schlecht"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"577\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/PXL_20250310_153926827-577x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2487\" srcset=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/PXL_20250310_153926827-577x1024.jpg 577w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/PXL_20250310_153926827-169x300.jpg 169w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/PXL_20250310_153926827-768x1363.jpg 768w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/PXL_20250310_153926827-866x1536.jpg 866w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/PXL_20250310_153926827-1154x2048.jpg 1154w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/PXL_20250310_153926827-600x1065.jpg 600w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/PXL_20250310_153926827-scaled.jpg 1443w\" sizes=\"auto, (max-width: 577px) 100vw, 577px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Punkt 9 wollten wir uns treffen, um mit unserer Radtour zu starten, doch daraus wurde nichts. Stattdessen traf Felix erst um 10 ein und hatte auch noch nicht, wie ausgemacht, gefr\u00fchst\u00fcckt. Also machte ich ihm noch schnell Fr\u00fchst\u00fcck und halb 11 konnte es endlich losgehen. 24 km lagen vor uns bis wir die erste Bodega\/Winzerei erreichten, welche auch nur bis um 12 ge\u00f6ffnet hatte. Nat\u00fcrlich musste sich Felix auf dem Weg noch einen Dorn einfahren und bekam einen Platten. Ich fragte mich durch, machte den n\u00e4chsten Fahrradladen zum flicken aus, der aber geschlossen war. Ein Telefonat und 5 Minuten sp\u00e4ter stand der Besitzer auf der Matte und reparierte uns den Reifen. W\u00e4hrenddessen hatte ich auch schon mit der Winzerei telefoniert und klar gemacht, dass sie bis 12:30 Leute in Empfang nehmen. Also hatten wir doch noch eine Chance unseren bereits erstandenen Winepass dort einzul\u00f6sen. 10 Minuten vor Schluss kamen wir v\u00f6llig ausgepowert bei unserem ersten Halt an, weil wir nat\u00fcrlich ordentlich in die Pedalen getreten haben, um es zu schaffen. Beim Casa Vigil angekommen, kamen wir uns erstmal v\u00f6llig underdressed vor. Alle waren schick gekleidet und wir liefen v\u00f6llig k.o. in unseren Fahrradklamotten \u00fcber das Gel\u00e4nde. Aber auch wir bekamen unseren Wein, suchten uns ein bequemes Pl\u00e4tzchen und ruhten uns erstmal etwas aus, bevor wir das Gel\u00e4nde etwas unter die Lupe nahmen, zwischen Oliven-, Quitten- und Orangenb\u00e4umen langliefen und vom Aussichtspunkte die Sicht auf die Weinreben genossen. Ich schoss das heutige Foto des Tages und wir machen uns weiter. 14 km lagen diesmal vor uns. Weil Felix sein Hintern weh tat, tauschten wir Fahrr\u00e4der. Nachdem wir bei einem Minimarkt anhielten unseren Mittagssnack zu uns genommen hatten und weiter f\u00fchren, keuchte er irgendwann hinter mir her, er br\u00e4uchte eine Pause. Ich blieb also im Schatten stehen, er kam nach, hielt neben mir und ich h\u00f6rte nur ein: &#8220;Oh, nein!&#8221;. Bevor ich ausgesprochen hatte, dass er den Dorn nicht heraus ziehen sollte, hatte er ihn schon in der Hand und die Luft aus dem Vorderrad zischte uns um die Ohren. Felix, das war nicht deine schlauste Idee. Wir sahen zu, wir der Reifen platt wurde. Jetzt hatte er seine Pause. Da wir ordentlich weit weg vom Schuss waren hie\u00df es nun ein weiteres Mal, wer sein Fahrrad liebt der schiebt. Um den Mantel und Schlauch nicht zu verlieren, mussten wir das Rad mit Vorderrad in der Luft schieben. Irgendwann sah ich Felix an, dass er nicht mehr konnte, also \u00fcbernahm ich wieder und wir erreichten 15:30 Uhr, 2,5 Stunden nach Ladenschluss die n\u00e4chste