{"id":1059,"date":"2024-05-09T03:19:06","date_gmt":"2024-05-09T01:19:06","guid":{"rendered":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/?p=1059"},"modified":"2024-05-09T05:50:53","modified_gmt":"2024-05-09T03:50:53","slug":"fin-de-asfalto","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/2024\/05\/09\/fin-de-asfalto\/","title":{"rendered":"Fin de asfalto"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/img-20240508-wa0022720625252017490707-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1058\" srcset=\"https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/img-20240508-wa0022720625252017490707-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/img-20240508-wa0022720625252017490707-300x225.jpg 300w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/img-20240508-wa0022720625252017490707-768x576.jpg 768w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/img-20240508-wa0022720625252017490707-1536x1152.jpg 1536w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/img-20240508-wa0022720625252017490707-600x450.jpg 600w, https:\/\/lets-world.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/img-20240508-wa0022720625252017490707.jpg 1600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>UV wacht neben mir auf und das Erste, was sie sagt, ist: Oh mein Gott, dieser Ort ist perfekt, um die Sterne zu sehen. Wir schauen also beide im Auto aus dem Fenster und tr\u00e4umen noch ein bisschen weiter. Als wir wieder wach werden, qu\u00e4len wir uns aus dem warmen Bett wie eine Raupe, denn f\u00fcr 2 Leute, die keine romantische Beziehung miteinander haben, ist es wirklich viel zu eng, weswegen UV die n\u00e4chste Nacht wie geplant im Zelt schl\u00e4ft. Am Morgen ist es nur so kalt, dass wir entscheiden, erst ein Wenig zu fahren und am ersten Halt unsere Morgenhygiene zu vollziehen. Z\u00e4hne werden heute also in der Pampa el Leoncito geputzt. Wir fahren zun\u00e4chst an Bergen vorbei, die wie eine riesige Miene wirken. Mit guter Musik in den Ohren, die uns in der Antarktis von Crew-Mitgliedern aus Argentinien gesungen wurde, genie\u00dfen wir die Aussichten (Ich verlinke euch unten ein spezielles Lied). Wir bekommen wieder einige Guanakos zu Gesicht und nach 2 Stunden sind wir da. Es ist nicht weit von der Schotterstra\u00dfe, auf der wir uns befinden, entfernt, aber ein kurzes St\u00fcck m\u00fcssen wir trotzdem Offroad fahren, um dorthin zu kommen. Es ist ein flaches Feld mit br\u00f6kckeligem Untergrund ohne eine einzige Pflanze. Man k\u00f6nnte meinen es ist ein altes Flussbett oder ein ausgetrockneten See. Im Hintergrund die schneebedeckten Anden. Das heutige Foto des Tages ist genau hier entstanden. Ein wenig Morgenyoga in der Sonne und weiter auf der Schotterpiste. In Barreal fahren wir an den Fluss und bereiten unser Fr\u00fchst\u00fcck, was eher ein Mittag geworden ist, zu. Das Geschirr wird im Fluss abgewaschen und weiter geht&#8217;s. Wir realisieren gerade, dass wir viel langsamer unterwegs sind als gedacht. Da wir nur fahren k\u00f6nnen, wenn es hell ist und dann dementsprechend auch fr\u00fch Ausschau nach einem Schlafplatz halten m\u00fcssen, haben wir nicht all zu viel Zeit. Und au\u00dferdem ist es super kalt, sowie die Sonne weg ist. Es geht also weiter auf der Ruta 149 immer entlang der Flusses, der das Tal in eine gr\u00fcne Ebene verwandelt und einigen Pferden nahrhaften Boden bietet. Sehr absurd, direkt nach dem Gr\u00fcn schie\u00dft fast senkrecht eine rostrot farbene, absolut nicht bewachsenen Bergkette in die H\u00f6he. Dar\u00fcber der blaue Himmel und das Farbspiel ist perfekt. Als wir aus der Region Mendoza in die Region San Jos\u00e9 kommen, beginnt endlich mal wieder eine Teerstra\u00dfe. Und was f\u00fcr eine. Wir gleiten nur so dahin, nachdem wir uns auf der Huckelpiste mit 5-20 km\/h voran gek\u00e4mpft haben. Das Bergpanorama ist unglaublich und manchmal sind wir den Bergen so nah beziehungsweise sind die Berge so hoch, dass die Frontscheibe nicht ausreicht, um sie komplett zu sehen. Um 5 kommen wir in Las Flores an, wo sich die letzte Tankstelle vor der Anden\u00fcberquerung in Richtung Chile befindet. Als wir tanken wollen, hei\u00dft es, dass wir warten m\u00fcssen, da die Tankstelle gerade von einem LKW betankt wird. Da wir nicht genau wissen, was nach Las Flores auf uns wartet und es ja schon recht sp\u00e4t ist, fragen wir, ob wir die Nacht hier bleiben d\u00fcrfen und so wird es dann schlie\u00dflich auch. Wir kochen Spaghetti mit Salsa casera von Lucia aus Mendoza, schlagen uns die B\u00e4uche voll, d\u00fcrfen die sanit\u00e4ren Einrichtungen und das WLAN der Tankstelle nutzen, schlagen das Zelt auf und k\u00f6nnen endlich tanken. Mittlerweile ist es dunkel und kalt. Es war also eine super Entscheidung. Am Abend finden wir noch heraus, dass der Pass in Richtung Chile derzeit gesperrt ist. Am Ende kommt also doch alles so, wie es kommen muss und es geschieht alles nach der alten Weisheit: &#8221; Es gibt keine schlechten Nachrichten, nur \u00c4nderungen in der Planung!&#8221;<\/p>\n\n\n\n<p>Ich werde von nun an au\u00dferdem t\u00e4glich die Wildtiersichtungen hinzuf\u00fcgen, die wir \u00fcber den Tag gemacht haben: 1 Kondor, 5 K\u00fche (wild), 18 Pferde (wild), 56 Guanakos<\/p>\n\n\n\n<p>Das Lied, was sich heute super in unseren Roadtrip eingef\u00fcgt und Erinnerungen aus der Antarktis hervorgebracht hat: <a href=\"https:\/\/youtu.be\/TyA-oz7lSrc?si=mpmXK46yPIxcTzvC\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/youtu.be\/TyA-oz7lSrc?si=mpmXK46yPIxcTzvC<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>UV wacht neben mir auf und das Erste, was sie sagt, ist: Oh mein Gott, dieser Ort ist perfekt, um die Sterne zu sehen. Wir schauen also beide im Auto aus dem Fenster und tr\u00e4umen noch ein bisschen weiter. 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