{"id":1736,"date":"2024-09-03T05:37:38","date_gmt":"2024-09-03T03:37:38","guid":{"rendered":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/?p=1736"},"modified":"2024-09-03T05:42:03","modified_gmt":"2024-09-03T03:42:03","slug":"galapagos-tag-10-kronender-abschluss","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/2024\/09\/03\/galapagos-tag-10-kronender-abschluss\/","title":{"rendered":"Galapagos Tag 10 &#8211; Kr\u00f6nender Abschluss"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"576\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/pxl_20240902_1808320164530769139764554203-576x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1735\" srcset=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/pxl_20240902_1808320164530769139764554203-576x1024.jpg 576w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/pxl_20240902_1808320164530769139764554203-169x300.jpg 169w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/pxl_20240902_1808320164530769139764554203-768x1365.jpg 768w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/pxl_20240902_1808320164530769139764554203-864x1536.jpg 864w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/pxl_20240902_1808320164530769139764554203-1152x2048.jpg 1152w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/pxl_20240902_1808320164530769139764554203-600x1067.jpg 600w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/09\/pxl_20240902_1808320164530769139764554203-scaled.jpg 1440w\" sizes=\"auto, (max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Heute habe ich mir einen extra Tag auf Isabela eingeheimst, da ich erst die F\u00e4hre am Nachmittag zur\u00fcck nach Santa Cruz nehme. Wieso? Weil mir Isabela viel besser gef\u00e4llt, weniger Touristen, kleineres Dorf, jeder kennt jeden. Dementsprechend war ich heute nicht verplant. Deshalb ging es heute in aller Fr\u00fche nach drau\u00dfen. Wie fr\u00fch ich dran war, bemerkte ich, als ich mit den Einheimischen die Stra\u00dfe gegen und der Strand ges\u00e4ubert wird. Am Strand angekommen, habe ich wieder ein Mutter-Kind-Paar von Seel\u00f6wen getroffen, bei denen das Kleine Mal wieder sehr durstig war. Wer auch durstig war, aber bei keinem etwas bekam, war ein noch viel kleinerer komplett abgemagerter Seel\u00f6we. Bei jedem Versuch Milch von einem anderen Seel\u00f6wen zu bekommen, wurde er verjagt. Er scheint seine Mutter verloren zu haben. Seel\u00f6wen akzeptieren leider keine Kuckuckskinder und so muss er weiter j\u00e4mmerlich verhungern. Mir treibt das Tr\u00e4nen in die Augen, nach 10 Minuten beobachten, halte ich es nicht mehr aus und gehe deshalb wieder in die Stadt. Ich bin auf der Suche nach einer Kayaktour. Ist vielleicht etwas spontan aber Mal schauen. Ich Frage mich durch und als ich beim letzten Tourenveranstalter angekommen bin, bekommt der, als ich nur noch so mit ihm quatsche einen Anruf vom aller ersten, den ich gefragt hatte. Jetzt gibt es eine Tour. In einer Stunde geht es los, perfektes Timing. Als Alleinreisender muss man immer eine andere Gruppe finden, ansonsten wird es teuer. Ich bekomme mein Single-Kayak und es geht raus aufs Meer. Direkt nach 10 m sehen wir die ersten Adlerrochen. Ein wenig weiter ein paar Seel\u00f6wen, die unsere Aufmerksamkeit suchen. Unser Guide erz\u00e4hlt uns, dass letzte Woche ein Seel\u00f6we auf ihr Kayak gesprungen ist und sich dort einige Minuten entspannt hat und dann wieder weg war. Wir fahren weiter um die Tintoreras-Inseln, die genau genommen verfestigte Lava aus exakt dem Vulkan ist, in dem ich gestern gewesen bin, dem Sierra Negra und genau