{"id":2456,"date":"2025-03-05T02:19:13","date_gmt":"2025-03-05T01:19:13","guid":{"rendered":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/?p=2456"},"modified":"2025-03-05T02:19:31","modified_gmt":"2025-03-05T01:19:31","slug":"die-ruhe-nach-dem-sturm","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/2025\/03\/05\/die-ruhe-nach-dem-sturm\/","title":{"rendered":"Die Ruhe nach dem Sturm"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"592\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/PXL_20250304_1746116152-592x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2455\" srcset=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/PXL_20250304_1746116152-592x1024.jpg 592w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/PXL_20250304_1746116152-173x300.jpg 173w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/PXL_20250304_1746116152-768x1329.jpg 768w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/PXL_20250304_1746116152-888x1536.jpg 888w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/PXL_20250304_1746116152-1184x2048.jpg 1184w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/PXL_20250304_1746116152-600x1038.jpg 600w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/PXL_20250304_1746116152-scaled.jpg 1480w\" sizes=\"auto, (max-width: 592px) 100vw, 592px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Das erste, was ich heute von Felix zu h\u00f6ren bekam, als ich gerade aufwachte, war ein verkratzt es: &#8220;Hast du Wasser?&#8221; Also war das erste was ich heute machte erstmal Wasser filtern, um dem lieben Kater Einheit zu gew\u00e4hren. Danach gab es Fr\u00fchst\u00fcck und die Taschen m\u00fcssten schon wieder gepackt werden. Gottseidank d\u00fcrfen wir uns nach unserem Checkout noch im Hostel Colour House aufhalten und in den Gemeinschaftsr\u00e4umen beziehungsweise im Innenhof entspannen, die Zeit vertr\u00f6deln, lesen und unsere Tageb\u00fccher von gestern schreiben. P\u00fcnktlich zur Mittagszeit geht es wie versprochen nochmal in den Mercado zu Mamita Sonita unser leckeres Choripan abholen. Sie freute sich redlich \u00fcber unsere Gesichter. Nach einer weiteren Ration von der Safttheke war Felix gest\u00e4rkt genug, dass wir ein wenig durch die Stadt schlendern konnten. Heute lag Rauch in der Luft. Der Grund daf\u00fcr war, dass in fast jedem Hauseingang oder auch direkt vor den Marktst\u00e4nden kleine Feuer gelegt waren. Heute am letzten Tag des Karnevals stand Pachamama im Vordergrund. Die Weihfeuer waren da, um Mutter Erde zu ehren, um Verbundenheit und W\u00fcrdigung zu beweisen. So h\u00e4tte man die Luft in der Markthalle heute schneiden k\u00f6nnen, so verraucht war es. Man will es sich ja nicht verschmerzen. Einige Opfergaben wie Blumen, Geld oder Zigaretten fanden sich teilweise in den Feuern oder man streute Bl\u00fctenbl\u00e4tter vor die H\u00e4user. Im Allgemeinen traute man der Ruhe heute allerdings absolut nicht \u00fcber den Weg. Die vielen kaputten Wasserbomben, die die Stra\u00dfen bunt f\u00e4rben, erinnern st\u00e4ndig daran, was hier gestern los war. Die Stadt ist quasi ein Schlachtfeld von Spa\u00df und Freude. Als einziges sauber geblieben ist der Plaza de Armas, der auf dem heutigen Foto des Tages zu sehen ist und welcher gestern strikt mit Polizeikontrollen und Stra\u00dfensperren abgesperrt war. Unser Weg f\u00fchrt uns heute zum Friedhof von Sucre, welcher besonders sch\u00f6n sein soll. Kein Restaurant hat ge\u00f6ffnet, jedes Museum ist geschlossen und so kommt es auch, dass selbst der Friedhof verschlossen ist. Wir stehen vor einem riesigen Eisentor und m\u00fcssen leider wieder umdrehen. Wir waren 2 Tage in Sucre und haben sicher ein v\u00f6llig anderes Sucre kennengelernt, als das es sonst ist. Es gab einige Touristen, die sich in unserem Hostel beschwert haben, dass absolut nichts ge\u00f6ffnet ist oder stattfindet. Aber es ist nun mal Karneval. Wenn man reist, muss man sich anpassen und den Moment genie\u00dfen und wenn gerade Karneval ist, dann sollte man den am Besten mitnehmen. Die M\u00f6glichkeiten beim Schopf nehmen, die einem geboten werden und genau das haben wir gemacht und deshalb ist Felix heute etwas wehleidig unterwegs. &#8220;Ich m\u00f6chte Pizza&#8221;, 5 Minuten sp\u00e4ter &#8220;Ich m\u00f6chte ein richtig sch\u00f6nes Steak&#8221; und wieder 5 Minuten sp\u00e4ter ist es ein D\u00f6ner. Aber all das kann er heute nicht bekommen. Dass der Markt offen war, war schon Gl\u00fcck, da er nachdem wir gegangen war auch schloss. Bevor es zum Busbahnhof geht, k\u00f6nnte uns unser Hostelbetreiber doch noch das eine Fast-Food-Restaurant verraten, was heute ge\u00f6ffnet hatte, somit gab es doch noch Abendessen. Mit dem Taxi ging es dann zum Busbahnhof, wo wir etwas Schwierigkeiten hatten, den Bus zu finden, aber nach etwas nachfragen, waren wir dann doch richtig. Punkt acht nach Plan starteten wir unseren Weg nach Tupiza und hatten auf unserem Weg raus aus Sucre doch noch den ein oder anderen Karnevalsumzug mit den letzten \u00dcberlebenden vor uns. Unglaublich, wie manche 3 volle Tage durchfeiern und -tanzen k\u00f6nnen. F\u00fcr uns reicht es erstmal mit dem L\u00e4rm und es geht 8 Stunden ruhig durch die Nacht \u00fcber die Stra\u00dfen von Bolivien.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das erste, was ich heute von Felix zu h\u00f6ren bekam, als ich gerade aufwachte, war ein verkratzt es: &#8220;Hast du Wasser?&#8221; Also war das erste was ich heute machte erstmal Wasser filtern, um dem lieben Kater Einheit zu gew\u00e4hren. Danach gab es Fr\u00fchst\u00fcck und die Taschen m\u00fcssten schon wieder gepackt werden. 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