{"id":2298,"date":"2025-02-04T05:22:33","date_gmt":"2025-02-04T04:22:33","guid":{"rendered":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/?p=2298"},"modified":"2025-02-04T15:51:56","modified_gmt":"2025-02-04T14:51:56","slug":"weltwunder","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/2025\/02\/04\/weltwunder\/","title":{"rendered":"Weltwunder"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/PXL_20250203_113400509-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2300\" srcset=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/PXL_20250203_113400509-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/PXL_20250203_113400509-300x169.jpg 300w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/PXL_20250203_113400509-768x432.jpg 768w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/PXL_20250203_113400509-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/PXL_20250203_113400509-2048x1152.jpg 2048w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/PXL_20250203_113400509-1160x653.jpg 1160w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/PXL_20250203_113400509-600x338.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Nach einem sehr kurzen Schlaf geht es um 4 aus den Federn. Schnell Sachen packen, Wasser auff\u00fcllen, Stirnlampe auf und 4:30 Uhr starten wir mit unserer heutigen Wanderung. Nicht lange und die ersten Kleidungsst\u00fccke fallen. Aus Aguas calientes heraus und schon gibt es die erste Ticketkontrolle. Ab 5 Uhr ist die Br\u00fccke, die \u00fcber den Rio Urubamba f\u00fchrt, ge\u00f6ffnet. Direkt danach beginnt der Aufstieg. Eine Stunde lang geht es die Treppen hinauf. Fast oben angekommen, f\u00e4hrt uns der erste komplett \u00fcberteuerte Bus fast \u00fcber den Haufen. Was alle anderen w\u00e4hrenddessen verpasst haben, ist der Sonnenaufgang hinter der Bergkette begleitet von Vogelgezwitscher. Als wir es v\u00f6llig durchgeschwitzt geschafft haben, wird uns kurz applaudiert, wir m\u00fcssen unsere R\u00fccks\u00e4cke abgeben, denn mit d\u00fcrfen wir nicht hinein, suchen uns noch einen Guide, verhandeln einen guten Preis mit ihm und kurz nach 6 Uhr k\u00f6nnen wir, wie auch auf unseren Tickets steht, mit Passkontrolle eintreten. Eine 3. Ticketkontrolle sp\u00e4ter, dass wir auch ja die richtige der 3 Routen nehmen, wie wir sie gekauft haben und wir sind drin, auf dem Gel\u00e4nde von Machu Picchu. Wir haben alle, Dank Nebensaison ohne langes Anstehen die beliebteste aller Routen bekommen, die 2b. Warum alles so strikt reguliert wird, l\u00e4sst uns Felix, unser Tourguide, gern wissen. Vor Covid haben t\u00e4glich bis zu 10.000 Touristen Machu Picchu besucht, wodurch das Gel\u00e4nde abgesunken ist. Heute d\u00fcrfen t\u00e4glich &#8220;nur&#8221; 5.600 Leute rein. Um 6 Uhr sind wir gottseidank die allerersten und k\u00f6nnen alles ganz in Ruhe und ohne Menschenmassen genie\u00dfen. Dass wir Felix hatte, fand ich Klasse, denn ich habe ihn L\u00f6cher in den Bauch gefragt. Er hatte aber auch auf jede Frage ein Antwort. Machu Picchu, welches in den Jahren 1450-1540 von den Inka aus wei\u00dfem Granit erbaut wurde, diente schlicht und ergreifend als Dorf. Wie bei den Inka \u00fcblich, wurden die D\u00f6rfer nach der Sonne ausgerichtet, was wir heute morgen, trotz Regenzeit, super sch\u00f6n beobachten konnten. Die Sonne musste nur hoch genug stehen und die paar Sonnenstrahlen die es zuerst \u00fcber den Berg schafften, trafen mitten ins Herz, in den Templo del Sol, den Sonnentempel. Wie jedes Dorf hatte Machu Picchu einen K\u00f6nig, den Inka. Dieser hatte mehrere Frauen und dementsprechend auch viele Kinder. Leider endete mit der Eroberung durch die Spanier das Inka-Dasein, da sie den letzten noch zu jungen Inka 1572 in Cusco t\u00f6ten lie\u00dfen. In Machu Picchu, welches gar nicht fertig gestellt wurde, gab es 90 H\u00e4user, in denen 600 Menschen lebten, welche vom Ackerbau auf ihren Terrassen, sowie von Meerschweinchen und Viscachas lebten. Viele G\u00fcter mussten \u00fcber die 45.000 km Inka-Trail geliefert werden. Kommuniziert wurde hierbei mit metallenen Spiegeln \u00fcber die Reflexion von Berg zu Berg. Die Kommunikation fand nicht nur zur Bestellung von G\u00fctern statt, sondern wurde auch verwendet, um sich gemeinsam gegen Feinde zu wehren. Feinde hierbei waren gar nicht die Spanier, sondern viel mehr einheimische Dschungel-St\u00e4mme. Da Machu Picchu 1572 verlassen w\u00fcrde, eroberte sich die Natur nach und nach alles wieder zur\u00fcck, was die Inka mit viel Pr\u00e4zision, Wissen und Geduld erschaffen hatten. 1911 kam dann ein amerikanischer Wissenschaftler auf seiner Reise am Fu\u00dfe von Machu Picchu vorbei und sah einige Ruinen, was ihn dazu veranlasste, hinaufzusteigen. Was er hier vortraf, waren 2 Familie, die hier lebten. Neugierig fragte er ihnen wiederum L\u00f6cher in den Bauch? Wie hei\u00dft dieser Ort? Keiner wusste es, &#8220;Aber wir nennen diesen Berg hier Huayna Picchu &#8211; junger Berg, weil er jung und sch\u00f6n aussieht und diesen Berg Machu Picchu &#8211; alter Berg, weil er alt und weise wirkt.&#8221; Der junger Berg ist der typische Berg, den ihr auf dem heutigen Foto des Tages sehen k\u00f6nnt. Das Dorf Machu Picchu, was wir heute kennen, steht also auf dem anderen. Wir lernen noch viel \u00fcber die Architektur und Lebensweise der Inka und zumindest ich bin positiv von allem \u00fcberrascht. Dass ich hier gerade eines der Sieben Weltwunder sehen darf, ist ein Privileg und wieder einmal bekomme ich mehrfach G\u00e4nsehaut, so beeindruckt bin ich von allem. Im Einklang mit der Natur leben, von der Natur lernen und sie Wert sch\u00e4tzen. Ich sp\u00fcre die Energie und bin froh keine Touristenmassen angetroffen zu haben. Machu Picchu hat sich gelohnt, ich wei\u00df gar nicht, warum ich \u00fcberlegt hatte, es nicht zu besuchen. Danach mussten wir uns die steilen Treppen wieder herunter qu\u00e4len, da keiner von uns den Bus bezahlen wollte und hiernach ging es, diesmal aber im Hellen, entlang der Bahnschienen am Urubamba-River entlang. Diesmal m\u00fcssten wir nicht, auf Tiere, die in der D\u00e4mmerung auf uns lauerten achten, sondern auf den Zug. Am Ende der Gleise wartete ein Collectivo auf uns, der uns in 5 Stunden wieder zur\u00fcck nach Cusco brachte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einem sehr kurzen Schlaf geht es um 4 aus den Federn. Schnell Sachen packen, Wasser auff\u00fcllen, Stirnlampe auf und 4:30 Uhr starten wir mit unserer heutigen Wanderung. Nicht lange und die ersten Kleidungsst\u00fccke fallen. Aus Aguas calientes heraus und schon gibt es die erste Ticketkontrolle. 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