Vi\u00f1era, Familia Cassone. Hier war absolut nichts mehr los. Ich fragte mich durch, fing beim Bauern an, der die Reben bearbeitete, ging einmal durch die Produktionshalle und kam im Labor an, wo der Wein final verkosten wurde, um nach einem Gl\u00e4schen Wein zu fragen, wie wir es gebucht haben. Konnte ja keiner wissen, das Felix heute das Pech mit L\u00f6ffeln gefressen hatte. \u00dcblich f\u00fcr ein Familienunternehmen, waren alle ganz aufgeschlossen unserer viel zu sp\u00e4te. Ankunft gegen\u00fcber. Anders als normal \u00fcblich bekamen wir jeder ein leeres Weinglas in die Hand gedr\u00fcckt und gingen dann durch die Halle mit den 250 hl F\u00e4ssern und probierten von jedem einmal, mussten die Weine beschreiben, bekamen eine richtige Verk\u00f6stigung mit Erkl\u00e4rung und allem. Ohne auch nur unser Ticket kontrolliert zu haben, nahmen sie uns auf und boten uns mehr, als wir je erwartet haben. Wir durften uns noch anschauen, wie die F\u00e4sser gereinigt werden, wie der Wein in die Flaschen abgef\u00fcllt wird und wo er gelagert wird. Zu guter Letzt w\u00fcrden wir noch dem Hausmeister des Hauses vorgestellt. Wir f\u00fchren einmal durch die Weinhalle mit unserem kaputten Rad und direkt dort, wurde uns geholfen und der Reifen repariert. Man h\u00f6rt es vielleicht schon raus, aber die Familia Cassone ist mein absolutes Highlight am heutigen Tage gewesen. Nicht wissend mit welchen Worten und Gesten wir uns bedanken sollen, verabschieden wir uns von allen und sind wieder fahrend unterwegs. Die n\u00e4chste Winzerei ist direkt daneben und da sie bis 17 Uhr ge\u00f6ffnet hat, haben wir diesmal auch kein Zeitproblem. Wir bekommen unser Gl\u00e4schen und chillen uns aufs Sofa in den Schatten und verquatschen uns. Wir sind wirklich ziemlich k.o.. Nachdem wir genug Energie gesammelt haben, rappeln wir uns nochmal auf. Winzerei Nummer 4 am heutigen Tage ist Alta Vista, wo ich damals schon mit UV vor etwa einem Jahr gewesen bin, aber auch diese hat seit bereits 2,5 Stunden geschlossen. Nach unserer Erkl\u00e4rung, bekommen wir die Option, morgen wieder zu kommen und unser Glas Wein dann zu genie\u00dfen. Da wir keine andere Wahl haben, gehen wir den Deal ein und sind wieder weg. Ab jetzt geht es nur noch zur\u00fcck, etwa 18 km. Mendoza hat extrem viele Radwege und so k\u00f6nnen wir den R\u00fcckweg richtig genie\u00dfen mit Blick auf die Anden im Hintergrund. Das Wetter hat heute auch super mitgespielt. Was f\u00fcr ein verr\u00fcckter Tag. Wir geben Felix sein Fahrrad ab, ich habe ja das von Gero bekommen. Jetzt holen wir nur noch den Schl\u00fcssel im Mercado Central bei Gero ab und schleichen dann nach Hause. Irgendwann denken wir uns, dass wir den Schl\u00fcssel gar nicht h\u00e4tten holen brauchen, so langsam sind wir unterwegs. Am Ende kommen wir 10 Minuten vor Gero zu Hause an, was schon sehr krass ist, da wir sonst nicht mal die H\u00e4lfte der Zeit f\u00fcr diesen Weg brauchten. Zum Abendessen habe ich mir Asado ruso gew\u00fcnscht. Gero bringt es mir also bei und wir f\u00fcllen unsere Energiereserven mit gutem Essen wieder auf. Das Rezept werde ich euch, sobald verf\u00fcgbar, unten verlinken. Mit vollen M\u00e4gen fielen wir dann nach einem v\u00f6llig verr\u00fcckten Tag in die Betten.<\/p>\n\n\n\n<p>Rezept Asado ruso: <a href=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/2025\/03\/11\/asado-ruso\/\">https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/2025\/03\/11\/asado-ruso\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Punkt 9 wollten wir uns treffen, um mit unserer Radtour zu starten, doch daraus wurde nichts. 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