{"id":1636,"date":"2024-08-13T00:50:29","date_gmt":"2024-08-12T22:50:29","guid":{"rendered":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/?p=1636"},"modified":"2024-12-12T10:53:49","modified_gmt":"2024-12-12T09:53:49","slug":"huayhuash-tag-2-dont-talk-just-walk","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/2024\/08\/13\/huayhuash-tag-2-dont-talk-just-walk\/","title":{"rendered":"Huayhuash Tag 2 &#8211; Don&#8217;t talk just walk"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/1000110940-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1638\" srcset=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/1000110940-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/1000110940-300x169.jpg 300w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/1000110940-768x432.jpg 768w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/1000110940-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/1000110940-2048x1152.jpg 2048w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/1000110940-1160x653.jpg 1160w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/1000110940-600x338.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Ich habe mit Livia aus Deutschland in einem Zelt geschlafen und wir werden Punkt 5:30 Uhr, wie gestern angek\u00fcndigt, mit einer Tasse hei\u00dfem Coca-Tee, der direkt ins Zelt gebracht wird, geweckt. Wir k\u00f6nnen also in Ruhe wach werden, bevor wir uns in die noch dunkle K\u00e4lte wagen. P\u00fcnktlich zum Sonnenaufgang treffe ich mich mit den anderen beim Z\u00e4hneputzen und danach gibt es auch schon Fr\u00fchst\u00fcck in unserem Esszelt. Danach werden wieder die Esel beladen und wir starten um 7 mit unserer heutigen Wanderung. Diese f\u00fchrt uns zun\u00e4chst nur sachte dann aber ordentlich steil bergauf. W\u00e4hrend die anderen sich im Coca-Kauen \u00fcben, m\u00f6chte ich es aus ganz eigener Kraft schaffen. Ich bin doch etwas \u00fcberrascht, wie fit ich bin. Radio Patricia l\u00e4uft wieder auf Hochtouren, w\u00e4hrend f\u00fcr die anderen gilt: &#8220;Don&#8217;t talk, just walk!&#8221; &#8211; &#8220;Rede nicht, gehe nur!&#8221;. Entlang der Tres Lagunas, den ber\u00fchmten 3 Seen, den Blick die ganze Zeit auf die Gletscher gerichtet, k\u00e4mpfen wir uns nach oben. Wenn man ehrlich ist, ist nat\u00fcrlich die meiste Zeit der Weg im Blick und nicht der Gletscher. Oben am Aussichtspunkt angekommen, machen wir eine Pause, schie\u00dfen Fotos, meine Drohne st\u00fcrzt bald ab und haben einfach endlich mal Zeit durchzuatmen. Leider geht es immer noch weiter bergauf, aber ich bin super drauf. Nach bereits 4 anstatt 5 Stunden komme ich oben bei 4800 H\u00f6henmeter am Paso Siuala an. Unser Mittagessen wurde schon vorgekocht und deshalb genie\u00dfen wir zeitgleich mit der Aussicht auch ein gutes Mahl. Es gibt Gem\u00fcsenudeln, f\u00fcr mich mit Avocado, da ich keinen Thunfisch esse. Wir beobachten die Kondore und brezeln uns in die Sonne. Ich lege mich kurz hin und mache die Augen zu, w\u00e4hrend die anderen von den Kondoren begeistert sind, die ich ja nun schon zu Hauf gesehen habe. Dann geht es nur noch bergab. Mit meinen Wanderst\u00f6cken bin ich fix wie eine kleine Bergziege und darf sogar vor den Guides wandern. Die anderen haben gemeint, ich sei herunter gejoggt. Ich f\u00fchle mich einfach super wohl. Ich hatte sogar Zeit die Natur zu genie\u00dfen und viel sch\u00f6ne Bilder zu machen. Als ich an einen Flusslauf komme, der extrem klar ist und ein paar nat\u00fcrlich Pools hat, entscheide ich mich schnell meine Sachen auszuziehen und mich einmal zu erfrischen. Die drei Schnellsten haben mich eingeholt und von hier aus gehen wir gemeinsam zum Camp. Statt 3 Stunden bergab haben wir 1 Stunde gebraucht. Unsere Zelte sind schon aufgebaut, da die Esel heute eine andere Route genommen haben. Bevor ich ins Zelt falle, um mich kurz auszuruhen, wasche ich noch meine Kleidung im Flusslauf, der sich durch das Camp schl\u00e4ngelt, lege sie auf den warmen Stein zum Trocknen und ruhe mich dann wohlverdient etwas aus. Als die Anderen nach der normalen Zeit eintrudeln, bin ich wieder fit. Sie richten sich in ihren Zelten ein und ich k\u00fcmmere ich mich um Brian aus Holland, dem es nicht so gut geht. Ein bisschen Schatten, da die Sonne heute ununterbrochen geknallt hat, Wasser, ein kalter Lappen, Traubenzucker, einen Coca-Tee und Ruhe im Esszelt. Wir brauchen uns wirklich keine Sorgen machen. Von 8 Leuten sind wir 6 \u00c4rzte, fast unglaublich. Als sich alles wieder eingepegelt hat, sitzen wir schon wieder zusammen, trinken unsere 4-5 Tasse Tee und sind nur noch am Lachen. Ich habe Muskelkater im Bauch, weil wir so viel Quatsch labern und das sogar auf Englisch. Um 6 wird uns unser Abendessen kredenzt. Diesmal gibt es Lomo Saltado mit ein bisschen mehr Gem\u00fcse wie traditionell. Wir haben eingef\u00fchrt, unserem Koch zu applaudieren, wenn wir ges\u00e4ttigt und zufrieden sind, was bisher jedes Mal der Fall war. Danach gab es wieder das Briefing f\u00fcr morgen und \u00fcbermorgen. Ich hatte eine Bitte und ich bin gespannt, ob sie in den n\u00e4chsten Tagen beherzigt wird. Dazu m\u00fcssen die Anderen aber fit genug sein, da dies l\u00e4ngere Wanderungen f\u00fcr jedermann bedeutet. Der harte Kern blieb danach noch etwas im Gemeinschaftszelt sitzen, w\u00e4hrend ich Tr\u00e4nen lache. Lange halten wir es aber auch nicht mehr aus, bevor wir in unseren Zelten verschwinden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich habe mit Livia aus Deutschland in einem Zelt geschlafen und wir werden Punkt 5:30 Uhr, wie gestern angek\u00fcndigt, mit einer Tasse hei\u00dfem Coca-Tee, der direkt ins Zelt gebracht wird, geweckt. Wir k\u00f6nnen also in Ruhe wach werden, bevor wir uns in die noch dunkle K\u00e4lte wagen. 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