{"id":1965,"date":"2024-10-05T05:21:36","date_gmt":"2024-10-05T03:21:36","guid":{"rendered":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/?p=1965"},"modified":"2024-10-05T05:22:16","modified_gmt":"2024-10-05T03:22:16","slug":"sloth-down","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/2024\/10\/05\/sloth-down\/","title":{"rendered":"Sloth down"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"678\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/IMG-20241004-WA00602-678x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1964\" srcset=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/IMG-20241004-WA00602-678x1024.jpg 678w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/IMG-20241004-WA00602-198x300.jpg 198w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/IMG-20241004-WA00602-768x1161.jpg 768w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/IMG-20241004-WA00602-1016x1536.jpg 1016w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/IMG-20241004-WA00602-1355x2048.jpg 1355w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/IMG-20241004-WA00602-600x907.jpg 600w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/10\/IMG-20241004-WA00602.jpg 1664w\" sizes=\"auto, (max-width: 678px) 100vw, 678px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Nach einem gemeinsamen Fr\u00fchst\u00fcck mit Moritz, treffen wir Yair und Mati am Besucherzentrum vom Parque Natural Metropolitano. Nachdem die 4 Dollar Eintritt gel\u00f6hnt waren konnten wir im Handumdrehen aus dem Stadttrubel rein in die Natur. Ein riesiger Wald mit extrem vielen Wildtieren und das direkt an bzw. in der Stadt. Wir gehen los und schon bereuen wir es. Wir tropfen und schwimmen nur so in unserem eigenen Schwei\u00df. Dabei laufen wir nicht mal schnell, aber die Luftfeuchtigkeit und die Hitze zwingt und unser Tempo unten zu halten. Wir ersp\u00e4hen ein paar sch\u00f6ne Schmetterlinge, Spinnen, Raupen und Tausendf\u00fc\u00dfler, aber insgeheim will jeder von uns S\u00e4ugetiere sehen. Beim Aussichtspunkt auf die Stadt angekommen, kommen mit uns auch einige Coatis besuchen. Nat\u00fcrlich sind sie nur auf unser Essen aus, aber ich teile gern meine Banane und mein Brot mit ihnen. Eines benimmt sich wie ein Hund und nach etwas Warmwerden bin ich so tapfer und er so vorsichtig, dass er mir aus der Hand frisst. Ganz zaghaft holt er sich das Brot aus meinen Fingern. Mit diesen kleinen Frechsachsen muss man wirklich vorsichtig sein, da sie sehr scharfe Krallen und Z\u00e4hne haben, aber der hier ist super entspannt. Nach der St\u00e4rkung geht es wieder etwas nach unten. Der Weg ist jetzt breiter, f\u00fchrt aber immer noch durch dichten Wald. Entweder sind wir zu laut oder einfach nur zu schlecht, um die Affen und anderen S\u00e4uger zu ersp\u00e4hen. Am Ende angekommen, sehen wir ein paar Leute in die Baumkronen starren. Da muss was sein. Und tats\u00e4chlich sehen wir endlich ein Faultier hoch oben in der Baumkrone abh\u00e4ngen. Mati schie\u00dft hier mit etwas Geduld das heutige Foto des Tages. Zufrieden k\u00f6nnen wir jetzt den Park verlassen. Wir haben 2 M\u00f6glichkeiten: 1. Da wir bereits an der Stra\u00dfe sind, k\u00f6nnen wir uns hier ein Taxi nehmen oder 2. Wir gehen noch die 300m durch den Wald zur\u00fcck zum Besucherzentrum und nehmen uns da ein Taxi. Ich kann die anderen \u00fcberzeugen, noch ein paar Meter zu gehen. Es lohnt sich&#8230; Nicht weit und wir sehen 3 \u00c4ffchen durch die Baumkronen springen. Sie hei\u00dfen Monotiti. Noch etwas weiter sehen wir unz\u00e4hlige Schildkr\u00f6ten an und in einem T\u00fcmpel, w\u00e4hrend uns ein Guide 2 weitere Faultiere in den Baumkronen zeigt. Es ist extrem schwer, diese Kerlchen zu ersp\u00e4hen. Jetzt hat sich unser Ausflug und das Schwitzen auch gelohnt. Ich war zwar mit dem tollen Wald, den Lianen und riesigen B\u00e4umen schon zufrieden, aber Wildtierdichtungen sind dann doch nochmal eine ganz andere Nummer. Das Taxi bringt uns in die Altstadt, zu genau dem gleichen Restaurant wie gestern, Restaurante Ossa, in dem es den besten Cheesecake mit Pistazienso\u00dfe gibt, den ich je gegessen habe. Hier steht au\u00dferdem der Fl\u00fcgel, an dem Yair seine Musizierk\u00fcnste wieder auspackt. Wir genie\u00dfen das Essen, bekommen einige Extraw\u00fcrste, da wir ja gestern schon hier waren und k\u00f6nnen es einfach nicht fassen, wie unglaublich lecker dieser Kuchen ist. Hiernach trennen sich unsere Wege. Yair und Moritz verabschieden sich endg\u00fcltig von Mati, da sie das Taxi zur\u00fcck zum Hostel nehmen, w\u00e4hrend ich noch etwas Zeit mit Mati verbringen m\u00f6chte. Wir gehen also noch etwas durch die Altstadt bevor wir durch ein ziemlich heruntergekommenes Viertel mit vielen Obdachlosen und extrem viel M\u00fcll kommen. Ich finde es gut, auch abseits der ausgetretenen Touristenpfade, die Wirklichkeit einer Stadt kennenzulernen. In der einen Ecke sucht der eine im M\u00fcll nach brauchbaren Dingen, w\u00e4hrend der andere vor unseren Augen mitten auf den Gehweg pinkelt und wiederum ein anderer tief und fest auf seinem Pappkarton schl\u00e4ft. Die Ger\u00fcche und Fl\u00fcssigkeiten sind nicht immer sch\u00f6n, aber es ist nun mal die Realit\u00e4t. Panama-City ist nicht nur eine reiche Stadt. Wo Reichtum herrscht, herrscht auch meistens Armut. Wir g\u00f6nnen uns noch ein Eis bei McDonald&#8217;s und kommen p\u00fcnktlich mit dem Unwetter an meinem Hostel an. Jetzt ist es auch Zeit f\u00fcr uns f\u00fcr eine lange, kr\u00e4ftige Umarmung und Tsch\u00fcss zu sagen. Ich nutze die Regenzeit aus, um mein einziges Outfit zu waschen und im ausgeborgten Handtuch zu warten, bis es getrocknet ist. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einem gemeinsamen Fr\u00fchst\u00fcck mit Moritz, treffen wir Yair und Mati am Besucherzentrum vom Parque Natural Metropolitano. Nachdem die 4 Dollar Eintritt gel\u00f6hnt waren konnten wir im Handumdrehen aus dem Stadttrubel rein in die Natur. Ein riesiger Wald mit extrem vielen Wildtieren und das direkt an bzw. in der Stadt. Wir gehen los und schon [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":1964,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[],"class_list":["post-1965","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-foto-des-tages"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1965","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1965"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1965\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1967,"href":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1965\/revisions\/1967"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media\/1964"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1965"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1965"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1965"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}