{"id":2229,"date":"2025-01-25T02:06:50","date_gmt":"2025-01-25T01:06:50","guid":{"rendered":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/?p=2229"},"modified":"2025-01-25T02:07:03","modified_gmt":"2025-01-25T01:07:03","slug":"choquequirao-trek-tag-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/2025\/01\/25\/choquequirao-trek-tag-2\/","title":{"rendered":"Choquequirao-Trek: Tag 2"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"615\" src=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/PXL_20250124_182317386-1024x615.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2228\" srcset=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/PXL_20250124_182317386-1024x615.jpg 1024w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/PXL_20250124_182317386-300x180.jpg 300w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/PXL_20250124_182317386-768x462.jpg 768w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/PXL_20250124_182317386-1536x923.jpg 1536w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/PXL_20250124_182317386-2048x1231.jpg 2048w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2025\/01\/PXL_20250124_182317386-600x361.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Sonne holt mich noch bevor der Wecker klingeln kann aus den Federn, was gar nicht schlecht ist, denn nach den ersten Bewegungen bemerke ich, ich muss mich erstmal dehnen, bevor ich heute irgendwas anderes machen kann. Danach ist es auch schon fast um 6 und Zeit f\u00fcrs Fr\u00fchst\u00fcck. Ein Omelette, Papaya, Banane, einen Pancake, wie schon gestern Abend statt normalerweise Brot, Bebida de Avena, wie ich es aus Kolumbien kenne und nat\u00fcrlich Coca-Tee. Nachdem ich meine 7 Sachen zusammengepackt hatte und die s\u00fc\u00dfe Unterkunft inkl. 3-G\u00e4nge-Abendessen und Fr\u00fchst\u00fcck f\u00fcr 58 Soles (etwa 15\u20ac) bezahlt hatte, verabschiedete ich mich noch herzlichst von den M\u00e4nnern und Hunden, da wir ja in unterschiedlichen Richtungen unterwegs waren, aber wir sehen uns ja in ein paar Tagen in Cusco wieder. Bis dahin, ich bin dann mal weg. Auf mich wartete heute das schwierigste St\u00fcck Weg. Gestern wurde ich schon immer damit aufgezogen. Aus jeder Quelle wusste ich, heute werde ich 7-8 Stunden unterwegs sein und davon au\u00dfer einer Stunde alles andere sehr steil bergauf steigen. Aber dass war ein Problem f\u00fcr Zukunfts-Patricia. Jetzt ging es erstmal noch weiter nach unten. Ich hielt wieder Ausschau nach Flora und Fauna, entdeckte einige Vogelspinnen-Nester, aber leider keine Bewohner dazu. Als ich ein Foto von einem Felssturz machen wollte, bemerkte ich erst nach ein paar Sekunden, oh, da sitzen ja 2 Viscachas in aller Seelenruhe. Nachdem ich die beiden 3 Minuten beobachtet hatte und exakt nichts passiert war, machte ich mich weiter. Nun kam ich zur Br\u00fccke. Was f\u00fcr eine riesen H\u00e4ngebr\u00fccke mitten im Nichts. Sie hat es in meine Kategorie Bridges of the world geschafft und ist unten verlinkt. Bereits jetzt, begann ich zu schwitzen. Einmal \u00fcber die Br\u00fccke dr\u00fcber und der 7-st\u00fcndige Aufstieg begann. Die Sonne knallte, der Schwei\u00df lief mir in die Augen. Ganz langsam und mit Geduld setzte ich einen Fu\u00df vor den anderen um meine Kraft m\u00f6glichst gut einzuteilen. Schon bald weckte lautes, sehr markantes Gezwitscher meine Aufmerksamkeit von den Steinen auf dem Weg unmittelbar vor mir in die H\u00f6he. Ich blieb stehen und wartete ab. Direkt vor mir landete dann ein Vogel, 1 Meter entfernt. Es sind gr\u00fcne Papageien! Ich wei\u00df nicht wie ich reagiert habe, aber noch bevor ich das Handy z\u00fccken konnte, um ein Foto zu machen, flog er davon. Die n\u00e4chste Stunde w\u00fcrde ich dauerhaft von ihnen umschwirrt und vollgequatscht. Vermutlich habe ich es auch ihnen zu verdanken, dass sie mir den Weg etwas erleichtert haben. Als ich sp\u00e4ter andere Wanderer Frage, ob sie die vielen Papageien gesehen habe, verneinen diese immer. Was f\u00fcr ein Gl\u00fcck mal wieder. Noch etwas weiter und ich bin schon bei meiner geplanten Pause angekommen, Santa Rosa Alta. Es trifft sich gut, da ich eh schon Hunger habe und es gerade richtig anf\u00e4ngt zu sch\u00fctten und ich hier ein Dach mit einer Bank darunter finde. Als ich gerade beginne meine Snacks auszupacken, bekomme ich Gesellschaft. Ganz plump Frage ich direkt auf deutsch:&#8221; Bist du aus Deutschland?