auf diesen ist die Sicht vom Meer aus heute unglaublich. Keine Wolkendecke wie gestern, alles klar. Gerade ist Paarungssaison und deshalb sind alle Pinguine im viel ruhigeren Westen der Insel, wo es keine nervenden Touristen gibt. Wir allerdings sind im S\u00fcdosten. Alle, die noch nicht an Sex denken oder nicht mehr wollen bleiben aber hier und genau die bekommen wir heute zu Gesicht. Wir sehen insgesamt 4 Einzelg\u00e4nger. 1 sticht heraus, da er viel fetter scheint, als der Rest. Der Grund, er hat noch seine flauschigen Jungfedern. Alle anderen wirken kleiner, da sie ihren wasserdichten Mantel tragen. Sie scheinen alle verwitwet zu sein, denn Galapagos-Pinguine f\u00fchren ein monogames Leben. Stirbt ihr Partner, suchen sie sich keinen neuen. Der Galapagos-Pinguin, ist au\u00dferdem der zweit kleinste Pinguin der Erde und der einzige, der auf S\u00fcd- und Nordhalbkugel lebt. Wir sehen au\u00dferdem etliche Meeresschildkr\u00f6ten, weitere Adlerrochen und ein paar Pelikane. Was wir au\u00dferdem beobachten k\u00f6nnen und ich Recht interessant finde, sind die Schiffe. 1 Schiff bringt die w\u00f6chentliche Ration an Gas, Diesel und Benzin. Isabela ist sehr froh, dass sie eine Solaranlage gespendet bekommen haben und so 30% ihrer Energie erwirtschaften k\u00f6nnen. Und jetzt das Beste: die Solaranlage wurde von Deutschland gespendet. Ein anderes Schiff bringt alle andere G\u00fcter. Reis, Schuhe, Matratzen. Uns wird erkl\u00e4rt, wieso auf Isabela alles so teuer ist. Zwischen Endverbraucher und Fabrik liegen 6 Stationen, die bezahlt werden wollen, klar, dass eine Flasche Wasser dann 3 Dollar kostet. Nach dem guten Workout gehe ich nur schnell essen, finde mein ersten H\u00fchnerfu\u00df in der Suppe und bin auch schon wieder auf dem Weg zum Pier, wo die Schnellf\u00e4hre mich wieder mit ordentlich Durchsch\u00fctteln nach Santa Cruz bringt. Es f\u00e4llt mir schwer, Isabela zu verlassen. Ich habe keine Lust, auf die Touristenmassen in Santa Cruz. Auf der F\u00e4hre treffe ich auf Giancarlo aus Ecuador, seit 8 Jahren in Berlin lebend, Emelie aus London und Herrin aus Melbourne. Wir alle sind uns schon in Isabela mehrfach \u00fcber den Weg gelaufen und beschlie\u00dfen in Santa Cruz ins gleiche Hostel zu gehen. Wir bekommen sogar einen gemeinsamen Schlafsaal. Zum kr\u00f6nenden Abschluss gehen wir dann noch etwas ganz typisches hier essen. Es gibt eine spezielle Stra\u00dfe hier, auf die wir es abgesehen haben. Ein Restaurant an das n\u00e4chste, eine Hummer neben dem n\u00e4chsten. Ganz genau, wir gehen Hummer essen. Man feilscht um uns und jeder m\u00f6chte uns in sein Lokal ziehen. Als wir uns am Tish sitzend besser kennenlernen und feststellen, dass wir alle unseren Job gek\u00fcndigt haben um zu reisen, kommt uns das ganze noch absurder vor. Hier sitzen gerade 4 Arbeitslose am Tisch und essen Hummer und sie haben keine Ahnung davon, wie. Wir lachen herzhaft dar\u00fcber. Am Ende werden wir von jeder ein halber Hummer, Reis, Pommes, Salat und 2 Runden Limonade ordentlich satt und bezahlen 12,5 Dollar. Hummer ist hier genauso teuer wie Spagetti mit Tomatenso\u00dfe. Unglaublich aber wahr. Das war wirklich ein super kr\u00f6nender Abschluss, denn morgen geht es leider wieder aufs Festland.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute habe ich mir einen extra Tag auf Isabela eingeheimst, da ich erst die F\u00e4hre am Nachmittag zur\u00fcck nach Santa Cruz nehme. Wieso? Weil mir Isabela viel besser gef\u00e4llt, weniger Touristen, kleineres Dorf, jeder kennt jeden. 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