{"id":1318,"date":"2024-06-20T06:30:42","date_gmt":"2024-06-20T04:30:42","guid":{"rendered":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/?p=1318"},"modified":"2024-06-20T06:30:42","modified_gmt":"2024-06-20T04:30:42","slug":"in-meinem-element","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/2024\/06\/20\/in-meinem-element\/","title":{"rendered":"In meinem Element"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/img-20240619-wa00296073742399593619224-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1317\" srcset=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/img-20240619-wa00296073742399593619224-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/img-20240619-wa00296073742399593619224-300x225.jpg 300w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/img-20240619-wa00296073742399593619224-768x576.jpg 768w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/img-20240619-wa00296073742399593619224-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/img-20240619-wa00296073742399593619224-600x450.jpg 600w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/img-20240619-wa00296073742399593619224.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Voller Aufregung wache ich mal wieder viel fr\u00fcher vor dem Wecker auf. Heute geht es tauchen. Ich gehe aber erstmal zu Fu\u00df an der Strandpromenade entlang zur Tauchbasis, w\u00e4hrend mir die ganze Marine beim Morgensport entgegenkommt. Unsere Sachen sind schnell zusammengesucht. Tauchanzug, Schuhe, Flossen, Blei und schon kann es losgehen. Erstmal bin ich etwas verwirrt. Es sind recht viele Leute, aber die Yacht ist gro\u00df genug um alle unterzubringen. Und alle sprechen spanisch. Ich dachte, ich bin in Brasilien, wo portugiesisch gesprochen wird. Ich will mich nicht beschweren, mir ist es sogar lieber. Relativ schnell erkenne ich am Dialekt, Papa, ich Wette, die sind aus Argentinien. Noch auf der \u00dcberfahrt zum ersten Tauchspot, Ilha Papagaio, werden die ersten Kontakte gekn\u00fcpft und siehe da, die einen sind aus Santa Rosa, wo mein Auto das erste Mal repariert wird und die anderen aus Cordoba, die erste Stadt in S\u00fcdamerika, die ich wirklich gemocht habe. Wie typisch f\u00fcr die Argentinier, werden wir schnell ins Herz geschlossen, einbezogen und es wird viel gelacht. Und dann gehts auch schon los. Rein in die Jacke, irgendwie aufstehen mit dem ganzen Gewicht, rein in die Flossen und ab ins Wasser. Ich bin die Erste. Im Wasser angekommen, denke ich mir direkt, wieso ich eigentlich nicht als Fisch geboren wurde. Ich liebe es, mich mit den Flossen zu bewegen. Als unsere Gruppe aus 5 Leuten vollz\u00e4hlig ist, folgen wir dem Tauch-Instruktor. Es geht runter auf 14 Meter und wir sind direkt mitten in den Korallenriffen. In s\u00e4mtlichen Farben erstrahlen sie. Von Pastellt\u00f6nen bis hin zu knalligen Farben wie gelb, orange, rot und blau. Bei manchen Fischis muss man genau hinschauen, um sie zu entdecken, da sie entweder durchsichtig scheinen, die exakte Farbe, wie der Sand haben oder aber knallig wie die Korallen sind. Immer wieder der Blick zu meinem Tauch-Buddy und weiter geht&#8217;s. Ich werde eins mit dem Wasser. Ich integriere die Str\u00f6mungen in meine Bewegungen und genie\u00dfe es mich treiben zu lassen. Die Fische sind klassische Aquariumfische. Zu einer der besten Sichtungen heute z\u00e4hlten definitiv die circa 30 cm hohen und 30 cm langen, aber nur sehr schmalen, k\u00f6nigsblauen Fische mit knallgelben und dunkelblauen Mustern. Papa genie\u00dft w\u00e4hrenddessen die Unterwasserwelt beim Schnorcheln. Zur\u00fcck an Deck, werden wir mit Wassermelone, Trauben und \u00c4pfeln versorgt und setzen um zum 2. Spot, Ilha da Jipoia. Hier ist nun auch Papa an der Reihe. Wir erkl\u00e4ren ihm noch einmal alles, denn er hat keinen Tauchschein und der letzte Tauchgang ist schon wieder 14 Jahre her, auch wenn ich Erinnerungen daran habe, als sei es erst gestern gewesen. Es geht diesmal zuletzt ins Wasser und zu dritt genie\u00dfen wir die Szenerie. Ich vorweg, und der Tauchlehrer h\u00e4lt Papa am Schlawittchen, da die Str\u00f6mung doch nicht so einfach ist. Die Sichtungen sind die gleichen, aber irgendwie kann ich es diesmal noch mehr genie\u00dfen. Ich bestaune die Vielseitigkeit der Korallen noch mehr. Die Bewegungen werden noch geschmeidiger. Der Tauchlehrer dr\u00fcckt uns einen Seestern und Seeigel in die Hand, wir machen ein paar Erinnerungsfotos und was ich an dem Spot wirklich sehr sch\u00e4tze, sind die Lichtverh\u00e4ltnisse, die das Riff erstrahlen lassen und erst wenn man n\u00e4her kommt, sieht man die wahre Farbenpracht. Hier z\u00e4hlt das Detail. Wieder oben angekommen, setzen wir noch \u00fcber zum benachbarten Praia de Jurubaiba und genie\u00dfen den gezuckert wirkenden Traumstrand mit kristallklarem strahlend blauem Wasser. Ich genie\u00dfe es wie ein kleines Kind, h\u00fcpfe vom Boot, mache ein paar Rollen im Wasser, lasse mich treiben, versuche meinen Handstand am Strand zu verbessern, wir bewerfen uns gegenseitig mit Sand und ich verf\u00fcttere w\u00e4hrend ich mitten in einem riesigen Schwarm an Marimbas schwimme, neben dem Brot sogar meine Finger. Als mir die Argentinier einen Mate anbieten, kann ich nat\u00fcrlich nicht nein sagen und bin froh, dass auch Papa mal probieren kann. Der Weg zur\u00fcck wird auf der Kante der Yacht genossen und wir kommen geschafft und sehr zufrieden wieder auf festem Grund und Boden an. Das Abendessen gibt es heute im Restaurante Sambur\u00e1, wie es uns Bruno, der Tauchlehrer, empfohlen hat. Nach einer riesigen Platte mit Meeresfr\u00fcchten f\u00fcr 3 Personen, wollten wir eigentlich kein Dessert haben, als wir aber das Angebot erfuhren, konnten wir nicht nein sagen und so kam ich direkt noch zu meinem ersten Brigadeiro. Kurz vorm Platzen bin ich dann fertig mit dem Gaumenschmaus und falle ins Bett.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/pxl_20240619_1637164406906953677578612126-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1322\" srcset=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/pxl_20240619_1637164406906953677578612126-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/pxl_20240619_1637164406906953677578612126-300x225.jpg 300w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/pxl_20240619_1637164406906953677578612126-768x576.jpg 768w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/pxl_20240619_1637164406906953677578612126-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/pxl_20240619_1637164406906953677578612126-600x450.jpg 600w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/06\/pxl_20240619_1637164406906953677578612126.jpg 2000w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Voller Aufregung wache ich mal wieder viel fr\u00fcher vor dem Wecker auf. 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