{"id":2350,"date":"2025-02-14T00:49:42","date_gmt":"2025-02-13T23:49:42","guid":{"rendered":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/?p=2350"},"modified":"2025-02-26T18:41:27","modified_gmt":"2025-02-26T17:41:27","slug":"huyana-potosi-tag-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/2025\/02\/14\/huyana-potosi-tag-2\/","title":{"rendered":"Huyana Potos\u00ed: Tag 2"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/IMG-20250214-WA0113-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2352\" srcset=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/IMG-20250214-WA0113-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/IMG-20250214-WA0113-300x225.jpg 300w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/IMG-20250214-WA0113-768x576.jpg 768w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/IMG-20250214-WA0113-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/IMG-20250214-WA0113-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/IMG-20250214-WA0113-600x450.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>5:15 klingelte der Wecker. Was wir gestern nicht machen konnten, holen wir heute nach. Das Wetter ist perfekt. Zun\u00e4chst gibt es aber erstmal das beste Fr\u00fchst\u00fcck, was ich seit langem in S\u00fcdamerika hatte, Pancakes, M\u00fcsli mit frischen Erdbeeren, Bananen, Apfel und Joghurt. Punkt 6 starten wir mit unserem Aufstieg zum alten Gletscher. Schon bald wird uns warm, nachdem die Nacht ziemlich kalt war. Noch etwas hin und wir schwitzten. Die Sonne gab heute Morgen alles. Am Gletscher angekommen, zogen wir unsere Steigeisen an und bekamen Unterricht im Bergsteigen. Uno, dos, tres. Immer zuerst den Eispickel in den Hang rammen und dann mit den F\u00fc\u00dfen nachsteigen. wir lernen 3 verschiedene Techniken aufzusteigen und 2 abzusteigen. Uno, dos, tres, geht es in unseren K\u00f6pfen. Als wir alle die Pr\u00fcfung bestanden haben, geht es in die Seilschaft und wir steigen etwas weiter am Gletscher auf. Irgendwann trennt sich Carlo, unser Guide, von uns, steigt weiter auf und wir gehen geradeaus weiter. Irgendwann kommt von oben ein Seil herunter. Jeder wei\u00df, was das bedeutet. Es geht ans Eisklettern. Ich bin aufgeregt, schon immer wollte ich das mal ausprobieren. Da ich Klettererfahrung habe, bin ich die Erste, die dran ist. Ich bekomme 2 Eispickel in die Hand gedr\u00fcckt und man vertraut mir. Die 2 Pickel werden m\u00f6glichst weit \u00fcber mir in den Gletscher geschlagen, danach folgen die Steigeisen an meinen Schuhen. Auf den F\u00fc\u00dfen aufstehen, die Pickel aus dem Eis bekommen und wieder weiter oben reinhauen. Ich bin sehr \u00fcberrascht, wir gut das geht und wie einfach es mir f\u00e4llt. Das ist deutlich einfacher als klettern am Fels. Das Schwierigste ist eigentlich, die Eispickel immer aus dem Eis herauszubekommen. Oben angekommen, darf ich kurz die Aussicht genie\u00dfen, lasse mich ins Seil fallen und werde herunter gelassen. Nun sind die anderen beiden dran. Sie tun sich etwas schwerer, aber auch bei ihnen klappt es am Ende gut. Ich muss Carlo noch sichern, als er aufsteigt, um das Seil wieder einzuholen. Die Aussichten sind einfach nur der Hammer. Das Wetter ist super, die verr\u00fcckten M\u00f6wen fliegen uns um die Ohren, w\u00e4hrend wie immer wieder h\u00f6ren, wie St\u00fccke vom Fels oder Gletscher abbrechen. Gut, dass wir au\u00dferdem einen Helm tragen. Wir steigen wieder ab und kommen wieder am Basecamp an. Einen hei\u00dfen Tee sp\u00e4ter, packen wir unsere R\u00fccks\u00e4cke mit allem voll, was wir haben, Wasser, Snacks, Kleidung, Schlafs\u00e4cke und sonstige Ausr\u00fcstung. Sie sind ordentlich schwer, aber alles muss sp\u00e4ter mit ins High Camp. Nachdem wir Mittag gegessen haben und wir alle viel zu voll sind, geht es auch schon wieder los, 500 m in die H\u00f6he mit einem ordentlichen Anstieg. Carlos gibt das Tempo vor, langsam aber sicher tasten wir uns voran. Die Herzen und Atemfrequenzen rasen. Immer wieder machen wir kurze Pausen, um nicht jetzt schon einen Sauerstoffmangel zu erleiden. \u00dcber die Felsen geht es treppenartig nach oben. Ich bin froh, dass ich meine Wanderst\u00f6cke dabei habe. Den anderen tun jetzt schon die Knie und H\u00fcften weh. Bei mir schl\u00e4gt nur das Asthma zu. Es schneit die ganze Zeit, auch die Sicht hat sich v\u00f6llig zugezogen. Doch irgenwann sind wir da, im High Camp &#8220;The Rocks&#8221; auf 5130 hm. Wir frieren alle, also gibt es direkt wieder einen Tee. Da ich letzte Nacht so gefroren habe, habe ich au\u00dferdem einen dickeren Schlafsack bekommen, der leider auf dem Weg nach oben nass geworden ist. Mit den Gasheizer, wird alles getrocknet, was auch in der H\u00fctte ein angenehmeres Klima schafft. Wir k\u00f6nnen nun gottseidank nicht mehr unseren Atem sehen. Da wir gestern einen Tag verloren haben, sto\u00dfen noch 2 weitere Wandertouristen, einen Australier und eine Japanerin, zu uns mit 2 weiteren Guides, da es pro 2 Touristen, einen Guide braucht. Wir sind jetzt also 5 Touris und 3 Guides. Au\u00dferdem trafen wir die anderen 12 Touris, die letzte Nacht den Gipfel in Angriff genommen hatten. Neugierig fragten wir sie aus, wie es war. Von 12 Leuten, haben nur 3 den Gipfel erreichen k\u00f6nnen. Wir sind erschrocken. Wir nehmen uns vor, dass wir es alle schaffen, allein, um die Statistik zu verbessern. Nachdem wir uns alle etwas ausgeruht haben, ein Mittagsschlaf wurde uns verboten, gibt es auch schon Abendessen. Danach noch das Briefing und die Gruppeneinteilung f\u00fcr die Nacht, ich soll allein mit Guide laufen, da wir eine ungerade Zahl sind und wir packen wieder unsere R\u00fccks\u00e4cke f\u00fcr die Erklimmung des Potos\u00ed. Ab 18 Uhr geht es in die Betten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>5:15 klingelte der Wecker. Was wir gestern nicht machen konnten, holen wir heute nach. Das Wetter ist perfekt. Zun\u00e4chst gibt es aber erstmal das beste Fr\u00fchst\u00fcck, was ich seit langem in S\u00fcdamerika hatte, Pancakes, M\u00fcsli mit frischen Erdbeeren, Bananen, Apfel und Joghurt. Punkt 6 starten wir mit unserem Aufstieg zum alten Gletscher. 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