{"id":1801,"date":"2024-09-17T04:27:13","date_gmt":"2024-09-17T02:27:13","guid":{"rendered":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/?p=1801"},"modified":"2024-09-18T02:46:45","modified_gmt":"2024-09-18T00:46:45","slug":"im-birdwatching-business-angekommen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/2024\/09\/17\/im-birdwatching-business-angekommen\/","title":{"rendered":"Im Birdwatching Business angekommen"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/PXL_20240916_1115367962-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1800\" srcset=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/PXL_20240916_1115367962-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/PXL_20240916_1115367962-300x225.jpg 300w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/PXL_20240916_1115367962-768x576.jpg 768w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/PXL_20240916_1115367962-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/PXL_20240916_1115367962-2048x1536.jpg 2048w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/PXL_20240916_1115367962-600x450.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Eigentlich wollte ich heute Morgen gar nicht fr\u00fchzeitig aufstehen, aber die Sonne hat mich, wie immer p\u00fcnktlich um 6 Uhr geweckt. Einmal wach, konnte ich auch direkt wieder aus dem Auto kriechen, um die morgendliche Vogelrunde zu begutachten. Gerade erst heraus, werde ich zum Teleskop geholt, wir haben endlich einen Tuc\u00e1n gespottet, einen Plate-billed Mountain-Tucan. Ich schaue ihn kurz an, mache ein Foto und schon ist er weg. Was f\u00fcr ein Gl\u00fcck. Nach und nach kommen auch die anderen aus den Betten, der Tuc\u00e1n l\u00e4sst sich nicht nochmal blicken, aber ich werde langsam besser mit den Namen der kleineren V\u00f6gel. Unz\u00e4hlige Arten in unz\u00e4hligen Farben. Auch die Eichh\u00f6rnchen und der Taira sind wieder mit von der Partie. Danach gibt es wieder ein gemeinsames Fr\u00fchst\u00fcck bei Patricio im Camper und danach hei\u00dft es schweren Herzens Abschied nehmen. Einerseits von dem wundersch\u00f6nen Ort, den Richard hier geschaffen hat, andererseits aber auch von Richard selbst, da er uns beide sehr ins Herz geschlossen hat. Es gibt also eine ganz lange Umarmung und dann sind wir auch schon auf dem Weg nach Mindo. Die Patos (Der Spitzname f\u00fcr Patricia und Patricio in S\u00fcdamerika ist Pato) haben sich entschieden, gemeinsam ein St\u00fcck weiter zu reisen. Wir fahren also mit dem argentinischen Camper vorneweg und dem Chile suchen Biest hinten dran gemeinsam durch die Kante und ernten sehr viele Blicke. In Mindo angekommen, gehen wir gemeinsam einkaufen und direkt einer Empfehlung nach. Eine Cacao-Tour bei Maya-Mindo. Wir lernen zun\u00e4chst du Unterschiede des nat\u00fcrlichen Cacaos zum CCN51, der im Labor kreiert wurde, um widerstandsf\u00e4higer und produktiver zu sein. Alle gro\u00dfen Marken verwenden den modifizierten Cacao, da er deutlich billiger ist. Als wir ihn schmecken d\u00fcrfen, merken wir allerdings, dass er bei weitem nicht so lecker ist. Als n\u00e4chstes folgt der Prozess des Herstellens. Wir beginnen mit dem traditionellen Weg. Nachdem die Bohnen f\u00fcr uns fermentiert und getrocknet wurden, r\u00f6sten wir sie, entfernen die Schale, welche sp\u00e4ter als Tee benutzt wird und vom inneren Kern stellen wir eine Paste mit einem Mahlstein her. Diese mit Wasser aufgegossen, war schon vor 5000 Jahren bei den Maya ein beliebtes Hei\u00dfgetr\u00e4nk, jedoch sehr bitter. Chocolate hei\u00dft deshalb auch aus der urspr\u00fcnglichen Sprache bitteres Wasser. Noch beliebter war die Kombination mit Chilli, Zuckerrohr und Salz, was dann Getr\u00e4nk der G\u00f6tter genannt wurde. Als wir mit den traditionellen Weg fertig waren, durften wir uns den gesamten Prozess in der Mini-Fabrik ansehen und dann auch s\u00e4mtliche Kreationen verkosten w\u00e4hrend wir eine Gesichtsmaske aus Cacao trugen. Unglaublich witzige Angelegenheit. Wir haben herzlich gelacht. Dann gab es noch einen Brownie und eine hei\u00dfe Schoki und wir waren bis oben hin voll. Der Marshmallow zum Abschluss unter dem Schokobrunnen war wirklich viel zu viel und wir mussten uns erstmal ausruhen, bevor wir wieder Offroad zu unserem Campspot weiter fahren konnten. Dort angekommen, w\u00fcrden wir von M\u00fccken und anderen fressw\u00fctigen Insekten zerstochen, also sammelte ich Feuerholz aus der Umgebung und schmiss ein Lagerfeuerchen an, um alle wegzur\u00e4uchern. Pato spielte w\u00e4hrenddessen Gitarre und so entspannten wir uns f\u00fcr den Rest des Abends bis wir doch wieder Hunger hatten und das Abendessen \u00fcber dem Feuer zubereiteten. Noch ein Tee zum Abschluss und dann fielen wir auch schon in unsere Betten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eigentlich wollte ich heute Morgen gar nicht fr\u00fchzeitig aufstehen, aber die Sonne hat mich, wie immer p\u00fcnktlich um 6 Uhr geweckt. Einmal wach, konnte ich auch direkt wieder aus dem Auto kriechen, um die morgendliche Vogelrunde zu begutachten. 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