&#8221;. Die Antwort war ja. 2 Minuten sp\u00e4ter kam noch eine 2. Deutsche dazu und wir unterhielten uns ausgelassen, w\u00e4hrend wir den Regen abwarteten und unsere Energie wieder auftankten. Irgendwann entschieden wir uns dann doch wieder aufzubrechen, ich schaute auf die Uhr und verdammt, wir haben einfach mal 1,5 Stunden vertr\u00f6delt. Also los! Nach 100m h\u00f6rte dann auch der Starkregen auf und die Sonne gab wieder alles was sie konnte. Die Pause tat gut, ich f\u00fchlte mich wie am Morgen und war vermutlich auch deshalb viel schneller unterwegs als erwartet. Schon mal Schande \u00fcber mein Haupt, das ich schon wieder nur ein Tierfoto als Foto des Tages habe, bei dieser wundersch\u00f6nen Landschaft aber ich bin halb ausgerastet, als ich meinen 2. Schmetterling mit durchsichtigen Fl\u00fcgeln sah und dann auch noch so einen guten Schnappschuss erlangen konnte. Nicht mehr weit und doch immer noch eine Fu\u00dfl\u00e4nge vor die n\u00e4chste, heute musste ich in nur 6 km Wegl\u00e4nge 1,5 km aufsteigen, und ich sah das hei\u00df ersehnte Schild auf dem Stand &#8220;Marampata&#8221;. Statt den 7-8 vorhergesagten Stunden habe ich trotz extrem langer Sanckpause nur 6,5 gebraucht. Das ich das geschafft habe, h\u00e4tte ich mir nicht ertr\u00e4umt. Noch vor 1 Monat war ich nach 1 Kilometer flachen Spazierens v\u00f6llig ausgepowert. Ich bin so stolz auf meine heutige Leistung. Patricia ist wieder da! Jetzt noch die richtige Unterkunft suchen und das war&#8217;s. Das Geld bleibt heute in der Familie, ich \u00fcbernachte beim Sohn von meiner gestrigen Gastgeberin. Ich bekomme ein Bett zugewiesen und da es immer noch super hei\u00df ist, gehe ich auch direkt eiskalt duschen, denn Warmwasser kostet extra. Die Aussicht ist legend\u00e4r. Aus der Dusche raus, aus meinem Zimmer raus, immer sieht man in die riesigen begr\u00fcnten Berge. Ich fange endlich an, Peru wirklich zu m\u00f6gen. Die Menschen hier in den Bergen sind super nett und achten auf ihre Natur. Das habe ich bisher an Peru vermisst. Den Nachmittag verbringe ich damit, die Aussicht zu genie\u00dfen und mich im Gras zu dehnen und auszuruhen, bis dann endlich Mal die anderen Wanderer eintreffen. Das Ausruhen sah so aus, dass ich doch tats\u00e4chlich eingeschlafen bin und mich die Kleine, mit der ich vorher schon Freundschaft geschlossen habe, zum Abendessen wecken musste. Ab da sp\u00fcrte ich jeden einzelnen Muskel, den ich heute verwendet hatte. Die Waden und der Po waren am meisten verkrampft. Das Abendessen tat super gut und anstatt Coca- gab es heute mal selbst gepfl\u00fcckten Mu\u00f1a-Tee, der auch gegen die H\u00f6he hilft und zudem noch viel leckerer schmeckt. Noch den Sonnenuntergang aus erster Reihe genie\u00dfen und ich war wieder in der Waagerechten.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p>Hier k\u00f6nnt ihr die Br\u00fccke inspizieren:<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/2025\/01\/25\/valle-de-cachora\/\">https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/2025\/01\/25\/valle-de-cachora\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Sonne holt mich noch bevor der Wecker klingeln kann aus den Federn, was gar nicht schlecht ist, denn nach den ersten Bewegungen bemerke ich, ich muss mich erstmal dehnen, bevor ich heute irgendwas anderes machen kann. Danach ist es auch schon fast um 6 und Zeit f\u00fcrs Fr\u00fchst\u00fcck. 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