{"id":2363,"date":"2025-02-16T03:09:13","date_gmt":"2025-02-16T02:09:13","guid":{"rendered":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/?p=2363"},"modified":"2025-02-26T18:06:53","modified_gmt":"2025-02-26T17:06:53","slug":"uber-den-dachern-der-stadt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/2025\/02\/16\/uber-den-dachern-der-stadt\/","title":{"rendered":"\u00dcber den D\u00e4chern der Stadt"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"392\" src=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/PXL_20250215_200212851.PANO2_-1024x392.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2362\" srcset=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/PXL_20250215_200212851.PANO2_-1024x392.jpg 1024w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/PXL_20250215_200212851.PANO2_-300x115.jpg 300w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/PXL_20250215_200212851.PANO2_-768x294.jpg 768w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/PXL_20250215_200212851.PANO2_-1536x588.jpg 1536w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/PXL_20250215_200212851.PANO2_-2048x783.jpg 2048w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/PXL_20250215_200212851.PANO2_-600x230.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Heute muss ich zum Flughafen von La Paz, also nach El Alto. Nicht, weil ich fliegen m\u00f6chte, sondern weil ich heute Besuch aus der Heimat bekomme. Da La Paz in einer Art Kessel liegt und El Alto ungef\u00e4hr 500 hm h\u00f6her liegt, geh\u00f6ren Seilbahnen zum \u00f6ffentlichen Verkehrsmittel von La Paz. Heute komme ich also das erste Mal zu der Gelegenheit diese zu nutzen. Ich laufe also, da es in Str\u00f6men regnet geschwind zur Station San Jos\u00e9 der violetten Seilbahn. Kaufe mir da ein Ticket f\u00fcr eine Fahrt, die mir 3 Bolivianos kostet (keine 50 Cent) und bin schon in der Gondel. Es steigt noch ein weiterer Mann ein, mit dem ich ein Pl\u00e4uschchen anfange. Er berichtet mir, wo ich am Besten aussteige und wie ich dann zum Flughafen weiter komme. Alles wird also genau so gemacht und als ich am Flughafen ankomme und ihn gerade betrete, kommt mir auch schon Felix entgegen. Super Timing. Wir wollen genauso wieder zur\u00fcck aber die Flughafentaxis zur Seilbahn verlangen unglaublich teure Preise, also enden wir wieder in einem Collectivo ins Stadtzentrum. Wir steigen aus, ein Kind winkt mir, ich winke zur\u00fcck und sie sagt, dass ich einer sehr h\u00fcbsche Brasilianerin sei. Das gef\u00e4llt mir. Wir gehen weiter zum Hostel, den Berg hinauf. Felix merkt die H\u00f6he schon jetzt sehr. Also gaaaaaanz langsam machen! Im Hostel packe ich, wir spielen ein wenig Billiard, sprechen den ungef\u00e4hren Plan unserer gemeinsamen Zeit, wir haben genau einen Monat, ganz grob mit ganz vielen Eventualit\u00e4ten ab, denn wir wissen ja nicht, wann und ob ich Biesti wieder bekomme. Zum Mittag treffen wir uns mit den anderen Gipfelsiegern meiner Truppe Billy, Harm und Luca in einem ziemlich guten Restaurant, um unseren Erfolg zu feiern. Es gibt ein 3-G\u00e4nge-Men\u00fc, zur Vorspeise Lama-Tartar, also rohes Fleisch, was in S\u00fcdamerika schon Vertrauen bedeutet, aber als das ganze noch mit einem rohen Ei serviert wird, m\u00fcssen wir fast so tapfer sein, wie gestern an einigen Stellen auf dem Weg zum Gipfel. Als wir den ersten Bissen probieren, verschmelzen wir fast dahin, da es so lecker ist. Zum Hauptgang nehme ich Nudeln mit gegrillten Garnelen und zum Abschluss eine Variation des roten Samtkuchen im Glas. Alles unglaublich lecker und f\u00fcr 70 Bolivianos ein super Angebot. Satt gegessen verabschieden wir uns alle kr\u00e4ftig. Wir haben ein unglaublich pr\u00e4gendes Erlebnis miteinander geteilt und waren eine super Truppe, die einen starken Zusammenhalt hatte und sich gegenseitig bis zum Gipfel motiviert hat und auch danach noch f\u00fcreinander da war. Danach ging es wieder ins Hostel, die Sachen schnappen und da ich noch immer einen Kartoffelsack mit Sachen, die nach Deutschland sollen, dabei habe und es Felix mittlerweile auch gar nicht mehr so gut h\u00f6hentechnisch geht, nehmen wir uns ein Taxi in unser AirBnb, das Felix in weiser Voraussicht, dass er sich die ersten Tage gut ausruhen muss, gebucht hat. Wow, bin ich hier noch in Bolivien? Die Welt ist so unf\u00e4hr. Wir haben eine ganze Wohnung nach europ\u00e4ischem Standard, w\u00e4hrend die Coca-kauende Omi in der Gosse um Nahrung bettelt. Auf dem Weg habe ich auch wieder etwas Coca f\u00fcr Felix gekauft und mache direkt erstmal einen Tee, w\u00e4hrend er sich schon hinlegt. Die Wohnung ist im 16. Stock, was eine sch\u00f6ne Aus- und \u00dcbersicht \u00fcber La Paz verschafft, die ich mit dem heutigen Foto des Tages direkt aus unserem Fenster heraus, festgehalten habe. Den gesamten Nachmittag ruhen wir uns aus, da auch mir die Ruhe nach diesem immer noch v\u00f6llig unglaublichen Ereignis gut tut. Zum Abendessen treibt es uns nochmal heraus und danach geht es auch direkt wieder ins Bett.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute muss ich zum Flughafen von La Paz, also nach El Alto. Nicht, weil ich fliegen m\u00f6chte, sondern weil ich heute Besuch aus der Heimat bekomme. Da La Paz in einer Art Kessel liegt und El Alto ungef\u00e4hr 500 hm h\u00f6her liegt, geh\u00f6ren Seilbahnen zum \u00f6ffentlichen Verkehrsmittel von La Paz. 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