{"id":2247,"date":"2025-01-28T01:04:12","date_gmt":"2025-01-28T00:04:12","guid":{"rendered":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/?p=2247"},"modified":"2025-01-28T01:04:42","modified_gmt":"2025-01-28T00:04:42","slug":"choquequirao-trek-tag-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/2025\/01\/28\/choquequirao-trek-tag-5\/","title":{"rendered":"Choquequirao-Trek: Tag 5"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"576\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/PXL_20250127_1724499572-576x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2253\" srcset=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/PXL_20250127_1724499572-576x1024.jpg 576w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/PXL_20250127_1724499572-169x300.jpg 169w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/PXL_20250127_1724499572-768x1365.jpg 768w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/PXL_20250127_1724499572-864x1536.jpg 864w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/PXL_20250127_1724499572-1152x2048.jpg 1152w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/PXL_20250127_1724499572-600x1067.jpg 600w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/PXL_20250127_1724499572-scaled.jpg 1440w\" sizes=\"auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Nacht hat es wieder flei\u00dfig durchgeregnet. Als es dann endlich aufgeh\u00f6rt hat, konnte ich mich endlich dazu motivieren, aufzustehen. Zum Fr\u00fchst\u00fcck hat mir die Gastgeberin ein wenig Quechua beibringen wollen. Das meiste habe ich direkt wieder vergessen, aber &#8220;ja&#8221; und &#8220;danke&#8221; konnte ich behalten, &#8220;ar\u00ed&#8221; und ganz schwer &#8220;gracias&#8221;. Danach wurde ich noch gefragt, was das hier f\u00fcr eine Pflanze sei. Einen scharfen Blick drauf geworfen, naja, sieht aus wie Cannabis oder? Aber ich bin da nicht so der Experte daf\u00fcr, also nehme ich ein Blatt mit, um es bestimmen zu lassen und falls es Cannabis ist, m\u00f6chte der Gastgeber die Pflanze vernichten, weil er keine Schwierigkeiten bekommen m\u00f6chte. Die Familie selbst hat noch nie etwas davon geh\u00f6rt. Jeden Tag Coca konsumieren, aber Cannabis ist fremd. Danach viel der Abschied irgendwie schwer. Auch auf dem Weg hat mein Gem\u00fct es gesp\u00fcrt. Heute l\u00e4uft es sich nicht so einfach. Vielleicht liegt es aber auch am 5. Wandertag in Folge. Um die Stimmung etwas aufzuhellen und mich anzufeuern, habe ich etwas getan, was ich sonst verspotte. Ich habe mir Musik angemacht und damit lief es sich tats\u00e4chlich besser. Durch den Regen war der lehmige Boden eine super Rutsche geworden. Bl\u00f6d nur, dass ich nicht nach unten, sondern nach oben musste. Am Auto angekommen, war ich unglaublich gl\u00fccklich. Zum einen, weil ich es geschafft hatte und zum anderen weil nichts am Auto passiert war. Oder doch? Ja! Auf meinen Scheiben sind ganz viele Herzchen und es steht ganz oft mein Name &#8220;Pati&#8221; in die Schmutzschicht geschrieben. Wie gl\u00fccklich kann man jemanden machen, mit einer solchen Kleinigkeit. Danke an die 4 M\u00e4nner, die ich am ersten Abend Kennenlernen durfte. Mit dem Auto ging es dann wieder zur\u00fcck durch die peruanische Schweiz und schon auf dem Hinweg habe ich zwei abgemagerte Stra\u00dfenhunde gesehen, von denen ich gehofft habe, dass ich sie wieder an der gleichen Stelle antreffen werde. Und so war es auch. Also bekamen sie erstmal den Thunfisch, den ich eh nicht esse und haben mir fast die Dosen mit weg gefressen. Aus dem Tal raus, rauf auf die gr\u00f6\u00dfere Stra\u00dfe, die mich einmal quer durch die Berge f\u00fchrt. Was f\u00fcr ein komisches Gef\u00fchl. Ich fahre die Strecke nun zum dritten Mal, aber bekomme sie erst jetzt das erste Mal zu sehen. Beim ersten Mal lag ich im Rettungswagen, beim zweiten Mal sa\u00df ich im Bus und habe die Strecke in umgekehrter Richtung verschlafen. Heute also mal mit offenen Augen. Macht sich auch besser, wenn man selbst f\u00e4hrt. Nach 5 Stunden kam ich endlich schleppend in Cusco an und 300 m vor dem Ziel ging auf einmal gar nichts mehr. Nach 5 Minuten stieg ich aus dem Auto, um zu schauen, was passiert war. Wie erwartet, ein Unfall. Die Stra\u00dfe war komplett dicht. Ein LKW mit \u00d6lf\u00e4ssern hatte einen kleineren LKW aufgesammelt und umgeworfen. Bl\u00f6d nur, dass wir in einer Avenue waren also nicht einfach auf die andere Stra\u00dfenseite wechseln konnten. Der Anfang m\u00fcsste ganz hinten bei den Bussen und LKWs gemacht werden. Alles zur\u00fccksetzen hie\u00df es. Dann qu\u00e4lte sich nat\u00fcrlich weiterhin der gesamte Verkehr von der gro\u00dfen Avenue durch die kleinen viel zu schmalen Gassen. Irgendwann war ich dann doch am Ziel. Also so halb. Im B\u00fcro von Arturo, den ich noch aus Lima kenne. Er macht mir 2 Touren f\u00fcr die n\u00e4chsten 2 Tage bei seiner Agentur klar, selbstverst\u00e4ndlich gratis im Austausch f\u00fcr gute Fotos und zum Feierabend geht&#8217;s dann in die WG.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>B\u00fcro<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Nacht hat es wieder flei\u00dfig durchgeregnet. Als es dann endlich aufgeh\u00f6rt hat, konnte ich mich endlich dazu motivieren, aufzustehen. Zum Fr\u00fchst\u00fcck hat mir die Gastgeberin ein wenig Quechua beibringen wollen. Das meiste habe ich direkt wieder vergessen, aber &#8220;ja&#8221; und &#8220;danke&#8221; konnte ich behalten, &#8220;ar\u00ed&#8221; und ganz schwer &#8220;gracias&#8221;. 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