{"id":1139,"date":"2024-05-24T04:37:31","date_gmt":"2024-05-24T02:37:31","guid":{"rendered":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/?p=1139"},"modified":"2024-05-24T04:37:52","modified_gmt":"2024-05-24T02:37:52","slug":"wasserkocher-erde","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/2024\/05\/24\/wasserkocher-erde\/","title":{"rendered":"Wasserkocher Erde"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/pxl_20240523_1711475385722322893205910782-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1138\" srcset=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/pxl_20240523_1711475385722322893205910782-768x1024.jpg 768w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/pxl_20240523_1711475385722322893205910782-225x300.jpg 225w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/pxl_20240523_1711475385722322893205910782-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/pxl_20240523_1711475385722322893205910782-600x800.jpg 600w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/pxl_20240523_1711475385722322893205910782.jpg 1500w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Mal wieder in einem Bett wach zu werden und nicht raus in die K\u00e4lte zu m\u00fcssen, hat schon was f\u00fcr sich. Wir haben uns zudem noch den Luxus geg\u00f6nnt, unsere Kissen aus dem Auto zu nehmen und darauf zu schlafen. Es war also eine super Nacht. Eigentlich wollten wir heute einen Ruhetag einlegen, da es UV aber wieder besser geht, unternehmen wir heute doch etwas und fahren zu den Geysiren El Tatio. Der Weg dorthin ist beschwerlich. Die Stra\u00dfe ist schlechter als w\u00fcrde man Offroad fahren. Riesige Schlagl\u00f6cher, wie auf vielen unbefestigten Stra\u00dfen hier der sogenannte Waschbrett-Untergrund (also eine einzige Huckelpiste) und zudem noch extrem lange und tiefe Furchen in Fahrtrichtung. Was allerdings super an der wenig befahrenen Stra\u00dfe ist, dass wir dadurch super viele Tiere sichten. Wir fahren durch das Reservat von Machuca und bekommen die Anweisungen, nur auf der Stra\u00dfe zu bleiben, da im Moment extrem viele V\u00f6gel hier niesten. Ebenso kommen wir an der Laguna Flamingos vorbei und sehen tats\u00e4chlich sehr viele Flamingos hier. Der Name ist also gerechtfertigt. Unser Hostel-Inhaber lehrt uns sp\u00e4ter, dass man an den schwarzen Schwanzfedern erkennt, dass es sich um Anden-Flamingos handelt. W\u00e4ren sie rosa gewesen, w\u00e4ren es Chile-Flamingos gewesen. Ein bisschen weiter und wir erreichen ein sumpfiges Gebiet, wo die Anden-G\u00e4nse nisten. In der indigenen Sprache hei\u00dfen sie Guayata, die Gabe Gottes. Wenn sie also zu einem kommen, hei\u00dft das nur Gutes. Irgendwann kommen wir dann bei den Geysiren an. Wie immer m\u00fcssen wir unsere Reisepassnummer und unseren Namen hinterlassen. Es wird Geld verlangt, aber aus irgendeinem Grund bekommen wir einen Rabatt von 10.000 Pesos. Als wir auf dem Hinweg waren, kamen uns anfangs extrem viele Touristen-Vans entgegen. Ich glaube, da wir allein angereist sind und nicht die typischen Touristen sind, gibt es einen Rabatt. Wie auch immer, wir hinterfragen das nat\u00fcrlich nicht. Die 5 Kassen nebeneinander und der riesige Raum zum Schlangestehen verraten, wie viel Besucherandrang hier am Morgen herrschte. Wir fahren mit dem Auto auf das Gel\u00e4nde und parken es schon bald. Zu Fu\u00df l\u00e4sst sich alles viel besser besichtigen. Au\u00dfer uns, ist ansonsten nur ein P\u00e4rchen aus Costa-Rica hier. Er spricht deutsch mit mir und ich spanisch mit ihnen. Wir freuen uns gegenseitig, dass wir die jeweilige andere Sprache sprechen. Wir k\u00f6nnen das Naturschauspiel in aller Ruhe genie\u00dfen. Mit mehr als 80 Geysiren, die uns umgeben und uns den Geruch von faulen Eiern in die Nase treiben, sind wir fasziniert, welche Kr\u00e4fte die Erde so in sich hat. Gestern habe ich mir noch die H\u00e4nde im Vulkan gew\u00e4rmt, heute w\u00e4rme ich sie mir in warmem Wasser, das gerade aus dem Erdreich hochkochte. Durch die W\u00e4rme und die Mineralien entstehen hier super sch\u00f6ne und sehr grelle Farben. Es blubbert hier und es zischt dort. Auch die Pflanzen m\u00f6gen die nahe Umgebung hier, was ein paar Vicu\u00f1as anlockt. Auf dem R\u00fcckweg wird der Treibstoff etwas knapp und wir schaffen es ein wenig Diesel von den Einheimischen zu schnurren. Die Stra\u00dfenverh\u00e4ltnisse haben mehr Diesel verbraucht, als ich gedacht habe. Alle sind super nett und uns wird selbstverst\u00e4ndlich geholfen. Als wir zur\u00fcck in San Pedro waren, wurde dann direkt vollgetankt und wir machten uns auf die Suche nach einer neuen Sicherung f\u00fcr das Auto, die schon die letzten Wochen immer Starthilfe brauchte. Im 2. Laden werden wir f\u00fcndig und bauen sie gleich mit dem Besitzer und 2 weiteren Brasilianerin, die uns \u00fcber den Weg laufen, ein. Es ist eine richtige Fummelarbeit und kostet mir am Ende umgerechnet 1\u20ac. Es geht zur\u00fcck ins Hostel, wo ich einen ruhigen Abend mit den anderen Langzeitreisenden verbringe. Wir tauschen uns gegenseitig \u00fcber unsere Reiserouten und Erfahrungen aus. <\/p>\n\n\n\n<p>Heutige Wildtiersichtungen: 330 Vicu\u00f1as, 118 Bl\u00e4ssh\u00fchner, 95 Anden-Flamingos, 52 Anden-G\u00e4nse, 5 Esel<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mal wieder in einem Bett wach zu werden und nicht raus in die K\u00e4lte zu m\u00fcssen, hat schon was f\u00fcr sich. Wir haben uns zudem noch den Luxus geg\u00f6nnt, unsere Kissen aus dem Auto zu nehmen und darauf zu schlafen. Es war also eine super Nacht. 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