{"id":2280,"date":"2025-02-01T01:39:32","date_gmt":"2025-02-01T00:39:32","guid":{"rendered":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/?p=2280"},"modified":"2025-02-01T01:43:17","modified_gmt":"2025-02-01T00:43:17","slug":"salcantay-trek-tag-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/2025\/02\/01\/salcantay-trek-tag-2\/","title":{"rendered":"Salcantay-Trek: Tag 2"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"594\" src=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/PXL_20250131_1332074322-1024x594.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2282\" srcset=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/PXL_20250131_1332074322-1024x594.jpg 1024w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/PXL_20250131_1332074322-300x174.jpg 300w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/PXL_20250131_1332074322-768x445.jpg 768w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/PXL_20250131_1332074322-1536x890.jpg 1536w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/PXL_20250131_1332074322-2048x1187.jpg 2048w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/PXL_20250131_1332074322-600x348.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Tag 2 auf dem Salcantay-Trek bedeutet gleichzeitig die \u00dcberquerung des Salcantay-Passes auf 4630 m. Dazu klingelte der Wecker um 5 Uhr, wobei der Hahn des Refugio Nacho auch schon flei\u00dfig am Kr\u00e4hen war. Nach einem reichhaltigen Fr\u00fchst\u00fcck, R\u00fchrei, Brot, K\u00e4se, Pancake und Marmelade machte ich mich direkt um 6 Uhr auf die Latschen. Einmal aus der Unterkunft heraus und um 90\u00b0 gedreht, w\u00fcrde ich von der unglaublich sch\u00f6nen Aussicht fast erschlagen. Sowohl Humantay, als auch Salcantay waren beide bis zum Gipfel klar zu sehen. Diese Aussicht hatte sich uns gestern verwehrt. Von unten jagte mich auch schon wieder der Nebel, der nach und nach die ganze Landschaft verschlang. Da ich so fr\u00fch unterwegs war, wurden auch gerade noch ein paar Pferde wieder nach oben getrieben, die f\u00fcr die m\u00fcden Tagestouristen nachher herhalten m\u00fcssen. Bei der ersten Weggabelung traf ich auf ein bekanntes Gesicht und wir gingen ein St\u00fcck zu zweit weiter. Der Salcantay verschwand langsam im Nebel. Gem\u00e4chlich stiegen wir auf. Mit jedem Meter w\u00fcrde es erst w\u00e4rmer und als man dann \u00fcber 4000m war, dann doch wieder k\u00e4lter. Der Weg f\u00fchrte \u00fcber viele kleine B\u00e4che, die Serpentinen hinauf, \u00fcber Ger\u00f6llfelder bis nach oben, wo ein ordentlicher Wind pfiff und ich zu Handschuhen und M\u00fctze greifen musste. Nun war man dem Salcantay ganz nahe. So nahe, dass man st\u00e4ndig irgendwelche Felsst\u00fcrze oder Gletscherabbr\u00fcche h\u00f6rte und doch so fern, das man nichts davon abbekam. Das Ger\u00e4usch muss man sich ungef\u00e4hr wie ein extrem lauten und langen Donner vorstellen, der einen aus v\u00f6lliger Ruhe erschreckt. Jetzt war man oben. Und k\u00f6nnte den Abstieg in Angriff nehmen, denn nach etwa 800m, die man in die H\u00f6he gestiegen war, folgte nun ein Abstieg von 1800m. Auch des Bild \u00e4nderte sich zunehmend. Anfangs lief man noch \u00fcber eine Felslandschaft mit viel Ger\u00f6ll sp\u00e4ter \u00fcner eine Ebene mit wei\u00df-roten Steinen, die v\u00f6llig unecht aussahen und umso weiter man nach unten kam, umso gr\u00fcner w\u00fcrde es. Auch die Tierwelt ver\u00e4nderte sich. W\u00e4hrend ich im Ger\u00f6ll mal wieder 2 Viscachas ersp\u00e4hte, kamen unten wieder viele bunte Schmetterlinge, V\u00f6gel und sogar eine Schlange zu Gesicht. Wo ein Gletscher ist, ist auch immer viel Schmelzwasser und deshalb bin ich heute richtig viel durch Fl\u00fcsse gewatet, konnte alle 50 m einen weiteren Wasserfall an der gegen\u00fcberliegenden Felsw\u00e4nde ausmachen und wurde immer von einem gr\u00f6\u00dferem Strom unten im Tal begleitet. In der letzten Stunde wurde es dann wieder so warm, dass ich selbst im T-Shirt davon gelaufen bin. Umso froher war ich, als ich nach 8 Stunden wandern, an meiner Unterkunft dem Samana Wasi in Chaullhuay ankam und direkt unter die kalte Dusche h\u00fcpfen konnte. Danach wurde sich nur noch ausgeruht. Auch heute ist die Unterkunft wieder sehr leer. Regenzeit hei\u00dft auf dem Salcantay-Trek, wenig Leute. Der Weg, der in der Hochsaison mit bis zu 1000 Wanderern pro Tag v\u00f6llig \u00fcberlaufen ist, hat heute, wenn es hoch kommt, 50 Leute gesehen. Heute habe ich auch erfahren, dass der Weg ab Februar gesperrt ist. Ich habe also mal wieder richtig Gl\u00fcck gehabt, ihn 2 Tage vorher angefangen zu haben, um ihn so in aller Ruhe genie\u00dfen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tag 2 auf dem Salcantay-Trek bedeutet gleichzeitig die \u00dcberquerung des Salcantay-Passes auf 4630 m. Dazu klingelte der Wecker um 5 Uhr, wobei der Hahn des Refugio Nacho auch schon flei\u00dfig am Kr\u00e4hen war. Nach einem reichhaltigen Fr\u00fchst\u00fcck, R\u00fchrei, Brot, K\u00e4se, Pancake und Marmelade machte ich mich direkt um 6 Uhr auf die Latschen. 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